<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598</id><updated>2012-01-09T19:09:32.814+01:00</updated><category term='bibliothek'/><category term='notiz'/><category term='knutschen'/><category term='studentenleben'/><category term='netzkultur'/><category term='kleiderschrank'/><category term='streifzug'/><category term='leinwand'/><category term='soundtrack'/><category term='spielart'/><category term='wortkunst'/><category term='feminismus'/><category term='blickwinkel'/><category term='nachtasyl'/><title type='text'>stadtpiratin</title><subtitle type='html'>politik // kultur // feminismus // stil // blickwinkel // alltagskostbarkeiten - snapshots from my student perspective.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>eva.ricarda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09620910433485642455</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>104</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-6593997626928661171</id><published>2012-01-07T14:11:00.002+01:00</published><updated>2012-01-07T14:17:00.524+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='bibliothek'/><title type='text'>Biografie &gt;&gt; Eine politische Frau</title><content type='html'>&lt;div&gt;/ zuerst im &lt;i&gt;&lt;a href="http://www.freitag.de/kultur/1148-begrenzter-spielraum"&gt;freitag&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Ein Leben, hin- und hergerissen zwischen Liebe und Verzicht: Ulrich Teusch erzählt das Leben von Jenny Marx, der "roten Baronesse"&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Beabsichtigt sei, so schreibt Teusch in einer Vorbemerkung zu Jenny Marx - die rote Baronesse „keine ausladende und detaillierte Biografie, sondern ein Porträt, der Versuch, sie und ihr Leben zu verstehen, ihre Leistungen zu würdigen“. Er richte sich mit dem Buch an Menschen, „die sich noch oder wieder oder zum ersten Mal für Jenny Marx (und ihren Mann) interessieren.“&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Klammer im letzten Satz dieser Vorbemerkung kündigt bereits an, dass Jenny Marx, eine willensstarke, politisierte und zugleich sehr sensible Person, von Teusch vor allem als die Frau an der Seite eines großen Denkers verstanden wird. Die Darstellung ist nicht chronologisch, sondern soll einzelne Facetten beleuchten. Die Kapitel heißen „Eine Frau im vorgerückten Alter“, „Liebesbande – Familienbande“, „Die toten Kinder“ oder „Szenen einer Ehe“ und irgendwo dazwischen findet sich eines mit dem Titel „Das Los der (politischen) Frau“.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In Abwesenheit des Verlobten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die erste Hälfte dieses Porträts ist demnach vor allem eine Erinnerung an ihren Mann Karl, aus dessen Brief an seine Frau der Charakter Jenny Marx entwickelt wird. Die, wie Karl Marx schreibt, „liebe, gute Herzensjenny“ habe diese Worte sicher als Balsam für ihre seelischen Wunden empfunden, im Londoner Exil und in größten finanziellen Nöten, im Winter 1863 und mit drei Kindern allein. Jenny und Karl sind zu diesem Zeitpunkt bereits seit zwanzig Jahren verheiratet. Zwanzig Jahre, denen weitere sieben Jahre Verlobungszeit vorangingen, in denen die beiden gezwungen sind, ihre Beziehung auf ein Minimum zu reduzieren.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Währenddessen leidet vor allem Jenny, eine geborene von Westphalen, unter zahlreichen Versuchen, ihre Verbindung zu Karl Marx zu hintertreiben. Allen voran ihr älterer Halbbruder Ferdinand, ein von Standesdünkel zerfressener Konservativer, der wenige Jahre nach der gescheiterten Revolution 1848 preußischer Innenminister wird, nutzt die Abwesenheit des Verlobten, um Jenny seine offene Missachtung spüren zu lassen. Karls Vater, Heinrich Marx, wird in dieser Zeit zu Jennys engem Vertrauten, zumal er große Stücke auf sie und ihre Verbindung zu Karl hält. Aber er ist es auch, der die beiden zu Bedacht und eben dieser langen Verlobungszeit ermahnt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Neben der Schilderung der Stationen von Karls Werdegang kommt, fast beiläufig, auch Jennys familiärer und sozialer Hintergrund zur Sprache. Die Eltern Johann Ludwig und Caroline von Westphalen sind zwar adelig, aber gehören nicht dem Hochadel an. Der Vater ist Regierungsrat im preußischen Staatsdienst, den Titel trägt die Familie, seit er Jennys Großvater Christian Heinrich Philipp von Westphalen 1764 von Kaiser Franz I. für seine Leistungen als Militärstratege verliehen wurde.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Johann Ludwig wird beschrieben als gebildeter und besonnener Mann, als Kenner und Verehrer von William Shakespeare. Ihre für eine Frau in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts überdurchschnittliche Bildung verdankt Jenny vor allem ihm, der ihr über die Schule hinaus Privatstunden finanziert und die englische Sprache beibringt. Sie selbst wird Ballkönigin von Trier, „schön an Seel und Körper“ und „unsere wahre Freude im Hause“, wie Mutter Caroline schreibt. Schon früh wird deutlich, wie wenig sie sich mit den Gepflogenheiten ihrer eigenen gutbürgerlichen Oberschicht identifizieren kann. In einem Brief an ihre Mutter aus Niederbronn-les-bains, wohin sie Halbbruder Carl zur Kur begleitet hat, schreibt sie ironisch von „Fabrikherren, Kaufleuten. Hier dreht sich denn die Unterhaltung meist ums liebe Geld, wie man‘s gewinnt und wieder verliert [...] der Inbegriff aller Vollkommenheiten“. Es scheint konsequent, dass sie sich für einen Mann wie Karl Marx entscheidet.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es folgen Darstellungen von ihrem gemeinsamen Leben mit diesem Mann. Karl wird schon bald durch seine publizistische Tätigkeit und die unbequemen oppositionellen Ansichten zum politischen Feind, wird zuerst Frankreichs und später auch Belgiens verwiesen. Jenny bringt sieben Kinder zur Welt, von denen jedoch nur drei Töchter überleben – ein Umstand, der vor allem ihrer Zeit im damaligen Londoner Elendsviertel Soho zuzuschreiben ist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Begrenzte Möglichkeiten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Je mehr Facetten hinzutreten, umso öfter lässt Teusch Jenny Marx selbst – und nicht nur in Briefen an ihren Mann – zu Wort kommen und geht auf ihre spezifische Geschichte ein. Aus dem Schriftwechsel mit ihrer engen Freundin Ernestine Liebknecht geht hervor, wie sehr Jenny unter den Verhältnissen leidet, aus denen sie oft keinen Ausweg sieht. Die Tode von vier Kindern zehren psychisch und physisch an ihrer Gesundheit. Sie ist eine politische Frau, die sich jedoch in gewisser Hinsicht mit ihren begrenzten Möglichkeiten abgefunden hat. Ihre Beziehung zu Karl ist trotz aller Krisen tiefe Liebe und Teusch geht davon aus, dass sie nicht zuletzt durch diese Heirat hoffte, den Einschränkungen ihrer patriarchalischen Gesellschaft ein Stück weit zu entkommen. Worunter sie später vor allem leidet, ist ihr begrenzter politischer Handlungsspielraum. So belässt sie es dabei, ihren Mann zu unterstützen, sein „Sekretär“ zu sein, wie sie es selbst, nicht ohne ironischen Unterton, nennt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dennoch gelingt es Teusch bis zuletzt nicht ganz, sich von der Perspektive ihres übermächtigen Mannes zu lösen. Auch wenn Jenny Marx‘ Abhängigkeit von Karl in vielerlei Hinsicht eine tatsächliche und der Zeit geschuldete sein mag, so wird er ihr dennoch nicht gerecht, indem er letztendlich nicht von Jenny Marx selbst, sondern von ihrer Ehe schreibt. Man fragt sich seitenlang, warum er gerade sie und nicht ohne Umschweife ihren Mann auf den Titel gehoben hat, bis bei der Geschichte von Karls mutmaßlicher Affäre mit der Haushälterin Lenchen Demuth Teuschs Anliegen ganz deutlich hervortritt: Er will von der Liebe schreiben und all jenen entgegentreten, die Karl Marx über verschiedenste publizistische Genres hinweg als unfähigen Versorger und Frauenhelden betrachtet haben.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;So zitiert er fast inbrünstig den Essay Lebenslange Liebe des Soziologen Jacques Ellul, der von einer im Dialog reifenden Liebe berichtet, die im Laufe eines Lebens größer und umfassender werde, indem man den Partner als den anderen erkennt. So ist die Analyse der Liebe von Jenny und Karl zwar eine Gratwanderung entlang von überbordendem Kitsch, aber durchaus gelungen – auf die Person Jenny Marx jedoch wirft der Autor nicht mehr als ein fahles Licht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;/ &lt;a href="http://www.rotpunktverlag.ch/cgibib/germinal_shop.exe/VOLL?titel_nummer=47746&amp;amp;titel_id=47746&amp;amp;caller=rotpunkt"&gt;Ulrich Teusch: Die rote Baronesse. Rotpunktverlag&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-6593997626928661171?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/6593997626928661171/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2012/01/biografie-eine-politische-frau.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/6593997626928661171'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/6593997626928661171'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2012/01/biografie-eine-politische-frau.html' title='Biografie &gt;&gt; Eine politische Frau'/><author><name>eva.ricarda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09620910433485642455</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-5319685304358784824</id><published>2011-08-17T15:38:00.003+02:00</published><updated>2011-08-17T16:47:23.266+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='bibliothek'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='netzkultur'/><title type='text'>True Love, irgendwann</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;i&gt;zuerst auf &lt;a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/08/17/true-love-irgendwann/"&gt;irights.info&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Der Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (&lt;a href="http://www.bitkom.org/" target="_blank"&gt;BITKOM&lt;/a&gt;) und die &lt;a href="http://www.buchmesse.de/de/fbm/" target="_blank"&gt;Frankfurter Buchmesse&lt;/a&gt; haben heute vormittag in Berlin zum Expertengespräch geladen. Thema: Die Zukunft, der Markt, die Digitalisierung. Deshalb möchten Herr Rohleder, Hauptgeschäftsführer des BITKOM, und Herr Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, nun auch ganz eng zusammenarbeiten, damit das nicht so läuft wie mit der Musikbranche und dem Internet. "Content is king", sagt Herr Rohleder, "aber Technology is queen." Da sind sich die beiden einig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie denn ihre Erfahrungen seien mit der Verzahnung von Inhalten und digitaler Technologie, werden Herr Rohleder und Herr Boos gefragt. "Alles ist schneller geworden", meint Rohleder. Herr Boos erzählt in etwa, dass es ihm ähnlich ginge. Die Debatte um die Einführung eines &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsschutzrecht_f%C3%BCr_Presseverleger" target="_blank"&gt;Leistungsschutzrechts&lt;/a&gt; schneidet Rohleder kurz an, das sei keine Lösung, die die Medienbranche davor bewahren würde, neue Geschäftsmodelle entwickeln zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wie das denn aussehen könne mit neuen Geschäftsmodellen, möchte jemand wissen. Herr Rohleder lehnt sich lächelnd zurück. Ab jetzt ist er das glänzende Endgerät, während Herr Boos den Inhalt dafür verkörpert, verunsichert von mangelnder Tuchfühlung mit den neuen, glatten Oberflächen. Boos plaudert aus dem Nähkästchen. Von einem Amerikaner, den er in Berlin getroffen habe, der mit seinem siebenjährigen Kind auf dem Schoß die New York Times auf dem iPad liest. Große Bilder, Emotionen aus der neuen Welt. Sieben Zeitschriften habe dieser abonniert. "Die Abos kommen wieder!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber damit nicht genug. Boos erzählt, er habe bei einem Besuch in den Vereinigten Staaten damit gerechnet, Kindle-Nutzer hautpsächlich als "Gadget-getriebene junge Männer" anzutreffen. Es habe ihn überrascht, als er feststellte, "dass vor allem junge Frauen" den E-Book-Reader nutzten, zum Konsum von Unterhaltungsliteratur. "Romance." Der Kindle also, als Ersatz für Kioskromane mit schwülstig-bunten Bildern auf dem Einband.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Boos scheint viel über "Romance" nachgedacht zu haben. Ganze "Romance-Pakete" könne man bald anbieten, vier Romane pro Woche, im Abo auf's Endgerät. Herr Rohleder wirkt gelassen, schweigt. Boos weiß, dass er sie dringend braucht, die enge Zusammenarbeit mit der Technologiebranche, aber die Annäherungsversuche bleiben zaghaft, durchwachsen von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Rechteverwaltung" target="_blank"&gt;Digital Rights Management &lt;/a&gt;und etwas, das nach außen wirkt wie Ratlosigkeit. Dabei soll genau das nicht vermittelt werden. Digitales Rechtemanagement, heute noch ein System, das Inhalte an ein einzelnes Endgerät bindet, sei ein ängstlicher Schutzmechanismus, das sieht auch Boos. Doch man werde diesen Protektionismus ablegen, sobald neue Geschäftsmodelle geschaffen seien, zumindest seiner persönlichen Meinung nach. Man strecke seine Fühler nach allen Seiten aus. Romance, all over the place.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht sind die Vorstellungen des Buchmessen-Direktors vom Konsumverhalten seiner Nutzer im Moment noch so wenig zeitgemäß wie seine Geschäftsideen. Aber Technology und Content, das wird sicher True Love. Irgendwann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-5319685304358784824?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/5319685304358784824/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2011/08/true-love-irgendwann.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/5319685304358784824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/5319685304358784824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2011/08/true-love-irgendwann.html' title='True Love, irgendwann'/><author><name>eva.ricarda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09620910433485642455</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-8017875745164861574</id><published>2011-08-12T14:48:00.007+02:00</published><updated>2011-08-12T15:55:46.124+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='netzkultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><title type='text'>Berlin Mitte Digital</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-o3Sq5K4EtVI/TkUoYzrjm7I/AAAAAAAAAD4/Jx91g4VaY2o/s1600/2.0er.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 245px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-o3Sq5K4EtVI/TkUoYzrjm7I/AAAAAAAAAD4/Jx91g4VaY2o/s400/2.0er.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5639958515006282674" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Es könnte ein Nerdmärchen sein - oder K gegen das Copyright-Regime.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;So habe ich vor kurzem einen &lt;a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/08/03/aaron-swartz-mehr-als-bucher-aus-der-bibliothek/"&gt;Text&lt;/a&gt; über das digitale Wunderkind Aaron Swartz beschrieben, den ich für &lt;a href="http://irights.info/"&gt;iRights.info&lt;/a&gt; verfasst habe. Ich verbringe Zeit in &lt;span class="Apple-style-span"&gt;Mitte&lt;/span&gt; als Gast bei &lt;i&gt;iRights &lt;/i&gt;und gebe mein Bestes, zwischen Marketingmenschen, Hipstern und Touristen meine Nerdqualitäten zu erweitern. Dabei ist es nicht Nerds vorbehalten, Ideen über die Informationsfreiheit zu entwickeln - vielmehr handelt es sich um einen momentanen Zustand, solange der Diskurs fast ausschließlich im Netz stattfindet. Und solange Debatten darüber in Texten zu wenig emotional geführt werden, als dass eine Person ohne &lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Twitteraccount&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;gewillt wäre, ihnen zu folgen. I'm working on it.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;[Das &lt;a href="http://lockerz.com/s/111900213"&gt;Bild&lt;/a&gt; stammt aus einem optisch und inhaltlich höchst empfehlenswerten Magazin: &lt;a href="http://www.derwedding.de/wo-gibts-die%C2%BBmullerstrase%C2%AB/"&gt;Der Wedding // Müllerstraße&lt;/a&gt;.]&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-8017875745164861574?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/8017875745164861574/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2011/08/berlin-mitte-digital.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/8017875745164861574'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/8017875745164861574'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2011/08/berlin-mitte-digital.html' title='Berlin Mitte Digital'/><author><name>eva.ricarda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09620910433485642455</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-o3Sq5K4EtVI/TkUoYzrjm7I/AAAAAAAAAD4/Jx91g4VaY2o/s72-c/2.0er.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-7100162919182318468</id><published>2011-05-02T14:06:00.011+02:00</published><updated>2011-05-05T01:44:36.898+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><title type='text'>Die unspezifische Revolution</title><content type='html'>Eine kurze Zwischenbilanz der Berichterstattung zum revolutionären ersten Mai: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Spiegel Online&lt;/span&gt; spricht von &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,760018,00.html"&gt;gebremstem Zorn&lt;/a&gt;, die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Berliner Zeitung&lt;/span&gt; erzählt über &lt;a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/342585/342586.php"&gt;viel Party und wenig Randale&lt;/a&gt; und der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tagesspiegel&lt;/span&gt; labelt die Vorkommnisse unter "&lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/erstermai/ritual-und-geplapper/4122362.html"&gt;Ritual und Geplapper&lt;/a&gt;". Auch die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;taz&lt;/span&gt; beschränkt sich darauf, über friedliche Festivitäten und nur geringfügige Ausschreitungen zu schreiben - ganz der &lt;a href="http://taz.de/1/politik/liveticker/artikel/1/mai-proteste-2011/"&gt;Eintönigkeit&lt;/a&gt; zwischen Staatsgewalt und Radikalen treubleibend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-TKYxYGWeTjQ/Tb60eqFJnzI/AAAAAAAAAB4/64W7EMQ-4-4/s1600/209890_10150180697483353_731208352_6807850_7803438_o.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 269px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-TKYxYGWeTjQ/Tb60eqFJnzI/AAAAAAAAAB4/64W7EMQ-4-4/s400/209890_10150180697483353_731208352_6807850_7803438_o.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5602113425280442162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;All das, während die ProtagonistInnen der Demonstration auch in diesem Jahr den Versuch anprangern, den Widerstand durch das Kreuzberger &lt;a href="http://www.myfest36.de/"&gt;Myfest&lt;/a&gt; sedieren zu wollen. Und zwischen gegenseitigen Schuldzuweisungen geht ein wichtiger Aspekt der Debatte verloren: die Frage nach den intellektuellen Grundlagen eines linken politischen Diskurses. In manchen Artikeln zum ersten Mai tauchen in Nebensätzen spöttische Bemerkungen zur Inhaltslosigkeit der Mai-Demonstration auf - ohne zu reflektieren, dass das eigene Medium selbst Teil der Leere ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Integrationsdebatte war und ist Beweis dafür, dass etwas fehlt. Dass es an Personal, vielleicht an Geld und oft an Willen mangelt, empört zu sein und aus dieser Empörung heraus Gegenentwürfe zu entwickeln. Im linksliberalen bürgerlichen Spektrum ist eine unspezifische Unzufriedenheit mit dem Tonfall rassistischer Forderungen zwar vorhanden - jedoch eine Unzufriedenheit, die nicht zu dem Mut gereicht, sich mit dem Konstrukt Integration an sich kritisch auseinanderzusetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch in Datenschutzfragen ist die gesellschaftliche Aufmerksamkeitsspanne kurz - und das nicht zuletzt, weil journalistische Zielsetzungen vor allem der klassischen Medien sich mehr an Aktualität denn an Beständigkeit und politischer Meinungsbildung orientieren. So bestätigen auch hier Ausnahmen zuweilen die Regel: mit großem Wohlwollen lese ich heute seit langer Zeit das Wort &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Widerstand&lt;/span&gt; im &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/anti-terror-gesetze-die-minister-friedrich-pauschale-1.1091700"&gt;Text&lt;/a&gt; eines sogenannten Qualitätsmediums.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich ergeht es letztendlich auch der thematischen Bandbreite der Demonstration zum "revolutionären ersten Mai". Der Protest gegen Gentrification, Rassismus, soziale Ausgrenzung und die Macht wirtschaftlicher Lobbygruppen bleibt in der öffentlichen Wahrnehmung als unkoordinierter Krawall zurück. Die Ursachen dafür, dass scheinbar keine oder nur wenig inhaltliche Auseinandersetzung stattfindet, bleiben unhinterfragt. Dabei macht ein großer Teil der DemonstrantInnen am ersten Mai zumindest eines vor, dass in einem größeren soziologischen Kontext kaum mehr zu finden ist: Herrschaftskonzepte zu hinterfragen und sich aktiv und sichtbar gegen Missstände einzusetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um berechtigten Unmut gesellschaftsfähig zu machen brauchen wir allerdings mehr als das Potential der weitgehend auf Berlin begrenzten linken politischen Strukturen. Der heute an vielen Stellen undefinierte linke Diskurs verlangt konzeptionelle Tiefenschärfe, die mit der Bereitschaft von VordenkerInnen einhergeht, ihm eine solche zu verleihen. Ein Prozess, der von Schulen und Universitäten bis in die Politik und transmedialen Journalismus hineinreichen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus meiner Perspektive hat die systemische Ordnung der Bundesrepublik einen Grundpfeiler, der in seinem Wert nicht unterschätzt werden kann: Artikel 1 Grundgesetz - "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Über alles andere kann und sollte gestritten werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++ Anfänge machen: &lt;a href="http://atomconcern.wordpress.com/2011/04/28/atomforum-aufmischen-reclaiming-alexanderplatz/"&gt;Reclaiming Alexanderplatz&lt;/a&gt;. Widerstandscamp zum Atomforum vom 15. - 18. Mai +++&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-7100162919182318468?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/7100162919182318468/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2011/05/die-unspezifische-revolution.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/7100162919182318468'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/7100162919182318468'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2011/05/die-unspezifische-revolution.html' title='Die unspezifische Revolution'/><author><name>eva.ricarda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09620910433485642455</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-TKYxYGWeTjQ/Tb60eqFJnzI/AAAAAAAAAB4/64W7EMQ-4-4/s72-c/209890_10150180697483353_731208352_6807850_7803438_o.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-4522021308953876390</id><published>2011-04-22T16:37:00.005+02:00</published><updated>2011-04-22T17:13:41.170+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><title type='text'>We are all lovers, in a way.</title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102); font-style: italic;"&gt;My first Berlin impression was that nearly everyone seemed to be riding a bike, smiling&lt;/span&gt;, erzählt ein Freund, der Deutschland zum ersten Mal aus der Nähe betrachtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und auf &lt;span style="font-style: italic;"&gt;flannelapparel&lt;/span&gt; finden sich ein paar wunderbare Fotos zu &lt;a href="http://flannelapparel.blogspot.com/2011/04/london-couriers.html"&gt;Fahrradliebe und Großstadtdschungel&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um mehr als Frühlingsgefühl geht es in einem mehr als lesenswerten Text von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Antje Schrupp&lt;/span&gt; über &lt;a href="http://buchliebe.wordpress.com/2011/04/14/freiheit-braucht-liebe-2/"&gt;Liebe und Freiheit&lt;/a&gt;: "Wir müssen die Liebe wieder als Differenzbeziehung denken" schreibt sie dort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde ab jetzt auch unterwegs sein, mit dem Fahrrad in Berlin, die Differenzbeziehung zu meiner Stadt pflegen. Ansonsten empfiehlt es sich, die nächsten drei Tage zwischen Parks, &lt;a href="http://www.friedenskooperative.de/om2011.htm"&gt;Demos&lt;/a&gt; und Nachtasylen mindestens mit diesem Soundtrack zu verbringen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe title="YouTube video player" src="http://www.youtube.com/embed/zWhNd_6kF1M" allowfullscreen="" width="640" frameborder="0" height="390"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-4522021308953876390?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/4522021308953876390/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2011/04/we-are-all-lovers-in-way.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/4522021308953876390'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/4522021308953876390'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2011/04/we-are-all-lovers-in-way.html' title='We are all lovers, in a way.'/><author><name>eva.ricarda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09620910433485642455</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/zWhNd_6kF1M/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-8603943926637431883</id><published>2011-04-16T14:26:00.008+02:00</published><updated>2011-04-16T18:51:34.722+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='netzkultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><title type='text'>Digital Rhapsody</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.photodonuts.com/wp-content/uploads/2011/02/Jakob-Wagner6.jpeg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 569px; height: 406px;" src="http://www.photodonuts.com/wp-content/uploads/2011/02/Jakob-Wagner6.jpeg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Spätestens im Rahmen der offiziellen Verabschiedung von der &lt;a href="http://re-publica.de/11/"&gt;re:publica11&lt;/a&gt;, bei der die versammelte Netzgemeinde mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;is this the real life, is this just fantasy&lt;/span&gt; zur &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=qe9PSliDG4M"&gt;Bohemian Rhapsody&lt;/a&gt; ansetzt, verliere ich ein Stück Herz an die &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Nerdkultur&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige der Inhalte aus drei Tagen zwischen Kalkscheune und Friedrichstadtpalast habe ich im Blog auf &lt;a href="http://www.freitag.de/republica11"&gt;freitag.de&lt;/a&gt; zusammengefasst &amp;gt;&amp;gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://www.freitag.de/community/blogs/eva-lautsch/shitstorm-you-can-do-it"&gt;Shitstorm? You can do it.&lt;/a&gt; Mit Helga Hansen und Kathrin Ganz&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://www.freitag.de/community/blogs/eva-lautsch/we-are-all-open-pluralismus-in-der-deutschen-blogosphaere"&gt;Guck mal, wer da spricht. Wie viel Pluralismus kann die deutsche Blogosphäre?&lt;/a&gt; Mit Kübra Gümüsay, Sebastian Mraczny, Urmila Goel und Verena Reygers&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://www.freitag.de/community/blogs/eva-lautsch/speak-up-erkenntnisse-der-netzwelt"&gt;Speak up. Erkenntnisse der Netzwelt&lt;/a&gt; - eine Zwischenbilanz über klassische und neue Medien und Selbstrepräsentation im Netz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei weitere Highlights können per Video nachgeholt werden und sind unter anderem ebenfalls beim &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Freitag&lt;/span&gt; zu finden &amp;gt;&amp;gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://www.freitag.de/community/blogs/jan-jasper-kosok/video-gunter-dueck---internet-als-gesellschaftsbetriebssystem-rp11"&gt;Gunter Dueck - Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://www.freitag.de/community/blogs/jan-jasper-kosok/video-till-kreutzer---geistiges-eigentum-vs-kreativitaet-20-rp11"&gt;Till Kreutzer - Geistiges Eigentum vs. Kreativität 2.0&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[&lt;a href="http://www.photodonuts.com/jakob-wagner"&gt;Bild: Jakob Wagner&lt;/a&gt;]&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-8603943926637431883?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/8603943926637431883/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2011/04/digital-rhapsody.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/8603943926637431883'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/8603943926637431883'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2011/04/digital-rhapsody.html' title='Digital Rhapsody'/><author><name>eva.ricarda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09620910433485642455</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-2639745193152040752</id><published>2011-04-12T16:38:00.005+02:00</published><updated>2011-04-12T20:16:20.587+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='netzkultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><title type='text'>Flirte mit mir, Pluralismus.</title><content type='html'>Rasant ansteigender Konsum von &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Social Media&lt;/span&gt; mit den Tagen, in denen die &lt;a href="http://re-publica.de/11/"&gt;re:publica11&lt;/a&gt; näher rückt. Dieses Jahr werde ich nicht nur da sein, sondern mich auch schriftlich bei meinem aktuell liebsten Teilzeitarbeitgeber, dem &lt;a href="http://www.freitag.de/republica11"&gt;Freitag&lt;/a&gt;, dazu äußern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit der letzten re:publica ist viel diskutiert worden über Pluralismus im Netz und die Problematik der Wahrnehmung. Ansätze von Erklärungen der digitalen Welt in Bezug auf die Frage, ob die Schwächen der Netzwelt die selben oder andere sind als die der klassischen Medien. Und während feministische Themen mit &lt;a href="http://girlsblogtoo.blogspot.com/2010/09/for-german-bloggers-die-girls-on-web.html"&gt;vielen klugen Bloggerinnen&lt;/a&gt; inzwischen breit vertreten und dabei sind, digital Fuß zu fassen, bleiben die Printmedien mehrheitlich Jungsblätter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch obwohl in diesem Spektrum eine unverkennbare Diskrepanz zwischen Print und Online besteht: auf einem weiten sozialpolitischen Feld ist das Netz so wenig pluralistisch wie andere Quellen der Information und Diskussion. Noch immer ist die Debatte um Sarrazins verächtliche Äußerungen nicht abgestorben und bleibt intermedial geprägt von bürgerlicher Bequemlichkeit. Und es ist nicht nur die Eintönigkeit der Integrationsdebatte und ihrer Akteure, es sind umweltpolitische und wirtschaftliche Fragen, Diskriminierung und der Flirt mit dem Elitegedanken, die kühlem Pragmatismus und damit einer einseitig konservativen Sicht zum Opfer fallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man könnte die Frage stellen, warum Sarrazin in Deutschland 2010 zum Topseller avancierte während Frankreich mit &lt;a href="http://www.zeit.de/2011/03/Stephane-Hessel"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Empört euch&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; von Stéphane Hessel vergleichsweise glänzte. Und man könnte die Aufgabe mit einer roten Schleife an die Parteien weiterreichen, Menschen zu empören, zu bewegen und Lethargien zu beseitigen. Dabei sind die Medien unverzichtbarer Teil dieses Diskurses und bestehen zu Recht auf dieser Funktion. Es könnte so einfach sein, Ausgrenzung, Diskreditierung, Ignoranz mit einer argumentativ fundierten Gegenöffentlichkeit zu begegnen. Was ich lese, in der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zeit&lt;/span&gt;, der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Süddeutschen&lt;/span&gt; und diversen Politblogs ist dennoch oft mehr Wellness als Streitkultur. Und denen, die sich auseinandersetzen, werden wenige Klicks zuteil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde vermutlich viel rauchen in den nächsten drei Tagen der &lt;a href="http://re-publica.de/11/"&gt;#rp11&lt;/a&gt; - und pluralistische Netzwerke schmieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;+++ who did a better job:&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.blumenbar.de/buch.php?id=92"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hilal Sezgin (Hrsg.) // Manifest der Vielen. Deutschland erfindet sich neu&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;+++&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-2639745193152040752?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/2639745193152040752/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2011/04/flirte-mit-mir-pluralismus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2639745193152040752'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2639745193152040752'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2011/04/flirte-mit-mir-pluralismus.html' title='Flirte mit mir, Pluralismus.'/><author><name>eva.ricarda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09620910433485642455</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-2448982549902220940</id><published>2011-03-19T19:42:00.007+01:00</published><updated>2011-03-20T13:48:55.749+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><title type='text'>I decided to stay concerned.</title><content type='html'>Ein paar Minuten für Kaffee, Laptop und Zigaretten, um mein Kleinod ein wenig aufzupäppeln. Mir ist nach Politiken zumute, nach Riotgirlism, Demonstrationen und dem Verfassen von Pamphleten gegen Atomkraft und Polizeigewalt. Stattdessen lese ich Akten und betrachte die ungeschminkten Seiten des Rechtsstaats am Kriminalgericht Moabit aus der Nähe. They call it Studienpraktikum, wenig Zeit für digitale Politromanzen. All das während Japan im Chaos versinkt und die energiepolitische Kurzsichtigkeit von Regierungen wieder Menschenleben kosten wird. Und selbst diejenigen unter meinen &lt;span style="color: rgb(192, 192, 192);"&gt;Facebook friends&lt;/span&gt;, die in diesem Punkt sonst mit freundlichem Desinteresse glänzten, schmücken nun ihre Profilfotos mit rotgelben Anti-Atom-Applikationen. Es ist nicht so als wäre ich damit unzufrieden, dass eine neue Debatte angestoßen wurde - höchstens besorgt, dass sie so schnell vorbei sein könnte wie die letzte Fußball-WM. Oder höchstens für die Dauer eines zweifelhaften &lt;a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-03/moratorium-merkel-laufzeiten"&gt;Moratoriums&lt;/a&gt; mit Schlagzeilen befeuert wird. Dazwischen Betroffenheit und Anspannung bezüglich dessen, was noch droht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe zumindest, dass die oft zu kurze Aufmerksamkeitsspanne ausreicht, um am nächsten Wochenende &lt;a href="http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/26maerz.html"&gt;auf die Straße zu gehen&lt;/a&gt;. Ich werde da sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-2448982549902220940?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/2448982549902220940/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2011/03/i-decided-to-stay-concerned.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2448982549902220940'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2448982549902220940'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2011/03/i-decided-to-stay-concerned.html' title='I decided to stay concerned.'/><author><name>eva.ricarda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09620910433485642455</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-7652392468330843871</id><published>2011-01-10T01:44:00.002+01:00</published><updated>2011-01-10T01:56:28.112+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='nachtasyl'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><title type='text'>Energie wie nie</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;zuerst erschienen auf &lt;/span&gt;&lt;a style="font-style: italic;" href="http://atomconcern.wordpress.com/"&gt;atomconcern.wordpress.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Wutbürgerinnen und Wutbürger.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es war kalt, im November auf der Straße zum Zwischenlager Gorleben.  Und es war noch kälter im Dezember, auf der Schiene vor dem  Zwischenlager Nord bei Lubmin. Aber es waren Tausende unterwegs, im  Zeichen des Protestjahres 2010 und im Zeichen davon, dass Dinge  schieflaufen. Wir waren dort, haben gefroren und getanzt um unsere Zehen  wieder zu spüren, neben Feuertonnen ein Stück Revolution geplant und  als Anschein einer Erklärung unsere Banner in Kameras gehalten. Uns in  goldglänzende Rettungsdecken gehüllt bis wir aussahen wie wandelnde  Weihnachtsbäume, in den frühen Morgenstunden auf Strohsäcken sitzend die  stetig herannahenden Polizeikräfte in Empfang genommen. Wir waren  dankbar für die Kameras, die dann noch auf uns gerichtet waren als wir  weggetragen wurden und gehen davon aus, dass es nicht die Herren waren,  mit denen wir vorher Waffeln geteilt hatten, die uns über den Asphalt  schleiften als genügend Bilder im Kasten waren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir sind nach Hause gefahren, haben uns gefragt, ob es das jetzt  gewesen ist, die Castoren sind angekommen, verspätet aber mit Erfolg.  Wir haben Zeichen gesetzt, aber nicht genug, um in Zukunft ohne weiteres  Atomgift zu leben. Es gab Berichte, Kommentare, Reportagen, die die  Problematik in das flackernde Licht medialer Aufmerksamkeit getaucht  haben, und tiefgründige darunter, die an Tschernobyl erinnerten und an  die auch jetzt aktuelle Gefahr. Während die Reaktoren weiterlaufen und  wir unzufrieden, wütend zurückbleiben. Man müsste mehr tun können - und  man kann.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://atomconcern.files.wordpress.com/2011/01/castor.jpg" _mce_href="http://atomconcern.files.wordpress.com/2011/01/castor.jpg"&gt;&lt;img class="aligncenter size-full wp-image-19" title="castor" src="http://atomconcern.files.wordpress.com/2011/01/castor.jpg" _mce_src="http://atomconcern.files.wordpress.com/2011/01/castor.jpg" alt="" width="575" height="363" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;em&gt; &lt;/em&gt;Es müsste Atomstrom geben den niemand kauft und eine  Politik, die weder finanziell noch ideell das Gift zu tragen bereit ist.  Es müsste beleuchtete Bäume Unter den Linden geben, die nachts statt  durch Vattenfall ökologisch leuchten. Jeder Haushalt, jede WG, jede  Penthousewohnung müsste mit Strom von Anbietern versorgt sein, die die  Netze mit erneuerbarer Energie versorgen. Und das im besten Fall  ausschließlich. Es müsste ein soziales Gedächtnis geben für &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klimagerechtigkeit" _mce_href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klimagerechtigkeit" target="_blank"&gt;Klimagerechtigkeit&lt;/a&gt; und demokratische Strommärkte.&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gute Gründe dafür, eine &lt;a href="http://atomconcern.wordpress.com/die-termine/" _mce_href="http://atomconcern.wordpress.com/die-termine/" target="_blank"&gt;Veranstaltung&lt;/a&gt; ins Leben zu rufen, die einen Anfang bedeutet. Wir wollen mit euch tanzen für &lt;strong&gt;Energie wie nie&lt;/strong&gt;, für den persönlichen Atomausstieg im Wohnzimmer. Wir werden euch vor Ort mit Informationen über &lt;a href="http://www.atomausstieg-selber-machen.de/stromwechsel/oekostrom-anbieter.htmlhttp://www.atomausstieg-selber-machen.de/stromwechsel/oekostrom-anbieter.html" _mce_href="http://www.atomausstieg-selber-machen.de/stromwechsel/oekostrom-anbieter.htmlhttp://www.atomausstieg-selber-machen.de/stromwechsel/oekostrom-anbieter.html" target="_blank"&gt;unabhängige Anbieter&lt;/a&gt;  versorgen, die sich nachhaltig und mit eigenen Mitteln für den Ausbau  von regenerativen Energiequellen einsetzen. Wenn ihr eure Zählernummer  dabeihabt, werdet ihr am Tatort wechseln können und dafür nicht nur &lt;em&gt;free drinks&lt;/em&gt; sondern ein Stück bessere Welt bekommen. Und weitertanzen bis eure Füße schmerzen.&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es war kalt, als wir Utopien träumten und wir finden noch immer, auch  in beheizten WG-Küchen, dass Utopien da sind, um sich ihnen zu nähern -  egal wie groß die Schritte sind. Wenn wir WutbürgerInnen sind, haben wir  ein Gefühl ent&lt;em&gt;&lt;/em&gt;gegen der Gleichgültigkeit. Und es gibt da so eine Band, die hat das, was wir hier sagen wollen, schonmal in Worte gefasst.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;em&gt;"Glaubst du auch, dass wir vielleicht die Wut verliern&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;em&gt;den Mut verliern&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;em&gt;glaub nicht dran, dass ich und er und sie&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;em&gt;jemals die Wut verliern."&lt;/em&gt; //&lt;a title="der Song per Youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=yraNQ_QgZMU" _mce_href="http://www.youtube.com/watch?v=yraNQ_QgZMU" target="_blank"&gt;Auletta - Schlagt Alarm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;lesen:&lt;/strong&gt; +++ &lt;a href="http://www.atomausstieg-selber-machen.de/ueber-uns/genug-ist-genug.html" _mce_href="http://www.atomausstieg-selber-machen.de/ueber-uns/genug-ist-genug.html" target="_blank"&gt;Genug ist genug&lt;/a&gt; // Erklärung des Bündnisses &lt;em&gt;Atomausstieg selber machen&lt;/em&gt; +++ &lt;a href="http://www.atomausstieg-selber-machen.de/stromwechsel/oekostrom-anbieter.html" _mce_href="http://www.atomausstieg-selber-machen.de/stromwechsel/oekostrom-anbieter.html" target="_blank"&gt;Empfehlenswerte Anbieter&lt;/a&gt; +++&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-7652392468330843871?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/7652392468330843871/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2011/01/energie-wie-nie.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/7652392468330843871'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/7652392468330843871'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2011/01/energie-wie-nie.html' title='Energie wie nie'/><author><name>eva.ricarda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09620910433485642455</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-1494353032320861806</id><published>2011-01-05T23:57:00.006+01:00</published><updated>2011-01-06T00:49:01.235+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='netzkultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><title type='text'>Women, blogging</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.photodonuts.com/wp-content/uploads/2011/01/Roberto-Farruggio1.jpeg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 543px; height: 365px;" src="http://www.photodonuts.com/wp-content/uploads/2011/01/Roberto-Farruggio1.jpeg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zwischen Gesetzestexten, Weißweingläser mit Lippenstifträndern, abgerissenen Notizzetteln und den Nachwirkungen einer Kreuzberger Nacht zum Jahreswechsel eine weitere gute Nachricht: meine Nominierung für den Titel &lt;a href="http://maedchenmannschaft.net/deine-stimme-fuer-die-bloggerin-des-jahres/"&gt;Bloggermädchen 2010&lt;/a&gt;. Neun andere, auf ein Unterschiedlichstes interessante Frauen und ich, die dem Netz zeilenweise Politiken und Anekdoten, Input und eigene Standpunkten einspeisen, können von euch bis zum 31. Januar gewählt werden. &lt;a href="http://maedchenmannschaft.net/deine-stimme-fuer-die-bloggerin-des-jahres/"&gt;Klicken, klicken, klicken&lt;/a&gt; / because we've got something to say. Die Stadtpiratin dankt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;+ soundtrack&lt;/span&gt;: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=4hZ4qiDEK8k&amp;amp;feature=related"&gt;Warpaint // Billie Holiday&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[Bild: &lt;a href="http://www.photodonuts.com/roberto-farruggio"&gt;Roberto Farruggio&lt;/a&gt;]&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-1494353032320861806?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/1494353032320861806/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2011/01/women-blogging.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1494353032320861806'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1494353032320861806'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2011/01/women-blogging.html' title='Women, blogging'/><author><name>eva.ricarda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09620910433485642455</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-6324211733422814051</id><published>2010-12-28T23:21:00.000+01:00</published><updated>2010-12-29T16:26:38.751+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='nachtasyl'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='knutschen'/><title type='text'>Der Fetzen Liebe im Statusupdate</title><content type='html'>Die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Liebe&lt;/span&gt; sei als Projekt angelegt, schreibt Malte Welding &lt;a href="http://www.freitag.de/kultur/1051-community-spalte"&gt;in der Weihnachtsnummer&lt;/a&gt; des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Freitag&lt;/span&gt;. Ein Projekt auf Dauer, wahlweise die Vereinsamung als Single vor dem Bildschirm:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Warum diese Vereinzelung? Als Hauptverdächtiger gilt das Phänomen  Narzissmus im Verbund mit der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Selbst­darstellungsmaschine&lt;/span&gt; Internet. Der   Tanz um sich selbst mag nach Erotik  aussehen, aber es bleibt beim  Schein.&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All das während Mark Zuckerberg die Welt verbindet und das Post-Privacy-Zeitalter proklamiert. Was aber, wenn Facebook gar nicht oder wenigstens nicht allein der Faktor ist, der uns mehr zu Statusupdates als zu direktem sozialem &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;intercourse&lt;/span&gt; bewegt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_LLsSULhFXeo/TRpkNMkeV0I/AAAAAAAAABE/4jwOrAGVvwk/s1600/lovelite.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_LLsSULhFXeo/TRpkNMkeV0I/AAAAAAAAABE/4jwOrAGVvwk/s400/lovelite.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5555863268190213954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es ist halb drei in einem Neuköllner Hinterhaus, dritter Stock, die Turntables sind geliehen, es gibt Sternburg Export aus der Badewanne. Der Typ links neben dem Kühlschrank ist sichtlich angetan von ihrem Plan, durch Thailand und Vietnam zu backpacken und überhaupt von dem ganzen Mädchen. Aber bevor er sie je küsste im Laufe der Freitagnacht ist sie ihm zu wild und die Geschichte zu aussichtslos, mit einem lauwarmen Rest Bier quetscht er sich kurze Zeit später durch den Flur Richtung Dancefloor. Sie bleibt in der Küche und beschäftigt sich noch ein paar Minuten halbherzig mit der Frage, wen der Anwesenden sie mit nach Hause nehmen könnte ohne sich zum romantischen Frühstück zu verpflichten. Am Ende entscheidet der Alkohol und das, was bei Dunkelheit noch vielversprechend aussah fühlt sich Stunden später an wie der Anblick der zerdrückten &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Kippen im Waschbecken&lt;/span&gt;. Das größte Wagnis bleibt betrunkenes Knutschen in der U-Bahn, etwas wie Liebe im Moment und ohne Fragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben die Freiheit, in WG-Wohnzimmern an der Alternativität unserer Erwerbsbiografien zu feilen, den Zwang zu unter- bis unbezahlten Praktika und die Grenzenlosigkeit möglicher Beziehungsmodelle. Wir lieben unsere Freiheit und tun dies zu Recht, niemand wünscht sich zurück in die zähe Selbstverständlichkeit einer Vernunftehe. Auch wenn, wie Sven Hillenkamp in &lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/32972.html"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Ende der Liebe&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; schreibt, die Vernunftehe zum Resultat eines zu verzweifelten und zu simultanen Strebens nach gesicherten Lebensverhältnissen, Liebe und &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;satisfaction&lt;/span&gt; avancieren könnte. Denn wir fürchten unsere Freiheit mindestens ebenso sehr. Wenn wir heiraten, dann verheiraten wir uns mit Projektideen, insofern  auch mit der Idee von der gesicherten Langzeitbeziehung. Und wir fürchten uns nicht genug, um nicht trotzdem alles zu wollen- doch hinreißen lassen wir uns höchstens zu Sturm und Drang in Zeitlupe. Während die Verfügbarkeit von Informationen und die Chance, uns multidimensional selbst zu entfalten, das Tempo des Alltags beschleunigt, werden wir zaghaft im Umgang mit dem Irrationalen. Auch wenn wir uns wünschen, wild und heftig zu lieben: nicht Leistung, sondern Herzblut soll sich lohnen. Für alles andere die Unverbindlichkeit eines &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;one-night-stands&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Welt steht uns offen, aber ein aufgeklapptes Notebook gereicht im Zweifelsfall zum Sicherheitsabstand. Sie ist immer direkt vor unserer Nase, die Welt, via Internet sehen wir ihr beim Zusammenwachsen zu und arbeiten währenddessen auf dem Sofa am perfekten Lebenslauf. Der Erwartungsdruck, den wir durch die Fülle der Möglichkeiten auf uns projiziert glauben, führt zu einem Pragmatismus, der Sven Hillenkamp an der Möglichkeit der Liebe zweifeln lässt. Doch sobald der Versuch, mit handwerklichen Methoden Beziehungsglück zu konstruieren der Erkenntnis des Chaos weicht, darf auch ein Kuss zwischen Tür und Angel unter dem Label &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Liebe&lt;/span&gt; existieren. Es ist die Reproduktion vorzeitlicher Lebensformen, die hierfür eine Bereitschaft zum Einfamilienhaus voraussetzt. Schließlich entsteht aus dem Chaos oft nicht nur eine Idee, sondern ein neues Ideal. Und vielleicht eine neue Definition von Liebe, die der Unstetigkeit gerecht wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;+ soundtrack&lt;/span&gt;: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=41DCV46i-O0"&gt;Clara Luzia feat. Emma McGlynn // Faces&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-6324211733422814051?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/6324211733422814051/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/12/der-fetzen-liebe-im-statusupdate.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/6324211733422814051'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/6324211733422814051'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/12/der-fetzen-liebe-im-statusupdate.html' title='Der Fetzen Liebe im Statusupdate'/><author><name>eva.ricarda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09620910433485642455</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_LLsSULhFXeo/TRpkNMkeV0I/AAAAAAAAABE/4jwOrAGVvwk/s72-c/lovelite.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-6032189282739466018</id><published>2010-12-26T15:43:00.005+01:00</published><updated>2010-12-26T17:45:54.596+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><title type='text'>Boy, it's just a TV Show</title><content type='html'>Es muss beklemmend sein, schweißgebadet aus einem Traum aufzuwachen, in dem man auf dem Boden liegend zu einem elfenhaften Wesen mit himbeerroten Lippen aufblickt. Erst recht, wenn dieses Wesen einen an der Krawatte zieht und einen High Heel in die schwache Brust rammt. Und schlimmer noch, wenn die bösen Anzeichen aus dem Traum über den Frühstückstisch kriechen, wenn die Tageszeitung in Form einer Studie den nächsten vermeintlichen Beweis für das Aufziehen einer neuen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Mädchenelite&lt;/span&gt; vermeldet. Vor diesem Szenario scheinen  geschlechterpolitische Fragen aus einer dem Feminismus entgegengesetzten Richtung an Relevanz zu gewinnen. Maskulismus wird zur verführerischen Fluchtperspektive vor der überhand nehmenden Weiblichkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.photodonuts.com/wp-content/uploads/2010/12/Mariah-Jelena2.jpeg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 535px; height: 357px;" src="http://www.photodonuts.com/wp-content/uploads/2010/12/Mariah-Jelena2.jpeg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Maskulismus, per definitionem eine politische Betrachtung des Geschlechterverhältnisses mit dem Ziel der Beseitigung von männlicher Diskriminierung, ist in den 80er Jahren als Antonym zur Frauenbewegung entstanden. Die zugrunde liegende These geht also in erster Linie dahin, dass Männer von Frauen unterdrückt werden. Was nach verkehrter Welt aussieht, meinen die Protagonisten bitterernst. Dabei treten sie vorzugsweise unter dem Deckmantel der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;digitalen Anonymität&lt;/span&gt; in Internetforen auf, in denen sie sich in ihrer Wut auf starke Frauen gegenseitig bestätigen. Wahlweise kommentieren sie auf feministischen Blogs, deren Autorinnen sie – die Killerphrase - Frigidität unterstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn die Debatte nicht schon derart von Vorurteilen aufgeladen und von argumentativer Niveaulosigkeit geprägt wäre, würde man sie gern bei der Hand nehmen und ein paar Dinge klarstellen. Der Mangel an Verständnis der Situation, aus dem sich Maskulismus nährt, setzt dort ein, wo eine Frau mit rotem Kussmund und High Heels als Bedrohung empfunden wird. Sie ist, wie vieles andere, eine mediale Inszenierung, die von Werbeagenturen ins Leben gerufen wurde, um Produkte abzusetzen. Und dies nicht etwa mithilfe eines qualifizierten Statements zu Rollenbildern, sondern durch die Darstellung einer Frau als &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Objekt&lt;/span&gt;. Und der Mangel an Verständnis gipfelt in einer Auffassung von Feminismus, nach der das kaltherzige Weib nichts anderes im Sinn hat, als grausam die Herrschaft über das männliche Geschlecht an sich zu reißen. Klingt nach neunzehntem Jahrhundert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Maskulisten, würde man gerne sagen, habt keine Angst! - Wenn man als Frau nicht selbst in einer Position stecken würde, die keine &lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;generösen Gesten&lt;/span&gt; erlaubt. Während konservative Medien den Strom von Meldungen nicht abreißen lassen, in denen von benachteiligten Schuljungen und Abiturientinnenquoten die Rede ist, treten die tatsächlichen Aufstiegshindernisse von Frauen in den Hintergrund. Untermalt wird die Geschichte von den benachteiligten Jungs durch das spezifische Förderungsprogramm von Schwarz-Gelb unter Federführung von Kristina Schröder. Dabei ist es noch nicht an der Zeit, dass Frauenförderung von Männerförderung abgelöst werden könnte. Gleichberechtigung ist noch lange nicht erreicht, wenn ein paar Prozent mehr Mädchen für hochschulreif befunden werden und später diejenigen bleiben, die maßgeblich Verantwortung für Küche und Kinder tragen. Und es geht genau darum: um Gleichberechtigung. Denn welche intelligente Frau träumt allen Ernstes davon, einen Mann vor sich im Staub liegen zu sehen? Wahre Größe von Männern wird auch aus weiblicher Sicht eher dort zu verorten sein, wo Frauen als stark, aber nicht als stärker oder schwächer wahrgenommen und akzeptiert werden. Augenhöhe eben – nicht mehr, aber auch kein Finger breit weniger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst erschienen in &lt;span style="font-style: italic;"&gt;der Freitag&lt;/span&gt; 51-52/10: &lt;a href="http://www.freitag.de/einzelheftbestellung/ausgabe-51-52-10"&gt;Die Weihnachtsnummer&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[Bild: &lt;a href="http://www.mariahjelena.com/"&gt;Mariah Jelena&lt;/a&gt; via &lt;a href="http://www.photodonuts.com/mariah-jelena"&gt;photodonuts.com&lt;/a&gt;]&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-6032189282739466018?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/6032189282739466018/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/12/boy-its-just-tv-show.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/6032189282739466018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/6032189282739466018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/12/boy-its-just-tv-show.html' title='Boy, it&apos;s just a TV Show'/><author><name>eva.ricarda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09620910433485642455</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-4105532227983990480</id><published>2010-11-02T09:15:00.003+01:00</published><updated>2010-11-02T09:27:22.509+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><title type='text'>Was wollen wir eigentlich?</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Beim Barcamp Frauen in der Berliner Kalkscheune wurde zwischen Pornografie und Familienplanung ein breites frauenpolitisches Spektrum diskutiert. Zurück bleiben mehr Fragen als Antworten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Je breiter die Themen, desto größer die Gefahr, sich in &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Diskussionsfetzen&lt;/span&gt; zu verlieren. Und so ließ die offene Gestaltung des Barcamp Frauen, veranstaltet von der SPD und unterstützt von der Mädchenmannschaft, Vorwärts und dem Freitag, im Voraus zwei Schlüsse zu: Planlosigkeit oder Kalkül.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Veranstaltung ist kostenlos, eingeladen sind alle, die Interesse an Geschlechterfragen haben. Doch das Format Barcamp, welches als Nebenprodukt des Web 2.0 entstanden ist, trägt seinen Teil zum tatsächlichen Publikum bei: zwischen ein paar vereinzelten Männern sind hauptsächlich Frauen zwischen 20 und 30 gekommen. Und wie sich später herausstellt zum Glück auch eine Handvoll Frauen aus deren Elterngeneration. Das gemeinsam erstellte Programm beginnt mit Porno, wird unterbrochen von &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;halbseidenen&lt;/span&gt; Statements zum heutigen Stand der Frauenbewegung, nach der Mittagspause fortgesetzt mit einer Debatte über Intimchirurgie und einer Session zu herrschaftskritischen Räumen, abgeschlossen mit Widersprüchen und Chancen zwischen Mode und Feminismus. Womit das Angebot nur in Umrissen skizziert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_LLsSULhFXeo/TM_K_eWtwvI/AAAAAAAAAA4/9t3U2QSv9yw/s1600/autumn.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_LLsSULhFXeo/TM_K_eWtwvI/AAAAAAAAAA4/9t3U2QSv9yw/s320/autumn.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5534865658890535666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Ursachen für den verstockten Umgang der Gesellschaft mit weiblicher Sexualität etwa lassen sich kaum in 45 Minuten abhandeln. Doch hier realisiert sich vor allem der Nutzen des Veranstaltungsformats: Das große Interesse der BesucherInnen an Themen entlang der Intimsphäre geht über persönliche Voyeurismen hinaus – und ist Indiz für umfangreichen Gesprächsbedarf. Warum wachsen Mädchen mit der Vorstellung heran, &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Porno&lt;/span&gt; sei etwas für Jungs?  „&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Der Busen gehört der ganzen Nation&lt;/span&gt;“, meint eine Teilnehmerin – während die Vulva tabu bleibt. Sichtbar wird sie höchstens auf Youporn, dafür in Nahaufnahme und wird damit Teil des zweifelhaften Trends, den eigenen Intimbereich kosmetischer Chirurgie zu unterziehen, um einer Norm zu entsprechen, die bereits in Biologiebüchern an heranwachsende Augen gelangt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weniger greifbar bleiben die Ergebnisse der Session zur Lage des Feminismus. Es scheint sich dazu ein Konglomerat von Müttern eingefunden zu haben, die über Anstrengungen zwischen Kindern und Karriere berichten. Ein Dauerbrenner, nicht zuletzt aufgrund der existentiellen Erfahrungen, die das Ideal eines gleichberechtigten Zusammenlebens auf seine härteste Probe stellen. Jedoch fehlt es der Debatte, in der der Satz „habt ihr das auch in der Nido gelesen...“ zum Einstieg gereicht, bereits im Ansatz an kritischer Bissigkeit und der ernsthaften Suche nach Lösungen. Das Stern-Magazin für die neue Generation hipper Bio-Eltern suggeriert Fortschrittlichkeit in Pastelltönen - und das transportierte Rollenbild schließt höchstens Väter ein, die ihren Beitrag zur Gleichberechtigung darin sehen, Designkinderwägen über den Prenzlauer Berg zu schieben. Auch unser Gespräch versickert ähnlich zwischen Klagen über schräge Blicke am Arbeitsplatz, „sich zerreiben“ fällt oft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was wollen wir eigentlich? Die Gründe dafür, dass Feminismus viel mehr als nur historische Relevanz besitzt, liegen viel tiefer unter der Oberfläche, als dass man sie ohne zu zögern lokalisieren und beheben könnte. Auch die Verhaltensweisen, welche Frauen einschränken, ihnen Kompetenzen absprechen und sie zu Objekten stilisieren sind subtiler als noch vor zwanzig Jahren. Kein Personalchef würde sich offensiv aufgrund ihres Geschlechts gegen eine Bewerberin entscheiden und wenige Partner wagen noch zu behaupten, sie würden Küche und Kinder ihrer Freundin überlassen. „Früher fand unter Frauen noch ein viel regerer Austausch statt – davon ist heute viel verloren gegangen“, erzählt eine Teilnehmerin mittleren Alters, „sowohl über soziale Umgangsformen als auch über sexuelle Beziehungen. Gemeinsam waren wir wacher und auch mutiger, mit unseren Bedürfnissen offen umzugehen.“ Dass es heute an weiblicher Bereitschaft fehlt, sich mit feministischen Themen auseinanderzusetzen, ist überall spürbar. Die These, nach der sich die Frauenbewegung durch ihre Erfolge bereits abgeschafft hätte bietet dabei eine opportune Fluchtperspektive vor einem Thema mit angestaubtem Charme und mangelndem &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Sexappeal&lt;/span&gt;. So fällt vielen Frauen der maskuline Umgangston im Büro zunächst nicht auf. Frustration stellt sich erst ein, wenn man über Jahre hinweg an keine neuen beruflichen Perspektiven gelangt und feststellt, dass man zu dem Teil der Beziehung geworden ist, der die Wäsche aufhängt und über den Inhalt des Kühlschranks informiert ist, um auf dem Weg nach Hause kurz noch ein paar Lebensmittel einzukaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jede Einzelne von uns will irgendetwas, verfolgt individuelle Ziele und tritt dabei meist als Einzelkämpferin auf. Doch in erster Linie brauchen wir das Verbindende zurück. Denn wer würde heute noch Simone de Beauvoir lesen, solange die GesprächsparterInnen fehlen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso sind neue Impulse notwendig, um den Feminismus an unsere Zeit anzupassen, ihn loszulösen von seinem überkommenen Latzhosen-Image. Und notwendig ist nicht nur der Mut von Frauen, sich aktiv mit Feminismus zu befassen, sondern auch eine reflektierte männliche Sicht auf ein politisches und zwischenmenschliches Ungleichgewicht, das als solches erkannt werden muss. Das Barcamp Frauen hat in jedem Fall dazu beigetragen, eine intellektuelle Basis zu schaffen, von der aus weitergedacht und gehandelt werden kann. Und daran, dass sich Männer ebenfalls angesprochen fühlen, kann man im Titel noch feilen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-4105532227983990480?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/4105532227983990480/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/11/was-wollen-wir-eigentlich.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/4105532227983990480'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/4105532227983990480'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/11/was-wollen-wir-eigentlich.html' title='Was wollen wir eigentlich?'/><author><name>eva.ricarda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09620910433485642455</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_LLsSULhFXeo/TM_K_eWtwvI/AAAAAAAAAA4/9t3U2QSv9yw/s72-c/autumn.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-1820693681849741311</id><published>2010-10-26T14:43:00.008+02:00</published><updated>2010-10-26T17:13:56.259+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wortkunst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><title type='text'>Die kalte Hand der Technokratie</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_LLsSULhFXeo/TMbdw2rbR8I/AAAAAAAAAAw/qlHCxYi_SzA/s1600/protest.stef.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 214px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_LLsSULhFXeo/TMbdw2rbR8I/AAAAAAAAAAw/qlHCxYi_SzA/s320/protest.stef.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5532353023652349890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;"WER WIND SÄT // WIRD STURM // ERNTEN"&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wem die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Liebe&lt;/span&gt; fehlt in multimedialen Podiumsdiskussionen, Panels und halbherzigen Politiken, der begebe sich heute ab 17:00 in Sachen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Stuttgart21&lt;/span&gt; an den &lt;a href="http://schwabenstreichberlin.wordpress.com/stuttgarter-protest-kultur-zug/"&gt;Potsdamer Platz&lt;/a&gt;. Der Theaterregisseur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Volker Lösch&lt;/span&gt;, der momentan für die Produktion von &lt;a href="http://schaubuehne.de/de_DE/program/repertoire/577711"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Lulu - Die Nuttenrepublik&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; an der Berliner Schaubühne gastiert, hat ein feines Detail zu der Demonstration gegen das Großprojekt beigetragen: einen Bürgerchor aus Stuttgarter Projektgegnern, welche größtenteils heute morgen mit dem Protestzug aus dem Süden die Hauptstadt erreicht haben und &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;politikerverdrossenen&lt;/span&gt; Berlinern. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Lösch&lt;/span&gt;, der chorische Sprechformen und ein Gemisch aus Laiendarstellern aus sämtlichen Schichten der Gesellschaft und professionellen Schauspielern zum Charakteristikum seiner Inszenierungen gemacht hat, setzt auch mit diesem neuen Beitrag zu den Protesten in Stuttgart konsequent sein Kunstverständnis um:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Kunst ohne Anbindung an das Draußen, an die Zeit, in der ich lebe, finde ich sinnlos.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die gute Sache habe ich mich heute morgen ins &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bezirk_Reinickendorf"&gt;tiefste Reinickendorf&lt;/a&gt; begeben, um an den Proben teilzunehmen. In wenigen Stunden ist dort bereits ein kleines Werk des Widerstands entstanden, dass das Herzblut der Beteiligten in sich trägt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;+ background:&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.taz.de/1/zukunft/schwerpunkt-stuttgart-21/artikel/1/etabliert-doch-renitent/"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Etabliert, doch renitent&lt;/span&gt;: Vier Geschichten zu S21 in der&lt;span style="font-style: italic;"&gt; taz&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; // &lt;a href="http://www.parkschuetzer.de/"&gt;parkschuetzer.de&lt;/a&gt; // &lt;a href="http://schwabenstreichberlin.wordpress.com/"&gt;schwabenstreichberlin.wordpress.com&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-1820693681849741311?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/1820693681849741311/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/10/das-kalte-herz-der-technokratie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1820693681849741311'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1820693681849741311'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/10/das-kalte-herz-der-technokratie.html' title='Die kalte Hand der Technokratie'/><author><name>eva.ricarda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09620910433485642455</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_LLsSULhFXeo/TMbdw2rbR8I/AAAAAAAAAAw/qlHCxYi_SzA/s72-c/protest.stef.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-2240142920216504641</id><published>2010-09-28T16:15:00.006+02:00</published><updated>2010-10-01T11:40:43.291+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><title type='text'>Lady, Hand aufs Herz</title><content type='html'>Vor kurzem schrieb ich &lt;a href="http://www.freitag.de/kultur/1037-medientagebuch"&gt;über Alice Schwarzer&lt;/a&gt;, über ihre neueste &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bild&lt;/span&gt;-Kampagne und über ihre mediale Krönung zur Chef-Feministin. Über eine Frau, die viel erreicht und nicht mehr viel zu sagen hat. Dennoch gilt sie immernoch vielen als feministische Galionsfigur. So lange sie, wenn auch nur scheinbar und für die Öffentlichkeit, die Zügel in der Hand hält, ist die Diskussion um die heutige Identität des Feminismus noch lange nicht am Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es mag einst notwendig gewesen sein, sich von Weiblichem abzugrenzen, Ellenbogen auszufahren und kratzbürstig zu sein um die einseitige Behaglichkeit patriarchalischer Verhältnisse aufzubrechen. Wie uns Frau Merkel täglich vor Augen führt zum Teil auch heute noch ein &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Erfolgsmodell&lt;/span&gt; - dabei besteht die Schnittmenge zwischen ihr und mir einzig im Geschlecht. Die Problematik liegt darin, dass auf zu vielfältigen Kanälen kommuniziert wird es gäbe nichts zwischen Angela und dem überschminkten Kätzchenklischee. Mit freundlicher &lt;a href="http://www.aliceschwarzer.de/publikationen/aliceschwarzer-artikel-essays/kernthemen/bundeskanzlerin/interview-lvz/"&gt;Unterstützung&lt;/a&gt; von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;aliceschwarzer.de&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://asset1.itsnicethat.com/store/images/000/007/026/main/jw_itsnicethat_004_.jpg?1283759782"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 535px; height: 301px;" src="http://asset1.itsnicethat.com/store/images/000/007/026/main/jw_itsnicethat_004_.jpg?1283759782" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der scheinbare Mangel an Alternativen schafft die Distanz zum Begriff "Feminismus" - und &lt;a href="http://antjeschrupp.com/2010/05/25/funfzehn-thesen-zu-feminismus-und-post-gender/"&gt;post-gender&lt;/a&gt; ist so viel einfacher. Die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung&lt;/span&gt; ließ es sich Mitte diesen Monats &lt;a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/09/der-alltagliche-sexismus-der-frankfurter-allgemeinen-sonntagszeitung/"&gt;nicht nehmen&lt;/a&gt;, vor Augen zu führen, wie weit wir dennoch davon entfernt sind. "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zapateros Püppchen&lt;/span&gt;" ist eine Aneinanderreihung von Streetstyle-Fotos in durchschnittlicher Dilettanz - im Fokus die Ministerinnen der Zapatero-Regierung. Anstelle von politischer Kompetenz werden ihre Ausschnitte hervorgehoben. Hatte die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;FAS&lt;/span&gt; noch eine Woche zuvor einen Text über weibliche Karrierechancen und Aufstiegshemmnisse veröffentlicht, druckt sie wenig später einen Journalisten, dessen Vorstellung von Brüsten vielleicht das einzig Mehrdimensionale ist, was ihn zu den Zeilen bewegte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während besagter Journalist, Leo Wieland, nonchalant einen scheinbar politischen Text auf die Objektsqualität der Protagonistinnen beschränkt, von der Leyen als Mutteridol zwischen Rednerpulten flaniert und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elterngeld"&gt;Herdprämien&lt;/a&gt; wieder an Konjunktur gewinnen brauchen wir Feminismus, schon allein fürs &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Herz&lt;/span&gt;. Es gibt ihn, diesen neuen Feminismus, der sowohl der Verbitterung einer Emma-Redakteurin als auch der Banalität mancher Post-Gender-Thesen etwas entgegenzusetzen hat. Der eine neue Weiblichkeit prägen könnte, die stellenweise bereits gelebt aber noch zu selten mit den Anliegen der Gleichberechtigung verknüpft wird. Die Vorstellung, dass Frauen sich in Kleider zwängten und Lippenstift auflegten, um mit signalfarben untermaltem Augenaufschlag Ziele anzuvisieren, ist längst überkommen. Ebenso ihre Alternative größtmöglicher Unweiblichkeit. Es gibt tausend Wege, sich als Frau mit Mode zu beschäftigen, ohne sich dabei in die Untiefen des Instyle-Niveaus zu begeben. Oder Lippenstift zu tragen. Es fehlt nicht an grauen Grabenkämpfen, sondern an Respekt vor der Subjektivität. Und an Mut zu kommunizieren, dass noch nicht alles gut ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für neue Einflüsse, Ideen und Hintergründe hierzu will ich (&lt;a href="http://www.freitag.de/community/blogs/eva-lautsch/ankuendigung-barcamp-frauen-2010"&gt;nochmals&lt;/a&gt;) eine Veranstaltung ans Herz legen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 30. Oktober findet in der Berliner Kalkscheune das &lt;a href="http://barcampfrauen.mixxt.de/"&gt;Barcamp Frauen&lt;/a&gt; statt. Der Eintritt ist frei, Vorschläge zu Workshops und Diskussionen sowie Themenwünsche können ab sofort auf der &lt;a href="http://barcampfrauen.mixxt.de/"&gt;offiziellen Seite&lt;/a&gt; zum Barcamp eingebracht werden. Ganz im Sinne des zeitgemäßen Diskurses ist auch männliche Präsenz herzlichst erwünscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[Bild: &lt;a href="http://www.justinwaldron.com/"&gt;Justin Waldron&lt;/a&gt; via &lt;a href="http://www.itsnicethat.com/user/justin-waldron"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;itsnicethat.com&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;]&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-2240142920216504641?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/2240142920216504641/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/09/lady-hand-aufs-herz.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2240142920216504641'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2240142920216504641'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/09/lady-hand-aufs-herz.html' title='Lady, Hand aufs Herz'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-4874138095509144334</id><published>2010-09-23T15:55:00.008+02:00</published><updated>2010-09-24T12:52:32.686+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='spielart'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><title type='text'>In a Manner of Speaking</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;In a manner of speaking&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;I just want to say&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;that I could never forget the way&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;you told me everything&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;by saying nothing&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=0ZilC3ldN84"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nouvelle Vague // In a Manner of Speaking&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Bei Verlassen des Saals steigt einem der Geruch von Restmüll in die Nase, dreckig und verwaist bleibt die Bühne zurück. &lt;a href="http://www.kulturserver.de/-/kulturschaffende/detail/54183"&gt;Ivo van Hove&lt;/a&gt; gibt mit seiner Inszenierung von Molières &lt;a style="font-style: italic;" href="http://www.schaubuehne.de/de_DE/program/repertoire/577700"&gt;Der Menschenfeind&lt;/a&gt; an der Berliner Schaubühne Gefühl und Gesellschaft neue Formen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://data.heimat.de/pics/6/0/c/9/2/ec_60c92062a563b1f58e2537046e478211.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 567px; height: 378px;" src="http://data.heimat.de/pics/6/0/c/9/2/ec_60c92062a563b1f58e2537046e478211.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Aufrichtigkeit und Schmerz. Das Stück beschreibt den adeligen Menschenfeind Alceste, gespielt von &lt;a href="http://www.schaubuehne.de/de_DE/ensemble/detail/12678"&gt;Lars Eidinger&lt;/a&gt;, der die Gesellschaft für ihre Lüge und Heuchelei verabscheut. Sich selbst hat er zum Ziel gesetzt, über die Grenzen aller Umgangsformen hinaus ehrlich zu leben. So lässt er den Höfling Oronte (&lt;a href="http://www.schaubuehne.de/de_DE/ensemble/detail/12966"&gt;David Ruland&lt;/a&gt;), der ihn nach seiner Meinung fragt, schonungslos wissen, was von dessen stümperhaftem Sonett zu halten sei. Als dieser verärgert vor Gericht ziehen will sieht sich Alceste in dem Bild seiner Mitmenschen bestätigt und plant genussvoll, den Prozess zu verlieren. Dabei ist er einer der hasst und ebenso kompromisslos liebt. Er entflammt für die schöne Witwe Célimène (&lt;a href="http://www.schaubuehne.de/de_DE/ensemble/detail/37312"&gt;Judith Rosmair&lt;/a&gt;), die im Gegensatz zu ihm mit der Gesellschaft, mit den Männern kokettiert, nicht allein sein kann und ihn doch, vielleicht, ein bisschen gegenliebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Van Hove inszeniert einen beeindruckend körperlichen Lars Eidinger, der sich selbst gegen die Lüge vollständig dekonstruiert, sich bis ins Rektum mit Lebensmitteln beschmiert und in mitreißender Rage ein Bühnenbild aus dem Inhalt von Müllsäcken erschafft. Bestechende Tiefenschärfe im sozialen Morast. Das zunächst als Schwäche der Regie diagnostizierte Gefuchtel mit &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Apple-Produkten&lt;/span&gt; erhält im Kontrast des Gestanks seine Daseinsberechtigung, wird zum gewollten und gekonnten Sinnbild im Jetzt. Die Erschütterung wird fühlbar wenn er schreit &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;hier hast du mein Herz&lt;/span&gt;, einer, der fällt nachdem ihm das einzig Geliebte genommen scheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vorlage Molières aus dem 17. Jahrhundert lässt perpetuierte Rollenklischees, die schöne Unstete und der aufrecht Liebende, vermuten. Dennoch gelingt es der Inszenierung, auch von Célimène ein tiefgründiges Bild zu zeichnen, dass letzten Endes ihre klatschhafte &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Koketterie&lt;/span&gt; als Angst vor Einsamkeit enttarnt. Und das macht sie nicht zur Frau sondern zum Menschen, gleich den Männern, die Alceste umgeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ende: ein verzweifelter Kuss. Ihr fehlt der Mut um durchzubrennen, ihm fehlt die Kraft zu bleiben. Ob er allein geht bleibt offen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor drei Jahren hat van Hove den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Menschenfeind&lt;/span&gt; bereits in New York inszeniert. Es scheint ihn eine besondere Faszination zu treiben, es wieder und diesmal in Berlin zu tun („ein heiliger Ort für Theater“, wie er &lt;a href="http://www.zitty.de/kultur-buehne/64165/"&gt;findet&lt;/a&gt;). Im Interview mit der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;zitty&lt;/span&gt; gibt er folgende &lt;a href="http://www.zitty.de/kultur-buehne/64165/"&gt;Erklärung&lt;/a&gt;: „Molières Dramen sind Sozialdramen, sie handeln von seiner Gesellschaft und gleichzeitig von der unseren. Seine Typen sind Metaphern, Figuren, die uns über das Heute nachdenken lassen.“ Dafür und für die Liebe darin beste 120 Minuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[Bild: &lt;a href="http://www.schaubuehne.de/de_DE/program/repertoire/577700"&gt;Schaubühne&lt;/a&gt;]&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-4874138095509144334?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/4874138095509144334/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/09/in-manner-of-speaking.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/4874138095509144334'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/4874138095509144334'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/09/in-manner-of-speaking.html' title='In a Manner of Speaking'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-224227351502694148</id><published>2010-09-17T14:20:00.005+02:00</published><updated>2010-09-17T16:25:09.769+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><title type='text'>Peppermint Tea and Pink Balloons</title><content type='html'>Wenn ich die Wohnungstür aufschließe, muss ich noch immer Kisten zur Seite schieben und über Farbrollen steigen. Währenddessen gruppiert sich der Soundtrack einer Stadt um mein Wohnzimmerchaos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://img688.imageshack.us/img688/6048/tempelhof3.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 428px; height: 286px;" src="http://img688.imageshack.us/img688/6048/tempelhof3.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ein Zuhause im Prenzlauer Berg, das in sanftes Licht getauchte Schaufenster einer Stadt aus Hässlichkeit und kreativen Glanzpunkten, Kaputtem, manchen Konstanten und dem Unzählbaren, das ständig neu entsteht. Rechts von mir der Kollwitzplatz mit seinen bunten Samstagen für Bio-Eltern, die Vintage zu Designerpreisen erstehen. Links der Mauerpark für &lt;a href="http://www.mauerpark.info/kultur/mauerparkkaraoke/"&gt;Karaoke&lt;/a&gt; nach dem Katerfrühstück und die Ader der Realität, die Schönhauser Allee, erholsam ehrlich mitten durch das plastische Paradies. Alles in allem ein großes Herz für meinen Kiez.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den ersten 48 Stunden belustigt durch die Frage, ob der Konsum von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Club-Mate"&gt;Club Mate&lt;/a&gt; in der Tram &lt;a href="http://www.freitag.de/community/blogs/eva-lautsch"&gt;zur Arbeit&lt;/a&gt; mich zum Hipster stempeln würde, ist das Sujet längst in den Hintergrund getreten, schließlich beinhaltet die 0,5l-Glasflasche feinstes Koffein. Die Zweitrangigkeit des Anderen im Subtext.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am vergangenen Wochenende besonders von Nöten, hielt die &lt;a href="http://www.berlin-music-week.de/"&gt;Berlin Music Week&lt;/a&gt; doch unter anderem eine neue Art der Pop-Queen bereit, die sich nicht ausschließlich musikalisch, sondern vor allem der Performance wegen Zeilen verdient. Wenn &lt;a href="http://www.myspace.com/robynmyspace"&gt;Robyn&lt;/a&gt; auf der Bühne eine Banane verspeist, so tut sie dies gekonnt unlasziv und schleudert den Rest der Frucht mit vollem Mund in ein tanzendes Publikum. Diese Frau traf die richtige Entscheidung, als sie sich von ihrem Major Label trennte und im selben Moment aus dem Schatten populärer amerikanischer Pop-Girlies trat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Übrigen begleitet mich seit einigen Tagen ein &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=KyCyeZVv_hU"&gt;Lied&lt;/a&gt; des Norwegers &lt;a href="http://www.thomasdybdahl.com/#/english"&gt;Thomas Dybdahl&lt;/a&gt; auf Schritt und Tritt, die Stadt ist laut und manchmal gedämpft, fast still, &lt;span style="font-style: italic; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;between peppermint tea and pink balloons&lt;/span&gt;. Abgesehen vom Regen in Bindfäden hege ich Verliebtheiten für beinahe Sämtliches.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;+ to read:&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.freitag.de/kultur/1037-medientagebuch"&gt;Der Schwarzersche Kanal&lt;/a&gt; //&lt;span style="font-style: italic;"&gt; derFreitag&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-224227351502694148?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/224227351502694148/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/09/notes-to-city.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/224227351502694148'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/224227351502694148'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/09/notes-to-city.html' title='Peppermint Tea and Pink Balloons'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-1204593216116281822</id><published>2010-08-03T01:05:00.001+02:00</published><updated>2010-08-05T17:33:54.236+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><title type='text'>Raindrops and White Dresses</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;The space between what's wrong and right&lt;/span&gt;, zwei Finger breit und in Spielfilmlänge, keine Fragen mehr, nur Antworten, die ihre Gültigkeit im Vorbeiziehen verlieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin einstweilen vor Ort, um das Bild einer deutschen Frau aus den Angeln zu heben - und bleibe als solche zurück, &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;in reverse&lt;/span&gt;, nasse Haarsträhnen kleben an meinem inneren Auge - it always happens to us. Während Pläne über mehrstöckige Hochzeitstorten und Immobilienkäufe meiner Generation präsenter zu sein scheinen als erwartet, behalte ich Stunden für mich, die jedes weiße Kleid ersetzen. Wieder Regen über der Stadt, fliehende Familien mit Einweggrills und Kinderwägen, über die sich die Atmosphäre der Nacht legt. Neue kühle und klare Luft auf einem Bahnsteig, der Definitionen des Moments in Telekommunikation verwässert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Reale, Greifbare findet seinen Platz jenseits der halsbrecherischen Versuche, Gefühl zu kategorisieren, Immobilien und Hausfrauenträume als Streben nach der leeren Versprechung von zertifizierter Gewissheit - es scheint, als gewänne die Vernunftehe wieder an &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Salonfähigkeit&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus Vernunft werden Universitäten mit Exzellenzprädikat besucht, emotionslose Wertgegenstände angehäuft und in Schatzkisten auf dem dritten Brett einer Biedermeier-Schrankwand verstaut, versteckt vor der Aussichtslosigkeit des Unterfangens, sich die Unaufgeregtheit &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;schönzukaufen&lt;/span&gt;. Die Risiken und Nebenwirkungen verbieten Liebeshochzeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich ziehe es vor, mich mit der Hauptstadt zu verheiraten und mit der Erinnerung an das Fingerspitzengefühl eines Moments, der sich Kategorien verweigert. Polygamie mit Unileben, Buchstaben auf Bildschirmen, Liedtexten, Cappuccinos und mir, nur wenige unmögliche Verbindungen. &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102); font-weight: bold;"&gt;The answers aren't so easy to find, the questions will have to do&lt;/span&gt;. So lange keine Antworten, die Denkprozesse abstumpfen aus Apathie. Wenn die Zahl der Antworten die der Fragen überwöge würde ich nicht mit einem Glas Weißwein neben der Tastatur auf die Dächer Berlins blicken und schreiben, aus Mangel an Stoff, der ein Kleid aus Worten verdiente.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/TFIOxIHnQUI/AAAAAAAAARc/ZjU1hol5gok/s1600/DSC_0441.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 268px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/TFIOxIHnQUI/AAAAAAAAARc/ZjU1hol5gok/s400/DSC_0441.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5499474332128592194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;+ Soundtrack&lt;/span&gt;: Lindsay Harper // &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=j5C8UTPLTOo"&gt;All Over Me&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-1204593216116281822?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/1204593216116281822/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/07/raindrops-and-white-dresses.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1204593216116281822'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1204593216116281822'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/07/raindrops-and-white-dresses.html' title='Raindrops and White Dresses'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/TFIOxIHnQUI/AAAAAAAAARc/ZjU1hol5gok/s72-c/DSC_0441.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-7864484807938725983</id><published>2010-07-16T15:47:00.008+02:00</published><updated>2010-07-17T15:27:40.652+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><title type='text'>Achtung, es bewegt sich</title><content type='html'>Szenen auf der Autobahn, müde Augen nach zerredeten Nächten, zerknautscht, zerliebt. Ein heftiger Regenguss zwischen Amsterdam und Brüssel, den Geschmack von lauwarmer Cola auf der Zunge, im Radio läuft &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=bCDIt50hRDs"&gt;Lemon Tree&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der süße Hauch der Unmöglichkeit zwischen zwei Enden der Welt verbindet sich mit dem Lippenstift am Rand meines Weinglases in der Dämmerung, Erinnerungsaustausch via jpeg-Daten in einer europäischen Nacht vor dem nächsten Abschied. The four of us, die vor vier Jahren zwischen den Kronen der Brisbane Skyline von Freiheit träumten, nun auf vier Sitzen eines gebrauchten Opel Astra, ein Roadtrip über Freundschaft und Fantasien, Exzess und eigenen Ethos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Augenpaar, das in Nahaufnahme verbleibt, mich ungläubig blinzeln lässt - vier Jahre zwischen zwei Herzen, ein Wimpernschlag in der Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich ein Abschied auf der Laderampe eines Transporters, mein Heidelberger Leben in Kisten verstaut und auf dem Weg nach Berlin, ein Stück Vergangenheit und ein Stück neues Jetzt als Wegzehrung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/TEGpoSoKEJI/AAAAAAAAARU/vJw2YMkmFzM/s1600/DSC_0087.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 204px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/TEGpoSoKEJI/AAAAAAAAARU/vJw2YMkmFzM/s400/DSC_0087.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494859530028847250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Sag, magst  du was du siehst // oder siehst du was du möchtest // siehst du, was du  möchtest // hält nicht still, es dreht sich // hältst du es aus oder  hältst du es an // hältst du es klein - vergeblich // halt dich raus  oder halt dich fest // Achtung, es bewegt sich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="font-style: italic;" href="http://www.youtube.com/watch?v=YGfJseAEtrM"&gt;Wir Sind Helden - Für  Nichts Garantieren&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;+ soundtrack:&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=nnKJPRY7yDE"&gt;The D&lt;span id="eow-title" class="" title="The  dø - The bridge is Broken"&gt;ø&lt;/span&gt; - The Bridge&lt;/a&gt; +++ &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=EYQQI6MfBWI"&gt;Wir Sind Helden - Labyrinth&lt;/a&gt; +++ &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=p1wmz6OBVHI"&gt;Beau Young - Just a Memory&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-7864484807938725983?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/7864484807938725983/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/07/achtung-es-bewegt-sich.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/7864484807938725983'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/7864484807938725983'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/07/achtung-es-bewegt-sich.html' title='Achtung, es bewegt sich'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/TEGpoSoKEJI/AAAAAAAAARU/vJw2YMkmFzM/s72-c/DSC_0087.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-4449331586180002085</id><published>2010-07-02T15:00:00.008+02:00</published><updated>2010-07-02T19:22:16.755+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><title type='text'>Falsche Wimpern</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/TC4YdQJ3T_I/AAAAAAAAARE/caqW67ZhDy0/s1600/CIMG0312.JPG"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;Es riecht nach Chlor und zerlaufener Eiskreme, knappe Kleidung in erster Linie zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen bei 30 Grad im Schatten, nachrangig zur Förderung von Sexismen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor kurzem versuchte das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;SZ-Magazin&lt;/span&gt; &lt;a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/33912"&gt;glauben zu machen&lt;/a&gt;, dass Pornoqueens als Feministinnen von heute gelten wollten und die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte dabei bereits zu großen Teilen zunichte gemacht wären. Charlotte Raven schreibt von einer neuen Wortschöpfung, &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Femizissmus&lt;/span&gt;, der Kreuzung von Narzissmus und Feminismus, die uns empört aufhorchen lassen soll, die gute alte Zeit in höchste Höhen lobend, die Gegenwart in Sack und Asche. Die sexuelle Freiheit als Errungenschaft sei zum Zwang geworden, die Schwestern von einst als Gegenspielerinnen im Kampf um Schönheit, Anerkennung und maximale Vielfalt im Sexleben, &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;oversexed and overfucked&lt;/span&gt;. Persönliche Bedürfnisse träten zu Gunsten eines höheren Erzählwertes ausgefallener Praktiken zurück, Frauen machten sich mit falschem Stolz auf Bartresen tanzend zu den Püppchen einer machoesken Gesellschaft. Das Szenario von sich selbst zu Objekten stilisierenden Weibchen ist dabei ebenso schockierend wie Ravens soziale Wunschvorstellung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(255, 102, 102);" class="fliesstext"&gt;"Wir würden auf die falschen Wimpern einer Katie  Price pfeifen. Wir würden unsere Lust an der Missionarsstellung mit dem  Menschen neben uns im Bett wiederentdecken. In jeder Sphäre unseres  Lebens wären wir frei genug, uns für die Normalität zu entscheiden."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit frisch gekürztem Schopf, dessen Spitzen an manchen Stellen keine zwei Zentimeter über die Kopfhaut ragen müsste ich es angesichts dessen bedauern, dass mein Deckhaar keinen Lockenwickler mehr zu fassen vermag. Ebenso ist der Schluss zu simpel, die Brüste einer Frau, die ihre Objektivierung zur Vollkommenheit gebracht hat, als bedauernswerte Idole der "Modernen Frau" zu betrachten. Die überzogene Sexualisierung heute aufwachsender Teenager ist nicht mit Texten zu bekämpfen, die nach &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Lippenstiftverbot&lt;/span&gt; klingen - und berechtigt erscheint auch die Frage, wie Charlotte Raven zur Bedeutung der Missionarsstellung in Bezug auf die männliche Dominanz in Schlafzimmern steht. Der Hauch eines zur Untermauerung schwarzweißer Thesen unbedingt gewollten Widerspruchs schwebt zwischen den Zeilen, des Widerspruchs zwischen Weiblichkeit und Feminismus, der sich bei genauer Betrachtung ebenso unbedingt verflüchtigen muss. Intelligente Weiblichkeit kennt keine Parallelen zu Frauen im Katie-Price-Format und bildet den gesünderen Kontrast zu &lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,687538,00.html"&gt;kosmetischen Vaginaleingriffen&lt;/a&gt; als eine versuchte Bekehrung zu halbhohen Küchengardinen, Synonym für altbewehrte Verhältnisse der Intimität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/TC4YdQJ3T_I/AAAAAAAAARE/caqW67ZhDy0/s1600/CIMG0312.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/TC4YdQJ3T_I/AAAAAAAAARE/caqW67ZhDy0/s400/CIMG0312.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489351886642827250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;B&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;ye-bye Sisterhood&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.schnittchen-online.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/missy_cover.jpg"&gt;titelt&lt;/a&gt;  das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Missy Magazine&lt;/span&gt; zum selben Thema - mit wesentlich interessanteren Ergebnissen. Das Problem wird weniger in der vermeintlich sträflichen Abkehr von gesellschaftlichen Konstanten als in mangelnder weiblicher Solidarität verortet. Der Druck auf fünfzehnjährige Mädchen, das krasseste, interessanteste und freizügigste Leben führen zu müssen könnte wesentlich geringer sein, wenn ihnen von Frauen zwischen 20 und 30 nicht ein unerbittliches Konkurrenzprinzip vorgelebt würde. Der persönliche Erfolg, der für viele das Selbstverständnis bestimmt, wird ohne Rücksicht auf männliche oder weibliche Verluste angestrebt während frau dem Feminismus Gestrigkeit bescheinigt, das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen, überkommene gesetzliche Regelungen wie die des Ehegattensplittings und allem voran ihre Mitstreiterinnen ignorierend. Der Wunsch ist naheliegend, sich bei all der als Freiheit missverstandenen Rücksichtslosigkeit auch in intimsten Sphären übertreffen zu wollen - rücksichtslos nicht zuletzt gegenüber sich selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Symptom &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Femizissmus&lt;/span&gt; trägt einen realitätsnahen Kern - und doch kann die so beschränkte Freiheit nicht mit der Norm gleichgesetzt werden. Weibliche Freiheit liegt vielmehr darin, die eigenen Normen selbst zu setzen. Sie zu verwirklichen bedeutet, sich ihrer Mängel bewusst zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nachtrag&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Letzte Tage in Heidelberg zerrinnen unterdessen klebrig wie einst gefrorenes Schokoladeneis, die Melancholie eines ersten Abschieds zu kitschigen Gitarrenklängen im Sonnenuntergang. Vorboten Berlins irgendwo auf der Autobahn zwischen Stuttgart und Amsterdam, Vorfreude und deutlich mehr Nostalgie als erwartet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;+ Soundtrack:&lt;/span&gt; Kate Nash // &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=y0AECYA6dRY"&gt;I Hate Seagulls&lt;/a&gt; +++ The Whitest Boy Alive // &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=X1_pwcr-la4"&gt;Above You&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-4449331586180002085?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/4449331586180002085/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/07/falsche-wimpern.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/4449331586180002085'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/4449331586180002085'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/07/falsche-wimpern.html' title='Falsche Wimpern'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/TC4YdQJ3T_I/AAAAAAAAARE/caqW67ZhDy0/s72-c/CIMG0312.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-4544011965285117002</id><published>2010-06-01T17:56:00.006+02:00</published><updated>2010-06-01T18:48:28.753+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><title type='text'>impressions to go</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/TAUzATYV72I/AAAAAAAAAQ0/63Lpb1vYwTc/s1600/DSC_0313.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 268px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/TAUzATYV72I/AAAAAAAAAQ0/63Lpb1vYwTc/s400/DSC_0313.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5477840602061467490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ein auf meinem letzten Streifzug durch Hamburg abgelichteter Samstag in einer Stadt mit vielen Impulsen und alten Arroganzen. Zumal meine Fingerspitzen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;on the road&lt;/span&gt; flinker auf dem Kamerauslöser sind als auf der Tastatur, verzichte ich für den Moment bis auf einige Hinweise auf weiteres Textwerk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;to read:&lt;/span&gt; +++ &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/familienreport-immer-mehr-frauen-ernaehren-ihre-familien-1.952580"&gt;"Immer mehr Frauen ernähren ihre Familien"&lt;/a&gt; // die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;SZ&lt;/span&gt; zum Familienreport 2010 +++&lt;a href="http://blogs.arte.tv/LEUROPE_EN_BLOGS/frontUser.do?method=getHomePage"&gt; "It takes courage from women not to shy away from important responsabilities"&lt;/a&gt; // &lt;span style="font-style: italic;"&gt;L'Europe en blogs&lt;/span&gt; auf &lt;span style="font-style: italic;"&gt;blogs.arte.tv&lt;/span&gt; zur Frage "Wie macho ist die EU?" +++ &lt;a href="http://www.bildblog.de/19212/gewaltige-unterschiede/"&gt;"Gewaltige Unterschiede"&lt;/a&gt; //&lt;span style="font-style: italic;"&gt;bildblog.de&lt;/span&gt; zum vermeintlichen Anstieg der Gewalt gegen Polizisten +++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;soundtrack:&lt;/span&gt; +++ &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=gWDaxuElU7M"&gt;The Whitest Boy Alive // Intentions&lt;/a&gt; +++&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-4544011965285117002?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/4544011965285117002/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/06/impressions-to-go.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/4544011965285117002'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/4544011965285117002'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/06/impressions-to-go.html' title='impressions to go'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/TAUzATYV72I/AAAAAAAAAQ0/63Lpb1vYwTc/s72-c/DSC_0313.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-2251345118005160357</id><published>2010-05-22T18:29:00.000+02:00</published><updated>2010-05-22T19:08:54.105+02:00</updated><title type='text'>like a man</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S_gN7mN0X1I/AAAAAAAAAQk/NOgv7ayeFLc/s1600/DSC_0363.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S_gN7mN0X1I/AAAAAAAAAQk/NOgv7ayeFLc/s400/DSC_0363.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5474140664590786386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;An einem verregneten Heidelberger Nachmittag erzähle ich manchmal sogar Liebesgeschichten. So wie diese, deren Ausgang ungewiss bleibt, die die Frage offen lässt, ob die Selbstbestimmtheit unbequem macht. Ich neige dazu, sie manchmal begraben zu glauben, die Zeiten, in denen Männer mit wiegenden Hüften und vollen Kussmündern erobert waren, die Hüften breiter und die Bierbäuche voller wurden, im Laufe der Ehe. Im Laufe der Zeit sitzen wir heute vor Laptops, Smartphone-Screens und an Bartresen, frei, individuell, mutig und missverstehen in unserem Streben nach sozialen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Sicherheiten&lt;/span&gt;, dass Liebe, das Wort, das mich zaudern lässt, bevor ich die Buchstaben aneinanderreihe, nicht Besitz bedeutet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die vier Damen aus New York, die einst antraten, der breiten Masse zwischen Cocktailgläsern, leicht und amerikanisch, die Emanzipation sexueller Beziehungen in Technicolor zu erklären, scheitern letzten Endes - bis auf wenige Ausnahmen - an widersprüchlichem Gefühl und daraus resultierenden Besitzansprüchen. Sex like a man, das episodisch proklamierte Ziel nach dem Scheitern einer weiteren vielversprechenden Bindung, zerbricht an der inneren Paradoxie, die dem weiblichen Part die Gefühle und dem männlichen die animalische Kälte zuschreibt. Trotz dessen wurde, &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;cheers&lt;/span&gt;, Carrie Bradshaw vom britischen Guardian zur feministischen Ikone des letzten Jahrzehnts &lt;a href="http://www.guardian.co.uk/world/2009/dec/22/carrie-bradshaw-icons-of-decade"&gt;gekürt&lt;/a&gt;, der es ungeachtet der eigenen Slogans nicht gelingt, ein Dasein abseits der Torschlusspanik vorzuleben. Die Krux liegt in dem die Geschlechter stigmatisierenden Mythos, in dem Frauen ihr Herz an Männer verlieren, deren &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;emotionales Engagement&lt;/span&gt; sich auf Hotel- oder Schlafzimmer beschränkt. Carrie und ihre drei Freundinnen vermitteln ein Frauenbild, das sich zwar in seiner Fortschrittlichkeit von der übrigen Serienlandschaft abhebt - und doch bleiben neunzig Prozent der Botschaft süße Nebensächlichkeit und ein zurückbleibender Hauch Unverständnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Bildschirmen losgelöst geht es nicht um Abkehr von altbewehrten monogamen Lebensformen, lediglich um Toleranz bezüglich der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Schattierungen von Herzensrot&lt;/span&gt;, und abseits des kühlen Klischees macht ein Lied, ein Satz, ein gemeinsamer Blick ins Morgengrauen - Gefühl - den Moment zu mehr als einem Wimpernschlag zwischen Laken. Unabhängig davon, ob daraus gemeinsame Einfamilienhäuser erwachsen. Sowohl der soziale als auch der Respekt vor sich selbst werden stereotype Stammtischbilder von naiven Flittchen in die Vergessenheit befördern, die ihnen gebührt, auch wenn sich die Blicke nach dem einen Morgen nicht mehr kreuzen. Selbstbestimmtheit macht Beziehungen vielleicht unbequemer und führt mit Sicherheit Besitzansprüche ad absurdum. Die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Kunst&lt;/span&gt;, aber vielleicht nicht das Ziel ist, dass es trotzdem funktioniert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;+ soundtrack:&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=wsQ8TqXr7B0"&gt;bonnie "prince" billy // strange form of life&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-2251345118005160357?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/2251345118005160357/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/05/like-man.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2251345118005160357'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2251345118005160357'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/05/like-man.html' title='like a man'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S_gN7mN0X1I/AAAAAAAAAQk/NOgv7ayeFLc/s72-c/DSC_0363.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-3033965912400585854</id><published>2010-05-09T22:50:00.010+02:00</published><updated>2010-05-09T23:50:55.861+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>Prachtburschen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-sjc1/hs336.snc3/29426_401181093352_731208352_4004903_6211021_n.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 414px;" src="http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-sjc1/hs336.snc3/29426_401181093352_731208352_4004903_6211021_n.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zur Zeit lebe ich an einem Schreibtisch übersäht mit Teebeuteln, Aschenbechern und vereinzelten kussroten Stielen von &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Cocktailkirschen zwischen dem Papier&lt;/span&gt;. Mich erreichen höchstens Fetzen von schwarzgelben Toden in NRW und ein Stück Polizeiruf für einen Rest Sonntagsgefühl, das Wochenende weitestgehend bedeckt, grau meliert. Gezwungen, meinem Studentinnendasein mit Bibliotheks- und Schreibtischaufenthalten Rechnung zu tragen bekomme ich bei einem Abendessen erklärt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"you can work hard when you're young and play hard when you're old // or you play hard when you're young and for the rest of your life try to achieve what you could have while you where young."&lt;/span&gt; Eine der wenigen Lektionen eines Amerikaners &lt;span style="font-style: italic;"&gt;in the army&lt;/span&gt; über die Träume der Gründerzeit, die neben dem Schwur auf die Flagge als Teil eines anerzogenen Nationalismus noch immer auf Lehrpläne gelangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem Tag in der Bibliothek arbeite ich, spiele ich gleichzeitig mit meinem virtuellen Kind, Amerika ohne Cocktailkirschen für Sonntagnacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;+ to read: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.nytimes.com/2010/05/06/opinion/06thu1.html?hp"&gt;Fear Itself&lt;/a&gt; // die NY Times zu Folgen und Utopien der Beinahe-Bombe am Times Square -&lt;span style="font-style: italic;"&gt; "...this incident as yet another excuse to weaken the rule of  law and this country’s barely recovering reputation"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;+ soundtrack:&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=qRlEA0ZTxZ4"&gt;Simone White // Great Imperialist State&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-3033965912400585854?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/3033965912400585854/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/05/sendepause.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/3033965912400585854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/3033965912400585854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/05/sendepause.html' title='Prachtburschen'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-9034473773600526835</id><published>2010-04-30T10:45:00.006+02:00</published><updated>2010-04-30T12:06:07.630+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wortkunst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='leinwand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><title type='text'>about: showrooms.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S9qnhIn_OhI/AAAAAAAAAQU/_QAu40dlnKo/s1600/DSC_0295.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 226px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S9qnhIn_OhI/AAAAAAAAAQU/_QAu40dlnKo/s400/DSC_0295.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5465865285460245010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 102, 102); font-weight: bold;"&gt;"Und ich verlangte sehnlichst danach, nun endlich auch einmal ein Stück zu leben, etwas aus mir hinaus in die Welt zu geben, in Beziehung und Kampf mit ihr zu treten."&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Hermann Hesse // Demian&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zitate zum Abbruch alter Zelte zwischen Klausuren und Alltagswahnsinn. Kurze Lichtblicke eines ruhigen Moments aus Milchschaumkronen inmitten von Fallbüchern und Prüfungsschemata und zu wenig Zeit, um die Eindrücke der vergangenen Tage und Wochen in Worte zu gießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Kürze daher nur ein Hinweis auf das &lt;a href="http://denkanstoesse.de/"&gt;Café Endlager&lt;/a&gt; in Stuttgart, dessen Eröffnungsfeier am vergangenen Sonntag, in toxisch grünes Licht getaucht, zu wärmsten Weiterempfehlungen bewegt. Bis zum 9. Mai dauert die Ausstellung unter der Leitung von &lt;a href="http://www.ralfschmerberg.de/home"&gt;Ralf Schmerberg&lt;/a&gt; in der alten Teppichgalerie // Eberhardstr. 65. &lt;span style="font-style: italic; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Meuterei im Atomkraftwerk&lt;/span&gt;, politische Kunst at its best, Anti-AKW-Bewegung, Tschernobyl-Opfer, gesellschaftliche Vergiftung in Fotografie, Malerei und Film - in meiner Erinnerung untermalt von Walter Mossmanns &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=WApIkpAeZwc"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Lied vom Lebensvogel&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Hingehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;+ to watch:&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1029702/Caf%25C3%25A9-Endlager-Denkanstoesse-zu-Atommuell?bc=sts;stt#/beitrag/video/1029702/Caf%C3%A9-Endlager-Denkanstoesse-zu-Atommuell"&gt;Beitrag zum Café Endlager im ZDF&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;+ soundtrack:&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=4uOuLWFgaaE"&gt;Midlake // Children of the Grounds&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-9034473773600526835?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/9034473773600526835/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/04/about-showrooms.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/9034473773600526835'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/9034473773600526835'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/04/about-showrooms.html' title='about: showrooms.'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S9qnhIn_OhI/AAAAAAAAAQU/_QAu40dlnKo/s72-c/DSC_0295.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-5719104016470100164</id><published>2010-04-19T21:54:00.008+02:00</published><updated>2010-04-20T22:11:37.000+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='netzkultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wortkunst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><title type='text'>Zensursula won't do</title><content type='html'>also muss der Mann ins Netz, &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;beziehungsweise&lt;/span&gt; die Frau. Derjenige welche oder ein momentan bester, eine Schöne, die Freundin oder Herr Wunderbar. Keine vierundzwanzig Stunden zurück im Süden lasse ich das blutsaugende Internet Statusupdates diesen Kontexts vorübergehend vermissen während die Thematik in ihren Facetten, aufgegriffen von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Teresa Bücker&lt;/span&gt; (&lt;a href="http://flannelapparel.blogspot.com/"&gt;flannel apparel&lt;/a&gt;) bei der &lt;a href="http://re-publica.de/10/event-list/liebe-ist-fur-alle-da/"&gt;re:publica&lt;/a&gt; erst tropfenweise in meine Fingerspitzen sickert, dezent weißweingefärbt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir konstatieren, dass &lt;a href="http://www.google.de/images?q=zensursula&amp;amp;oe=utf-8&amp;amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;source=univ&amp;amp;ei=r__NS9f-H82VOO7NoNUP&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=image_result_group&amp;amp;ct=title&amp;amp;resnum=4&amp;amp;ved=0CBwQsAQwAw"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zensursula&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.spreeblick.com/2009/09/17/und-alle-so-wtf/"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;und alle so yeeaahh&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; und vergleichbare Twittertrends gedankliche Regungen von wenigen Sekunden erzeugen und in der Weite des Netzes nach dem ersten Hype klanglos verhallen. Was wir auch respektive noch mehr lesen wollen sind kleine Geschichten über alltägliche und große Gefühle, Herzinput neben dem overflow an hartem Fakten - und ich spreche nicht von Detailberichten aus Schlaf- und Wohnzimmern, von Bartresen oder dem letzten Streit bei Ikea. All das lässt uns mehr peinlich als berührt vor Bildschirmen verharren, wie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Teresa Bücker&lt;/span&gt; anmerkte, in 140 Zeichen dem Urbild enthoben lesen wir hingegen geschriebene Kunst, die das Leben so, nur in eben diesem Urbild zeichnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S84FPHy7u-I/AAAAAAAAAQE/78UkUpVDI5k/s1600/DSC_0533.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 268px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S84FPHy7u-I/AAAAAAAAAQE/78UkUpVDI5k/s400/DSC_0533.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5462309155395845090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;What is privat, what should be public? Weiter gefasst hat der Journalist, Autor und Blogger &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Jeff Jarvis&lt;/span&gt; in einem nach US-amerikanischer Manier rhetorisch brillanten Vortrag seine Thesen zu &lt;a href="http://re-publica.de/10/event-list/the-german-paradox/"&gt;privacy, publicness and penises&lt;/a&gt; dargelegt, die ich im Angesicht der epischen Breite ihrer Folgen in aufgeworfenen Fragen skizziere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;+ why is the privat privat? what should be public?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;+ if privacy isn't the issue, is it control?&lt;/span&gt; &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;&lt;br /&gt;+ anonymity = anarchy ? // identity = shame?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich nach vorgeschalteten Überlegungen oder begründeten Überzeugungen auf einer zeichenhaft der Realität enthobenen Erzählebene mit meinem Erleben einer sexuellen Beziehung das Netz und meine Identität darin anreichere, kann das aus literarischen sowie Gründen der Selbstbestimmtheit über die von mir preisgegebene Information für mich als in diesem Sinne Handelnde nur Gegenstand einer Diskussion sein, deren Ausgang in eigener Vergangenheit bereits ausgefochten ist. Für den Betreffenden fängt diese möglicherweise erst an. Aus den verschiedenen Varianten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Partner im selben sozialen Netzwerk&lt;/span&gt; // &lt;span style="font-style: italic;"&gt;in einem anderen Netzwerk&lt;/span&gt; // &lt;span style="font-style: italic;"&gt;offline&lt;/span&gt; und dessen eigenem Umgang mit Beziehungen im web ergeben sich spezifische Formen der Konfrontation und des Missverständnisses.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch. Wir brauchen Gefühl im Netz für dessen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;kreative Kontinuität&lt;/span&gt;, die den oder die Betreffende_n durch literarische Anonymisierung Persönlichkeitsrechte erhalten lassen. Liebe und Enttäuschung, zwischenmenschliche Begeisterung, Verwunderung, Abneigung - ein einzelner Moment in seiner Konsistenz gewinnt gegenüber der Flüchtigkeit politischer und gesellschaftlicher Tagesaktualität. Wir sollten und werden eine jeweils eigene Definition unseres Kerns besitzen, dessen Inhalt die Schaufenster von Twitter und Facebook nicht erblicken wird. Und sollte diese Definition dem zukunftsperspektivischen Wandel unterliegen, stelle ich gern &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Jeff Jarvis' Gegenfrage&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;+ everyone has his or her own embarrassing stuff on the internet - so why is it embarrassing?&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-5719104016470100164?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/5719104016470100164/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/04/zensursula-wont-do.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/5719104016470100164'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/5719104016470100164'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/04/zensursula-wont-do.html' title='Zensursula won&apos;t do'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S84FPHy7u-I/AAAAAAAAAQE/78UkUpVDI5k/s72-c/DSC_0533.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-1128595107802748088</id><published>2010-04-17T12:16:00.013+02:00</published><updated>2010-04-17T15:25:04.000+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kleiderschrank'/><title type='text'>Ein Abend und eine Nacht am Alex</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Berlin, Sonne, 18° C, Kaffee, Kippen und eine lange Nacht. Es ist still hier gewesen, call it produktive Ruhe vor dem nächsten Sturm. Die Hauptstadt hält mich auf ein Neues fasziniert in ihren Fängen, ein Abend und eine Nacht am Alex, dazwischen nerds and the net, feminism and fashion, Fotos und Informationsoverflow bei der &lt;a href="http://re-publica.de/10/"&gt;re:publica 2010&lt;/a&gt; und den &lt;a href="http://www.berlin-press-days.de/"&gt;Berlin Press Days&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 268px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S8ml21ikGQI/AAAAAAAAAPU/NXN9MmDJrAQ/s400/DSC_0061.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461078384667007234" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Begeisterungswürdige FW2010-Kollektionen von &lt;a href="http://www.kaviargauche.com/"&gt;Kaviar Gauche&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.ninapeter.com/"&gt;Nina Peter&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.jdauphin.com/"&gt;J Dauphin&lt;/a&gt;, überbordende Strickmäntel und ein zwischen nude und creme verirrtes Print der späten 70er created by &lt;a href="http://www.lalaberlin.com/"&gt;lala Berlin&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Kaviar Gauche wartet auf mit kreativer Klasse und einem Kick aus rock 'n roll, in Form der Schuh-Kollektion für Görtz werden auch Frauenfüße mit Nieten dekoriert. Von meiner ruhigen Gastwohnung im Schlaraffenland für fair gehandelten Kaffee und stolze Väter in Skatershirts und Gesundheitsschuhen aus gewinnt die Nietengarnitur des Inbegriffs industrieller Weiblichkeit, dem Heel unter meiner Ferse exponentiell an Überzeugungskraft. This winter it's gonna be red lips and femininity with iron crowns.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 268px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S8mq8qLVNPI/AAAAAAAAAPc/v319JqcTqoc/s400/DSC_0094.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461083982254126322" /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Kaviar Gauche&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;img src="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S8muAKA9BNI/AAAAAAAAAPk/7Q-ogfNLOQ0/s400/DSC_0115.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461087340875023570" style="display: block; margin-top: 0px; margin-right: auto; margin-bottom: 10px; margin-left: auto; text-align: center; cursor: pointer; width: 268px; height: 400px; " /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;lala Berlin&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(0, 0, 238); -webkit-text-decorations-in-effect: underline; "&gt;&lt;img src="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S8mwBolCvVI/AAAAAAAAAPs/FFI2R37P6w4/s400/DSC_0125.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461089565282581842" style="display: block; margin-top: 0px; margin-right: auto; margin-bottom: 10px; margin-left: auto; text-align: center; cursor: pointer; width: 268px; height: 400px; " /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;lala Berlin&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(0, 0, 238); -webkit-text-decorations-in-effect: underline; "&gt;&lt;img src="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S8mwyIIkNMI/AAAAAAAAAP0/FBiO2Tv727E/s400/DSC_0130.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461090398386795714" style="display: block; margin-top: 0px; margin-right: auto; margin-bottom: 10px; margin-left: auto; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 268px; " /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Nina Peter&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(0, 0, 238); -webkit-text-decorations-in-effect: underline; "&gt;&lt;img src="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S8mxIzR0-MI/AAAAAAAAAP8/YHiB4Pz4Pn0/s400/DSC_0131.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461090787925489858" style="display: block; margin-top: 0px; margin-right: auto; margin-bottom: 10px; margin-left: auto; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 268px; " /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;J Dauphin&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Noch 24 Stunden Berlin die ich aufsauge, zarte Sonnenstrahlen und sunglasses at night, nächstes Mal bringe ich mein Bett mit. This time no worries, please. I'll be back.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;+ soundtrack&lt;/b&gt;: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=EUnSQf_ZRP0"&gt;edward sharpe and the magnetic zeros // janglin&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-1128595107802748088?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/1128595107802748088/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/04/ein-abend-und-eine-nacht-am-alex.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1128595107802748088'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1128595107802748088'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/04/ein-abend-und-eine-nacht-am-alex.html' title='Ein Abend und eine Nacht am Alex'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S8ml21ikGQI/AAAAAAAAAPU/NXN9MmDJrAQ/s72-c/DSC_0061.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-2536623180721425425</id><published>2010-03-01T11:49:00.000+01:00</published><updated>2010-03-01T15:29:58.224+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>The Starbucks People</title><content type='html'>Einen Tall Cappuccino, drei Euro. Gleichgültig, ob man beim Verlassen der gedämpft burgunderfarbenen Sessel aus falschem Samt den Hackeschen Markt oder die verschlafene Fußgängerzone eines Sonntagmorgens in der Provinz vor Augen hat. Hier, fünfzehn S-Bahn-Minuten von Stuttgart entfernt erscheint mit neuem Starbucks Coffee ein lässig gebräunter Tresenjunge Karim wie eine Packung globalisierter Oreo Cookies zwischen Butterkeksen und Werther's Echten Karamellbonbons. Und eine kühle Anonymität, der die wenigen durchgestylten Quadratmeter ein erstes Zuhause bieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S4vOWqXwHnI/AAAAAAAAAPM/sstMYDx8BKA/s1600-h/brokencitylab.org.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S4vOWqXwHnI/AAAAAAAAAPM/sstMYDx8BKA/s400/brokencitylab.org.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443671463333731954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Hey, &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Küsschen, Küsschen&lt;/span&gt;. Bei Karim ist alles gut, easy, und heute sowieso - erzählt er der entspannten Mittdreißigerin neben mir während er gähnende Langeweile aus perfekt geformtem Milchschaum in meinen Pappbecher gießt. Niemand ist nicht allein hier an einem Sonntagmorgen und keinen davon habe ich je zuvor gesehen. Ist Starbucks der neue Hort für Einzelgänger der Kleinstädte, die Zuflucht vor neugierigen Blicken über halbhohe Küchengardinen? Ist die oberflächliche Gemütlichkeit zum Mietpreis einer kostspieligen Koffeindosis Nährboden neuer Einsamkeit oder die Chance auf lebensnotwendiges Alleinsein - auch in der Öffentlichkeit? In einem Selbstversuch flirte ich zaghaft mit der Anonymität offener Perspektiven in Begleitung eines lauwarmen Lifestyleobjekts, verwegene Frühlingsluft um die unsichere Nase, nur einen coffee to go von der Grenzenlosigkeit entfernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[Bild: &lt;a href="http://www.brokencitylab.org/projects/"&gt;brokencitylab.org&lt;/a&gt;]&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-2536623180721425425?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/2536623180721425425/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/02/starbucks-people.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2536623180721425425'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2536623180721425425'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/02/starbucks-people.html' title='The Starbucks People'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S4vOWqXwHnI/AAAAAAAAAPM/sstMYDx8BKA/s72-c/brokencitylab.org.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-8474009694292951532</id><published>2010-02-03T11:34:00.014+01:00</published><updated>2010-02-03T22:50:53.836+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='bibliothek'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><title type='text'>You wish, bitch.</title><content type='html'>Über "serielle Monogamie" und deren Folgen für "Koitus-Frequenzen" erzählt ein Artikel der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Süddeutschen&lt;/span&gt;, der die &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/,ra6l1/leben/704/501944/text/"&gt;Existenzängste des Beate-Uhse-Konzerns&lt;/a&gt; mit Bildern von Sexshops der Zukunft verknüpft. Neben Designern, die beschäftigt werden, um Sexspielzeug für Wohnzimmerregale zu gestalten verbreitet das Fazit Untergangsstimmung für die gesamte Branche: die Gesellschaft entziehe durch den wachsenden Trend zu sicheren, andauernden und gemessen an ihrer Zeitspanne enthaltsameren Beziehungen der Sexindustrie ihre Grundlage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S2nvpPDzCHI/AAAAAAAAAPE/QnNYrQpdSQc/s1600-h/pinki.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 334px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S2nvpPDzCHI/AAAAAAAAAPE/QnNYrQpdSQc/s400/pinki.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434137917095348338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Vage Vermutungen, inwiefern die schwarzgezeichnete sexuelle Aktivität in abgesicherten Partnerschaftsmodellen von dem &lt;a href="http://maedchenmannschaft.net/entschuldigung-dass-ich-auch-was-sage/#comments"&gt;Mystizismus&lt;/a&gt; über Frauen, die zu Akten der Begierde gebeten werden müssen, eine einschlägige Prägung erhielt. Dass der Umgang mit weiblicher Sexualität jedoch nach wie vor in den Kinderschuhen alter Konventionen steckt, war vergangene Woche bei der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mädchenmannschaft&lt;/span&gt; &lt;a href="http://maedchenmannschaft.net/gebt-den-maedchen-ihre-sexualitaet-zurueck/"&gt;zu lesen&lt;/a&gt; - wohlmeinende Ratschläge, die Mädchen vor überhasteten Erfahrungen warnen während in den Ecken des Schulhofes heranwachsende Jungen Tittenhefte tauschen, stecken ein undurchsichtiges Territorium ab, in dem offene Worte unter Freundinnen über empfundene Lust in scheuer Ignoranz verhallen. Wenn die sechzehnjährige Patrizia in der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;FAZ&lt;/span&gt; über den Sex in ihrer Fernbeziehung Dinge sagt wie "jetzt in diesem Zeitraum müssten wir dann langsam mal", um &lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub64992C04CF2F4A2E8399BD4B893B56FE/Doc%7EE5AC538EA5DB74942AF24E94360A3E22B%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"&gt;Worte für den Druck&lt;/a&gt; zu finden, der auf ihr lastet, so ist dieses Empfinden angesichts der gesellschaftlich gestifteten Verwirrung seltsam verständlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"&lt;a href="http://maedchenmannschaft.net/lust-fuer-frauen/"&gt;X - Porno für Frauen&lt;/a&gt;", ein Buch, welches weibliche Akzente im maskulin dominierten Porno setzen und alles gelten lassen will, was Sex ausmachen kann, könnte dazu gereichen, anerzogener Prüderie und weiblicher Objektivierung erste Risse zuzufügen. Es könnte eine Anleitung sein zu mehr Fantasie und ein Lexikon, um überkommene Verschwiegenheit in Worte zu fassen - Abenteuer fernab einer Jugend, in der Jungs die Größe ihrer Schwänze und die Anzahl der Pornoclips auf ihren Computern vergleichen während Mädchen von der Bravo lernen, dass es wehtut beim ersten Mal und wie weit der Weg ist zu einem Höhepunkt. Die übermächtige Kongruenz der Realität mit Erfahrungsberichten von Dr. Sommer suggeriert, dass das Lustempfinden eines Mädchens zunächst aus tiefem Schlaf geweckt werden müsse, &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Schneewittchen on repeat&lt;/span&gt; während &lt;a href="http://www.malte-welding.com/2010/01/27/jugendliche-brauchen-nicht-mehr-schutz/"&gt;Malte Welding&lt;/a&gt; zu lebensnahen Erklärungen ansetzt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Jugendliche onanieren seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte wie die Wahnsinnigen. Mädchen treten in den Club der großen Wixer erst ein paar Jahre später ein (übrigens ein Grund dafür, dass das erste Mal oft für beide so unersprießlich ist – der Junge ist gewöhnt daran, so schnell wie möglich abzuspritzen, damit niemand etwas mitbekommt, das Mädchen hat noch gar keine Ahnung, wie es zum Orgasmus kommt) und haben aus verschiedenen Gründen ein eher laues Interesse an Pornographie.&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;laue Interesse&lt;/span&gt; wird mit vorherrschenden Bildern von Frauen, die möglichst viele Schwänze in sämtlichen Körperöffnungen auf die Leinwand und die eigenen Wünsche im Hinterkopf tragen, für manchen einfacher zu verstehen. Diese Wünsche kennenzulernen liegt in den Händen der Einzelnen - ebenso die Hoffnungsschimmer auf einen ungezwungenen gesellschaftlichen Umgang mit der Thematik. &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Oversexed&lt;/span&gt; von intermedialer Fleischbeschau weicht oberflächliche Abgeklärtheit in den Tiefen eigener Empfindungen einer Sicherheit des Schweigens. Mädchen haben Liebe zu wollen und Männer Sex, dabei wollen alle alles. Und womöglich auch noch gleichzeitig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;read more:&lt;/span&gt; +++ &lt;a href="http://maedchenmannschaft.net/lust-fuer-frauen/"&gt;Lust für Frauen&lt;/a&gt; // Buchbesprechung von "X - Porno für Frauen" bei der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mädchenmannschaft&lt;/span&gt; +++ Autorin Erika Lust im &lt;a href="http://blank-magazin.de/archiv_gesellschaft.php#porno_fuer_frauen"&gt;Interview&lt;/a&gt; bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Blank&lt;/span&gt; +++ "Den Frauen Vokabeln für Sex geben" // Interview der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Frankfurter Rundschau&lt;/span&gt; mit &lt;a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/2246846_Interview-mit-Beno%EEte-Groult-Die-befreite-Frau.html"&gt;Benoite Groult&lt;/a&gt; +++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[Bild: &lt;a href="http://ibaiacevedo.com/pictures/lo-que-tengo-yo-dentro-2"&gt;ibaiacevedo.com&lt;/a&gt;]&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-8474009694292951532?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/8474009694292951532/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/02/schneewittchensex.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/8474009694292951532'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/8474009694292951532'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/02/schneewittchensex.html' title='You wish, bitch.'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S2nvpPDzCHI/AAAAAAAAAPE/QnNYrQpdSQc/s72-c/pinki.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-2280054243262823067</id><published>2010-02-01T16:58:00.006+01:00</published><updated>2010-02-01T18:36:55.751+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kleiderschrank'/><title type='text'>Endlosschleifchen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://images.zeit.de/kultur/literatur/2010-01/martin-richter/snow_01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 440px; height: 292px;" src="http://images.zeit.de/kultur/literatur/2010-01/martin-richter/snow_01.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die sibirische Kälte in Begleitung von dichten Schneeflockenwirbeln tastet sich mit scharfer Zunge von Berlin Richtung Süden. Gefrorener Überdruss und grauer Matsch neben eisigen Bürgersteigen, die ich sitzend auf Plastiktüten zu passieren empfehle. Der Sexappeal der Temperaturen unter dem Gefrierpunkt aus rosigen Wangen und ersten Spuren im Neuschnee erschöpft sich mit andauernder Unwirklichkeit auf den Straßen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu bemitleiden im Angesicht tiefhängender Winterwolken sind die Mädchen der elitären Pi-Phi-Schwesternschaft an der US-Universität Cornell, die in Seidenblusen durch Schneewehen zu stolzieren versuchen - ihren Dresscode hat die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Süddeutsche&lt;/span&gt; am vergangenen Wochenende &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/438/501691/text/"&gt;abgedruckt&lt;/a&gt;. Nachdem das modische Erbe eines Freiherrn zu Guttenberg hier in Diskussionen über &lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/01/die-dehnbarkeit-des-guten-geschmacks.html"&gt;Stilurteile&lt;/a&gt; brandete, werden am Beispiel der Bleistiftröcke aus Cornell manche Hintergründe selbst- oder fremdverordneter Uniform im Detail spürbarer: es ist die abenteuerliche Mixtur aus ungehemmtem Opportunismus und tradierten Geschlechterverhältnissen, die dem Einheitskleid anhaftet. Die äußerliche Verschmelzung von Frauen mit dem Profil &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;nice and neat&lt;/span&gt;, das kultivierte Korsett für nuancenreiche Weiblichkeit, wird meinen Kleiderschrank nicht streifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Restlichen Eisbrocken verabreiche ich ansonsten Tee und ein bisschen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nouvelle Vague&lt;/span&gt; - &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=lOEbJdgEc2g"&gt;Marian&lt;/a&gt; in Repeat-Schleife als angemessenes Abendprogramm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[Bild: &lt;a href="http://www.zeit.de/kultur/literatur/2010-01/bg-martin-richter"&gt;Martin Richter // zeit.de&lt;/a&gt;]&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-2280054243262823067?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/2280054243262823067/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/02/endlosschleifchen.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2280054243262823067'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2280054243262823067'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/02/endlosschleifchen.html' title='Endlosschleifchen'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-2821292460119273503</id><published>2010-01-29T16:40:00.006+01:00</published><updated>2010-01-29T19:53:34.872+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='nachtasyl'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><title type='text'>Die Bettkante für britpop boys</title><content type='html'>Auch sechs Tage nach Ende der Fashion Week in Berlin löst sich der inhaltliche Knotenpunkt nur stockend. Debatten über die Existenzberechtigung der Hauptstadt als Modemetropole, die Rolle des Diskurses in der Blogosphäre und die gebotene Kost für hungrige Konsumenten halten mich und das Netz in Atem, noch immer, ein wenig. Nach nervenaufreibendem Waten durch gewohntes Schneetreiben, Absolvieren des Universitätsalltags und ausgiebiger Textproduktion für das &lt;a href="http://missy-magazine.de/"&gt;Missy Blog&lt;/a&gt; komme ich an einem Freitagnachmittag vor dem Laptop langsam zu Kräften - neue Formen des Winterschlafs, aus denen man am Ende der Woche mit müden Augen erwachend aus dem Fenster blickt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tanzen. Bei den ersten sanften, sektperlenden Berührungen einer Jugend mit dem Nachtleben verkehrte man vorwiegend in vereinzelten süddeutschen Kellerclubs, in denen für fünf Euro die im wesentlichen mit Gitarren ausgestattete Indie-Avantgarde den Sound für Teenierebellionen zum Besten gab. Die gute Zeit der Subkultur begann früh, mit dem Kommerz zu flirten bis eines Tages &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dance with Somebody&lt;/span&gt; von Mando Diao die Ehe vor den Augen ihres skeptischen Publikums besiegelte. Daneben reihenweise hübsche Bübchen mit zerzausten Haaren, inthronisiert von der Musikindustrie und fitgemacht für den Trend der Masse. London als Zentrum der Macht und der stetigen Reproduktion des Britpopjungen fungiert unterdessen im selben Moment als Quelle einer neuen musikalischen Strömung, &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;the so called wonky pop&lt;/span&gt;. Schräg, laut, bunt und trotzdem Pop, durchsetzt von karibischen Klängen, Rap und Elektrobeats distanziert er sich bewusst von einst &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Indie&lt;/span&gt; getauften &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;plastic boys&lt;/span&gt; und nimmt damit die Clubs mehr und mehr in Beschlag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.derbyandfirst.com/wp-content/uploads/2009/08/cocknbullkid.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 260px; height: 354px;" src="http://www.derbyandfirst.com/wp-content/uploads/2009/08/cocknbullkid.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Bezeichnend ist allem voran die Weigerung der Künstler_innen, ihre echten und exquisiten Persönlichkeiten einer Marketingstrategie unterzuordnen. Eine von ihnen, &lt;a href="http://www.myspace.com/thecocknbullkid"&gt;The Cocknbullkid&lt;/a&gt;, die ihre Musik mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sounds like crying and trying not to laugh at the same time&lt;/span&gt; beschreibt, erzählt den Leuten von Arte (//&lt;a href="http://www.arte.tv/de/Kultur-entdecken/tracks/Diese-Woche/navigation/3035018.html"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tracks&lt;/span&gt; vom 28.01.&lt;/a&gt;) zwischen zwei Liedern, dass sie wohl irgendwann früher einem industriellen Ideal entsprochen hätte - schlanker und mit geglättetem Haar, das sie heute in seiner ursprünglichen Afrokrause trägt, das sei alles scheiße, sie wollte sein wie sie ist, nur für sich, hätte sie sich damals gedacht. Man glaubt ihr, wie sie auf der Bühne steht und einem Weltschmerz ein farbenreiches Kleid aus markanter Popmusik überstreift, es ist die Überzeugungskraft ihrer Authenzität. Hörproben findet ihr &lt;a href="http://www.myspace.com/thecocknbullkid"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor ich mich nun dem Sog des Wochenendes hingebe noch eine Textempfehlung bei der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Mädchenmannschaft&lt;/span&gt; - &lt;a href="http://maedchenmannschaft.net/gebt-den-maedchen-ihre-sexualitaet-zurueck/"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Gebt den Mädchen ihre Sexualität zurück&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; - ein Artikel, der auf den Text von &lt;a href="http://www.malte-welding.com/2010/01/27/jugendliche-brauchen-nicht-mehr-schutz/"&gt;Malte Welding zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag&lt;/a&gt; Bezug nimmt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;"Bis heute akzeptieren wir, dass der erste Geschlechtsverkehr für Mädchen häufig mehr „naja” als „geil” ist, impfen ihnen „mach nichts, was du nicht willst” ein statt „finde heraus, was dir gefällt”, geben uns damit zufrieden, wenn der Partner verständnisvoll ist."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[Bild: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Cocknbullkid&lt;/span&gt; via &lt;a href="http://www.derbyandfirst.com/category/music/page/2/"&gt;derbyandfirst.com&lt;/a&gt;]&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-2821292460119273503?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/2821292460119273503/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/01/plastic-boys-and-hardcore-girls.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2821292460119273503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2821292460119273503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/01/plastic-boys-and-hardcore-girls.html' title='Die Bettkante für britpop boys'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-7566229977104848866</id><published>2010-01-25T15:43:00.006+01:00</published><updated>2010-01-25T19:41:02.008+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='netzkultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kleiderschrank'/><title type='text'>Worte an die Netzkultur</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://artschoolvets.com/blog/44flavours/files/2010/01/FlorianBuettner.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 381px; height: 254px;" src="http://artschoolvets.com/blog/44flavours/files/2010/01/FlorianBuettner.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Du kannst Menschen nicht etwas erklären, das sie noch nie selber erlebt haben. Die Faszination des Internet muss man erleben, um sie nachzuvollziehen." Suzy Menkes&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Tage nach Ende der Berlin Fashion Week scheint es, als würde der Hype um die Modeblogosphäre mit jeder neuen Episode im Zelt auf dem Bebelplatz weiter anwachsen. Suzy Menkes, die Halbgöttin des Mediums vom britischen Herald Tribune erklärt dabei in zwei prägnanten Sätzen, warum die Großen der Branche das Netz als aktuellstes Publikationsorgan noch nicht zu schätzen lernten. Die Faszination, einen Blog zu schreiben über Mode, Politik, Feminismus und Zeitgeist habe ich vor einigen Tagen bereits versucht, in &lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/01/weil-es-mich-suchtig-macht.html"&gt;kleidsame Worte&lt;/a&gt; zu schnüren, Menkes bringt die Thematik auch abseits der Laufstege auf den Punkt. Im Angesicht dessen streift der Rest des &lt;a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/2224628_Fashion-Week-Berlin-Vernetzte-Mode.html"&gt;Artikels&lt;/a&gt; in der Frankfurter Rundschau, in dem ich das Zitat fand,  die Netzkultur um Blogs lediglich aus der Ferne mit zaghaften Überblicken - beschränkte Wahrnehmungen von "in kürzester Zeit durchs Netz gejagter Geschichten", in der "Schnelllebigkeit des Internet" liegt Lieblosigkeit im Subtext. Für die Autorin hat Suzy Menkes offenbar mitgesprochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wunderbares Beispiel für das diskursive Potential zwischen Mode und Blogs gibt es seit heute bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;quite contrary&lt;/span&gt; &lt;a href="http://pudri.blogspot.com/2010/01/karaleev-joop.html"&gt;zu sehen&lt;/a&gt;: videogebloggt von Mary Scherpe (&lt;a href="http://stilinberlin.blogspot.com/"&gt;Stil in Berlin&lt;/a&gt;) und Timo Feldhaus (&lt;a href="http://de-bug.de/"&gt;De:bug&lt;/a&gt;) über das Spannungsfeld zwischen Schwergewichten und jungen Kreativen der Branche, Wladimir Karaleev und Wolfgang Joop; eigenwillige Erzählformen in Kurzfilmlänge, hinter denen viele Gedanken stecken, die den Hauch einer Ahnung von der Gestaltungskraft "des Internet" vermitteln sollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im letzten Nachhall der Fashion Week empfehle ich ansonsten den &lt;a href="http://www.lesmads.de/2010/01/pressespiegel_berlin_fashion_week.html"&gt;Pressespiegel&lt;/a&gt; bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;LesMads&lt;/span&gt; - ein reichhaltiger Rückblick gespickt mit weiterem Bildmaterial sowie Informationen und Links zu den Stimmen der Zeitungen. In der Zwischenzeit werden Zelte abgebaut und Bühnen von letzten Stofffetzen geräumt, bis zur nächsten Berliner Modewoche im Juli bleibt für manchen im günstigsten Fall auch ein wenig Zeit, das Netz einmal aus der Nähe zu betrachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[Bild: &lt;a href="http://artschoolvets.com/blog/44flavours/2010/01/15/the-moment-2/"&gt;44Flavours // artschoolvets.com&lt;/a&gt;]&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-7566229977104848866?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/7566229977104848866/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/01/worte-die-netzkultur.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/7566229977104848866'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/7566229977104848866'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/01/worte-die-netzkultur.html' title='Worte an die Netzkultur'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-8586130908958128566</id><published>2010-01-22T14:30:00.014+01:00</published><updated>2010-01-22T20:24:45.516+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kleiderschrank'/><title type='text'>Die Bretter Berlins</title><content type='html'>Schwere Lider vor dem Laptop, die traditionelle Freitagnachmittagskaffeetasse durch Red Bull ersetzt, Notwendigkeiten der Nachwirkung zweier wetterbedingt und von Schlafmangel durchwachsener Tage in Strasbourg. Der Herausforderung, über Europa zu schreiben - &lt;a style="font-weight: bold;" href="http://www.theeuropean.de/jo-groebel/russland-und-die-pressefreiheit"&gt;Kioskgift&lt;/a&gt;, übertragen auf in Klicks gemessene Aufmerksamkeit - stelle ich mich seit gestern in einer neuen Folge &lt;a href="http://missy-magazine.de/2010/01/21/politische-b-ware/"&gt;Stadtpiratin beim Missy Mag&lt;/a&gt; in einer kurzen Revue politischer Begegnungen mit verschlafenen Institutionen, neuen Ämtern und phlegmatischem Hadern mit der Frauenquote. Die Wirkung Europas für eine Stadt, der die Präsenz von Parlament und Rat identitätsstiftend und überlebenssichernd ist, liefert dabei ausreichende Argumente um europäischen Gedanken Raum und Text zu geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn auch nicht körperlich anwesend, hält die Mercedes Benz Fashion Week mit einer schier unendlichen Verfügbarkeit bebilderter Eindrücke im Netz meine Augen gefesselt, Beeindruckungsmaschine Berlin in einer neuen Episode des Rummels um die Aufmerksamkeit der Modeindustrie. Erwachsen gewordene Mädchenträume, Substitution der rosa Lackschuhe, die ich nie besitzen wollte mit hungrigen Blicken in Richtung der Kunst des goldenen Schnitts auf den Brettern, die auch in Berlin eines Tages die Welt bedeuten sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erste Showvideo, das ich zu Gesicht bekam, stammt von der Präsentation der hörbar österreichischen Lena Hoschek - wie Tessa von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;flannel apparel&lt;/span&gt; in einem Artikel über &lt;a href="http://flannelapparel.blogspot.com/2010/01/luftkusse-in-sepia.html"&gt;Luftküsse in Sepia&lt;/a&gt; schreibt nicht unbedingt ein Gewinn für die modische Relevanz der Schauen. Zu sehen gibt es bodenständig rote Lippen, wiegende Hüften und eine Kreuzung des boyfriend style mit biederem Landhaus-Chique - Hoschek ist nicht angetreten, neue Trends zu setzen.&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/XZ4f0MsGw3U&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0xb1b1b1&amp;amp;color2=0xcfcfcf&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;feature=player_embedded&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/XZ4f0MsGw3U&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0xb1b1b1&amp;amp;color2=0xcfcfcf&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;feature=player_embedded&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S1nCwL5mUiI/AAAAAAAAAO0/x8SiuANTp8A/s1600-h/mongrels2.1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 221px; height: 340px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S1nCwL5mUiI/AAAAAAAAAO0/x8SiuANTp8A/s400/mongrels2.1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5429584958855729698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitaus mehr Potential zum Favoriten haben die Designerinnen Livia Ximénez-Carrillo und Christine Pluess von &lt;a href="http://www.mongrelsincommon.com/"&gt;Mongrels in Common&lt;/a&gt; aus Berlin-Mitte. Sie zeigen klare Linien, überzeugende Schnitte und hochwertiges Material, brechen die Strenge der Klassik gekonnt mit feinen Details wie etwa gerafften big shoulders - das Video der Show ist &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=R4IGYSgGt0E"&gt;hier&lt;/a&gt; zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S1nCiexCcpI/AAAAAAAAAOs/xQRDJ2R_Ze0/s1600-h/mongrels3.1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 171px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S1nCiexCcpI/AAAAAAAAAOs/xQRDJ2R_Ze0/s400/mongrels3.1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5429584723401929362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Effekthascherei dagegen bei der Show von G-Star auf der parallel stattfindenden Streetwearmesse &lt;a href="http://www.breadandbutter.com/winter2010/de/home/"&gt;Bread&amp;amp;Butter&lt;/a&gt;. In einer fulminanten Show wird die hochglänzende Daunenjacke aufgewärmt, gemusterte Strickmäntel über einem Cardigan über den Laufsteg gezerrt und die Kollektion mit ein paar Uniformelementen zementiert. Dazwischen Königsblau auf seinem Weg zum neuen Lila - Videomaterial dazu bei &lt;a href="http://www.berlinfashion.tv/featured-video/G-Star-Fashionshow/"&gt;berlinfashion.tv&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während ich mich mit nachlassender Wirkung eines mäßig beflügelnden Getränks weiter von ausbrechendem friday night fever entferne noch ein Hinweis auf zwei weitere Highlights in puncto Catwalk: zum einen Porn and Fashion, Silikon und nackte Haut ohne einen Hauch von Erotik bei &lt;a href="http://www.lesmads.de/2010/01/mbfwb_patrick_mohr_winter_2010.html"&gt;Patrick Mohr&lt;/a&gt; unter dem Motto "are we shaved?"; des Weiteren ein Programmpunkt für die früheren Abendstunden, die Übertragung der Michalsky StyleNite aus dem Friedrichstadtpalast per &lt;a href="http://www.dhl-brandworld.com/en/extras/michalsky-stylenite.html"&gt;Livestream&lt;/a&gt;, heute ab 22 Uhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bilder: Mongrels in Common, &lt;/span&gt;&lt;a style="font-style: italic;" href="http://www.mercedes-benzfashionweek.com/shows/mongrels-in-common.html"&gt;mercedes-benzfashionweek.com&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-8586130908958128566?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/8586130908958128566/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/01/die-bretter-berlins.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/8586130908958128566'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/8586130908958128566'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/01/die-bretter-berlins.html' title='Die Bretter Berlins'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S1nCwL5mUiI/AAAAAAAAAO0/x8SiuANTp8A/s72-c/mongrels2.1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-1691993407859613160</id><published>2010-01-18T15:49:00.004+01:00</published><updated>2010-01-18T17:45:13.107+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kleiderschrank'/><title type='text'>Das Fashion-Karussel</title><content type='html'>Spürbar beginnt es, sich zu drehen. Übermorgen - Mittwoch, den 20. Januar - ist der Tag des Auftakts für die Shows im weißen Zelt der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Fashion Week&lt;/span&gt; auf dem Berliner Bebelplatz. Bis dahin Styledebatten, Körperkult und Programmhinweise. Für alle Interessierten, die nicht an Platzkarten gekommen sind, sei hier auf die Liste der Events ohne Einladung bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;LesMads&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.lesmads.de/2010/01/events_bei_der_berlin_fashion_week_ohne_einladung.html?utm_campaign=twitter"&gt;hingewiesen&lt;/a&gt; - eine dicke Portion Augenschmaus ist dieser Tage in Berlin auch ohne Front-Row-Abo zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S1SPtNFZ-hI/AAAAAAAAAOk/jScN6HeQj1M/s1600-h/P1010610.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 245px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S1SPtNFZ-hI/AAAAAAAAAOk/jScN6HeQj1M/s400/P1010610.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5428121457657510418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wie von mir bereits auf dem Blog des Missy Magazine &lt;a href="http://missy-magazine.de/2010/01/07/korperzirkus/"&gt;zu lesen war&lt;/a&gt;, werden wir nach dem &lt;a href="http://www.brigitte.de/mode/ohne-models/ohne-models-1037114/"&gt;PR-Gag der Brigitte&lt;/a&gt; die gebotene Klamottenkunst auch weiterhin an elfengleichen Körperchen zu sehen bekommen - eine in der mageren Verpackung neuer Diäten kaum auffindbare neue Weiblichkeit findet nach wie vor keinen Anklang in den Ohren der Fashion Familie. Lesenswerten Input in puncto Körperzirkus gibt es jedoch weiterhin: Libby Brooks etwa schreibt in einem bemerkenswerten Artikel beim &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Guardian&lt;/span&gt; über die eigene Unvertrautheit mit lebensechten Frauenkörpern - "&lt;a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2010/jan/14/bare-flesh-female-beauty-feminism"&gt;Women's right to choose was not meant to be about Botox&lt;/a&gt;".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center; font-style: italic; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;"...how unfamiliar we have become with the familiar sight of the female form. From the cult of the Virgin Mary in late-middle ages European art to the surgically sculpted cover girls of today, the perfected female nude has been rendered the idealised aesthetic and unequivocal, aspirational norm. We live in an era of perfectability, where cosmetic procedures are marketed according to how effectively they may be executed in a lunch hour, and almost half of secondary-school girls would consider some form of surgical intervention to change the way they look."&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Währenddessen sitze ich auf gepackten Koffern für einen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;two days trip&lt;/span&gt; nach Strasbourg, in Gegenrichtung des style hype auf der Suche nach gemütlichen Cafés und irgendwelchen Spuren eines politischen Europa. Das perfekte Lied für die Reise und für ein zaghaftes Katerlächeln nach durchtanzter Nacht habe ich soeben bei der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Selbstdarstellungssucht&lt;/span&gt; &lt;a href="http://selbstdarstellungssucht.de/2010/01/18/the-weakest-the-cheapest-hangover/"&gt;entdeckt&lt;/a&gt;: The Kills mit &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=-ngdOXwwbjo"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;I call it art&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Fernab von Berlins Streben nach Bedeutung als Fashion-Metropole verlasse ich mich dabei guten Gewissens auf feinste Berichterstattung aus dem Herzen der Modeblogosphäre sowie auf zeitechte Darbietungen per &lt;a href="http://www.lesmads.de/2010/01/events_bei_der_berlin_fashion_week_ohne_einladung.html?utm_campaign=twitter"&gt;Livestream&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-1691993407859613160?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/1691993407859613160/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/01/das-fashion-karussel.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1691993407859613160'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1691993407859613160'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/01/das-fashion-karussel.html' title='Das Fashion-Karussel'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S1SPtNFZ-hI/AAAAAAAAAOk/jScN6HeQj1M/s72-c/P1010610.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-6024148557582072124</id><published>2010-01-15T15:06:00.003+01:00</published><updated>2010-01-15T17:36:07.309+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kleiderschrank'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>Die Dehnbarkeit des guten Geschmacks</title><content type='html'>Zum üblichen Hype der im Vergehen begriffenen Woche gesellt sich ein geklauter &lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/autumn-coffee.html"&gt;Lieblingsparka&lt;/a&gt;, reflexartige Verflüchtigung sämtlicher Entspannungsgefühle nach einer Yoga Session und die fieberhafte Suche nach würdigem Ersatz querbeet durch die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;so called&lt;/span&gt; Metropolregion Rhein-Neckar. Befremdung spätestens angesichts einer übereifrigen Verkäuferin, die sich in mir zum Ziel gesetzt hat, "endlich mal eine Heidelbergerin mit Stil" komplett einzukleiden. Das erste Jeansjäckchen probiere ich aus Höflichkeit - um danach fluchtartig die Location zu verlassen und die neue Lieblingsjacke beim Klamottendealer meines Vertrauens schräg gegenüber meiner WG aufzugabeln. Schräge Streifzüge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gedankenexperimente über das Studium als entscheidende Phase einer nie abzuschließenden Persönlichkeitsentwicklung im Stile des letzte Woche erschienenen Films &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=Gomvz5zhMAM"&gt;13 Semester&lt;/a&gt;. Die Story zeichnet fünf standardisierte studentische Charaktere im Dunstkreis der Uni Darmstadt und erzählt dabei von persönlicher Entfaltung und Stillstand, Sehnsucht nach der Konservierung bierseeliger Küchengemütlichkeit, Karrieren, Eroberungen und Prüfungsdruck. Im Großen und Ganzen ein Film, in dem sich jede_r aktuelle oder ehemalige Einheimische eines vergleichbaren Settings in irgendeiner Weise wiederfinden kann; dazu eine sensibel entwickelte Handlung, welche selbst die Rasterhaftigkeit der Rollen beinahe auszugleichen in der Lage ist. In Begleitung von Popcorn und Bier nehme ich gebotene Typen unter die Lupe und grinse über das Resultat: ein angekitschtes Happy End in Form einer innovativen Maultaschenbude im Herzen Sydneys und die süßliche Message á la nutze den Stil, der irgendwo in dir steckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i877.photobucket.com/albums/ab338/JosselynGoesRawr/Photography/Ahafunn-1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 319px; height: 214px;" src="http://i877.photobucket.com/albums/ab338/JosselynGoesRawr/Photography/Ahafunn-1.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Individualistische Anstrengungen während die einfachste Methode der Suche nach eigenen Wünschen und einem Ausdruck in Worten und Kleidern in den verschiedenen Grautönen der Anzüge und &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Bleistiftröckchen&lt;/span&gt; liegt, für die das Süddeutsche Zeitung Magazin in heutiger Ausgabe den aktuellen Paten gekürt und ein paar snobbige MünchnerInnen in dessen stilistischer Anhängerschaft &lt;a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/32246"&gt;abgelichtet&lt;/a&gt; hat. Ein gegelter Freiherr zu Guttenberg wird zum Vorbild einer glatten Generation businessmäßiger Opportunisten - wer das Phänomen lediglich als Symptom einer Luxusstadt im Süden des Landes zu den Akten legt, hat sich vermutlich zum Anlass des eigenen Aufbruchs gegen BWL, Jura oder Medizin entschieden und dabei bereits dem Individualismus ein erstes &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;style statement&lt;/span&gt; geschenkt. Mir hingegen sind der Opportunismus, die Haupthaarpomade und gestreifte Hemden mit Tiermotiven, wahlweise Krokodil oder Polopferd, so nah wie mein Banknachbar im überfüllten Hörsaal. Der Exzellenztitel für die Universität Heidelberg bewirkt sichtbar zunächst nur deren überhöhte Anziehungskraft für Karl Theodors jungspießiges Gefolge. Das Verlangen nach eigener Sicherheit durch Anpassung wird selten durch ein Studium der Soziologie oder Kunstgeschichte gestillt, in der Geschwindigkeit des Stroms fließende Entwicklung des eigenen Lebenslaufs, Perversionen des Ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Visuelle Fluten von Segelschuhen, Kaschmirschals und Louis-Vuitton-Täschchen, niemals ohne die zu vollkommener Übersättigung tradierte Logoprägung, machen ein Mädchen in Stiefeln und Anorak in einer Kleinstadt mit zahlenmäßig um sich greifendem karrieristischen Dresscode für die Verkäuferin einer kleinen Boutique zum Ziel des Tagesgeschäfts. Dazwischen unsichere Arroganzen, denen eine kapitale Einsicht fehlt: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;no-one's gonna love you for your Timberlands, honey.&lt;/span&gt; Weil die Natürlichkeit eines einzigartigen Stils das i-Tüpfelchen ist für die Betrachtung urbaner Szenerien aus dem Straßencafé. Und sollte mein Auge dabei ziellos zwischen den Rucksäcken der Touristen und zertretenem Businesschic hängenbleiben, gibt es glücklicherweise die streetstylebloggenden Lieblinge &lt;a href="http://stilinberlin.blogspot.com/"&gt;Stil in Berlin&lt;/a&gt; und Konsorten um Balsam zu spenden gegen zuviel der konservierten Tradition.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[&lt;a href="http://media.photobucket.com/image/photography/JosselynGoesRawr/Photography/Ahafunn-1.jpg?o=117"&gt;Bild&lt;/a&gt;]&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-6024148557582072124?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/6024148557582072124/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/01/die-dehnbarkeit-des-guten-geschmacks.html#comment-form' title='21 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/6024148557582072124'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/6024148557582072124'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/01/die-dehnbarkeit-des-guten-geschmacks.html' title='Die Dehnbarkeit des guten Geschmacks'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i877.photobucket.com/albums/ab338/JosselynGoesRawr/Photography/th_Ahafunn-1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>21</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-2810543793348342453</id><published>2010-01-14T21:35:00.012+01:00</published><updated>2010-01-14T22:16:48.734+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>Stuck up with colours</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i915.photobucket.com/albums/ac354/swiftlykristenstewart/Photography/tumblr_kvhwxgculs1qzsojho1_500.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 323px; height: 214px;" src="http://i915.photobucket.com/albums/ac354/swiftlykristenstewart/Photography/tumblr_kvhwxgculs1qzsojho1_500.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Now boys play with pink girls at the break&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-style: italic; text-align: left; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;See they're not blindly stuck up with colours&lt;br /&gt;And girls like to run with boys&lt;br /&gt;In the muddy school garden&lt;br /&gt;And pick up frogs and worms&lt;br /&gt;From the generous earth&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left; color: rgb(255, 102, 102);"&gt; &lt;/div&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(0, 0, 0);"&gt;The D&lt;/span&gt;&lt;i&gt;ø&lt;/i&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(0, 0, 0);"&gt; // Playground Hustle&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Textfetzen aus dem Kopfhörer in der Bahn und dank Prosieben ein paar Häppchen des alten Girlieschemas in einem Format, das Innovation ebenso weitgehend vermissen lässt - dürftig kaschiert von schwarzen Rändern verheulter Wimperntusche. Zu mehr als Nudeln mit Pesto bin ich ohnehin nicht in der Lage, mehr Text von mir findet ihr bis morgen auf dem Blog des &lt;a href="http://missy-magazine.de/"&gt;Missy Magazine&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[&lt;a href="http://s915.photobucket.com/albums/ac354/swiftlykristenstewart/Photography/?action=view&amp;amp;current=tumblr_kvhwxgculs1qzsojho1_500.jpg"&gt;Bild&lt;/a&gt;]&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-2810543793348342453?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/2810543793348342453/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/01/stuck-up-with-colours.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2810543793348342453'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2810543793348342453'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/01/stuck-up-with-colours.html' title='Stuck up with colours'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i915.photobucket.com/albums/ac354/swiftlykristenstewart/Photography/th_tumblr_kvhwxgculs1qzsojho1_500.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-8084797814854678818</id><published>2010-01-07T17:38:00.007+01:00</published><updated>2010-01-09T13:02:41.613+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='netzkultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wortkunst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>weil es mich süchtig macht</title><content type='html'>Vielleicht war Twitter die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Einstiegsdroge&lt;/span&gt;. Während mein Blog in seinen ersten Zügen langsam Konturen annahm tippte ich mich durch die Online-Registrierung, Einspeisung einer Biographie in 140 Zeichen. Spätestens an diesem Punkt wird klar, wie viel zu gut die Kürze funktioniert; dazu kommen ein Twitterfeed auf dem Blog sowie die stetige Befüllung meiner Timeline mit interessanten Menschen und dem latest crush der Nachrichtenwelt, personal entertainment neben Information und Selbstdarstellung. Erst das Mikroblogformat, mit jedem Tweet wachsender Ausdruck einer Netzpersönlichkeit, das mich an sich gekettet hält, macht die Stadtpiratin und mich unzertrennlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem kleinen Lächeln denke ich manchmal an meine Zugfahrt Hannover-Heidelberg im letzten Juni, der Weg nach Hause von den Jugendmedientagen 2009. Ein Bekannter hatte mir damals die Anmeldung ans Herz gelegt, könnte ganz interessant für mich werden, meinte er. Im dreitägigen Programm vor Ort fand ich mich umringt von Massen angehender AbiturientInnen, deren Zukunftspläne in Erzählcafés, Workshops und beim Mittagessen eingehend erörtert wurden, von den Referierenden "die Mutigen" genannt, ambitioniert in Richtung eines Publizistik-, Medienwissenschaften-, Journalismusstudiengangs und später, selbstverständlich, der Traum von einer Festanstellung "im Printbereich". Euphorische &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Naivität&lt;/span&gt; und verlorene Posten für mein bereits im Werden befindliches Jurastudium, mein kleines feines Blog und die Abstinenz eines Plans zur Eroberung von Gazetten mit dem eigenen gedruckten Namen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während viele verzweifelt ihre Fingernägel in das zerfallende Fleisch einer Illusion graben, ihren Namen würde journalistischer Wert nur beigemessen, sofern sie ihn auf Papier anfassen könnten, hauche ich mit Texten meinem Blog in unregelmäßigen Abständen neues Leben ein, hege und pflege und gieße ihn, suche nach Worten für große und kleine Geschehnisse, die ein paar Absätze verdienen. Mein Blog ist kein Karriereinstrument, ein solches müsste ich nach anderen Spielregeln bedienen, die meine Beziehung zum Internet als liebstem Spielplatz der Informationsfreiheit das Krönchen entreißen würden - dessen Möglichkeiten all diejenigen nicht verstehen, die noch nie über Vierwände hinaus vom Gartenzaun gezwitschert haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S0deBMWAgVI/AAAAAAAAAOc/CZg26CNjFd8/s1600-h/DSC_0315.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 268px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S0deBMWAgVI/AAAAAAAAAOc/CZg26CNjFd8/s400/DSC_0315.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5424407650777465170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;In der Denke selbsterklärter alter Hasen und der durchschnittlichen social-web-Hopper ist oftmals zu wenig Platz für ein Verständnis der Blogosphäre, für Leute, die wie ich unabhängige Inhalte produzieren, Blogs mit Politiken, Kultur und Lebenshäppchen füllen - Inspirationen ohne Budget, das Honorar liegt allein in guten Ergebnissen und vielleicht ein paar &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Klicks&lt;/span&gt;. Dass es bei dieser Währung für den Netzinput nicht bleiben wird, zeigen nicht die zögerlichen Paid-Content-Versuche mancher Online-Ausgabe, umso mehr die fortschreitende Vernetzung einer Gesellschaft und die Überzeugungskraft der am schnellsten verfügbaren Nachricht. Auch ohne der gedruckten Tageszeitung den Tod zu wünschen oder ihre Zukunft in den dunkelsten Farben zu zeichnen werden sich manche realitätsferne JungjournalistInnen in wenigen Jahren nach einem gutplatzierten Online-Namen genüsslich die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Finger ablecken&lt;/span&gt; und vielleicht bis dahin das Netz zu lieben lernen. Bis dahin wird mein kleines Pflänzchen weiter wachsen, werde ich an ihm wachsen und neue Pfade beschreiten, um mit Texten eines Tages möglicherweise Kinderzimmer einzurichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;read more:&lt;/span&gt; "&lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/D5A38p/3214033/Heuchelei-und-Hilfe.html"&gt;Heuchelei und Hilfe - Sarkozys Subventionen spalten Frankreichs Online-Medien&lt;/a&gt;" // &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Süddeutsche&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-8084797814854678818?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/8084797814854678818/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/01/weil-es-mich-suchtig-macht.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/8084797814854678818'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/8084797814854678818'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/01/weil-es-mich-suchtig-macht.html' title='weil es mich süchtig macht'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/S0deBMWAgVI/AAAAAAAAAOc/CZg26CNjFd8/s72-c/DSC_0315.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-4328871678767481163</id><published>2010-01-05T00:13:00.002+01:00</published><updated>2010-01-05T13:05:45.812+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>forget about the good old days</title><content type='html'>Während der Mann in der Küche steht und das Essen auf dem Herd mit kontrollierenden Blicken zum Garen bringt sitze ich am Laptop und blättere mich durch Twitter, Facebook, verlinkte Artikel und das Fernsehprogramm des Abends. Der Vorgang verdiente keine aus der Reihe tanzenden Aufmerksamkeitsklicks, ginge es nicht ein kleines bisschen um Gleichberechtigung im &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;everyday life&lt;/span&gt;, im täglichen Essen, Schlafen, Arbeiten, Konsumieren, Nichtstun. Was ich an meiner Situation bei genauerer Betrachtung so sehr liebe ist die Fähigkeit aller Anwesenden, das Bier für einen Abend vor der Glotze eigenhändig aus dem Kühlschrank zu ziehen, sich gegenseitig zu bekochen - wer die geringste Lust dazu hat, weitere Abfallprodukte in überfüllte Tüten zu stopfen, trägt sie zur Tonne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i39.photobucket.com/albums/e174/mhanna0406/retro-6.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 201px;" src="http://i39.photobucket.com/albums/e174/mhanna0406/retro-6.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; In Nahaufnahme geht es um eine Auffassung des Feminismus als Forderung über die Gleichberechtigung der Geschlechter, wie ihn auch die Encyclopedia Brittanica &lt;a href="http://maedchenmannschaft.net/das-feministische-lexikon/"&gt;definiert&lt;/a&gt;(&lt;-Mädchenmannschaft, Das Feministische Lexikon): Feminismus steht hier für  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;"the belief in the social, economic, and political equality of the sexes&lt;/span&gt;."&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Eine klare Aussage über das, was die Philosophie sein und was sie anstreben sollte, kein Blatt Papier für Vorurteile über männerhassende Monster. Es bleibt trotz dessen ein harter Job, gegen den Subtext anzukämpfen, der in stammtischartig anmutenden Diskussionsrunden diesen wichtigen Gedanken degradiert, der auch dann nicht dahinschwindet, nachdem eine &lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/07/genderspective.html"&gt;Studie beweisen musste&lt;/a&gt;, was vielen bereits bekannt war: Dass feministisch eingestellte Frauen dem anderen Geschlecht die gebotene Offenheit und Toleranz entgegenbringen, mehr noch, dass sie den Anhängerinnen tradierter Rollenbilder in der Unverkrampftheit des Umgangs mit männlichen Subjekten in der Regel überlegen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lese deshalb einen &lt;a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/dec/27/goodbye-noughties-lesbianism-men"&gt;Artikel&lt;/a&gt; der Feministin &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Julie Bindel&lt;/span&gt; beim &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Guardian&lt;/span&gt; - am vergangenen &lt;a href="http://maedchenmannschaft.net/sunday-sleepy-sunday/"&gt;Selbermachsonntag&lt;/a&gt; bei der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mädchenmannschaft&lt;/span&gt; entdeckt - missmutig, trotzig, mit einem wütenden Funkeln. Kein aufgeklärtes Mädchen will mehr von einer Frau lesen, die sich eines gewissen Alltagssexismus nicht zu entledigen in der Lage ist, die glaubt, der Welt erklären zu müssen, dass die meisten Männer zwar womöglich triebgesteuerte Verbrecher sind, sie aber trotzdem mit ein paar für sie annehmbaren Exemplaren etwas Ähnliches wie befreundet ist. Julie Bindel hat als feministische Homosexuelle eine einseitig angreifbare Biografie, und nicht wenige konservative Männer mögen ihr erdenklich gute Gründe geliefert haben, sie zu hassen; erschwerend kommt hinzu, dass sie sich als Journalistin vornehmlich mit sexuellen Gewaltdelikten beschäftigt. Die Bitterkeit der Erlebnisse möchte ihr das aufgeklärte Mädchen nicht absprechen, ebensowenig manche überreizte Reaktion. Und trotzdem macht mich der fehlende Weitblick trotzig wie die verstohlen glitzernde Träne, die sie an ihre vergangenen, &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;radikaleren Tage&lt;/span&gt; vergießt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ungläubigkeit angesichts in der Zwischenzeit gelöschter Kommentare an meine Schreibe, ein undurchdachter Mangel an Verständnis für die Formen eines "zu laschen Feminismus" der die "Minderwertigkeit" des männlichen Geschlechts nicht akzeptiere, Tiraden für das Matriarchat, &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Scheuklappen&lt;/span&gt;. Dahinter Frauen, die nicht zu bemerken scheinen, wie sie im Vorbeigehen angestaubtes Inventar in Eiche Rustikal aufwirbeln, die Stammtischgeschwister zu neuen Trögen lotsen. Die die Notwendigkeit kluger, weiterdenkender Männer für den Feminismus nicht begriffen oder die entspannte Leichtigkeit des Zusammenlebens mit ihnen nicht gekostet haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um der Freiheit eines ausgeglichenen Geschlechterverhältnisses gerecht zu werden, lasse ich hinterher dreckige Teller gespült im Küchenschrank verschwinden und nehme mir ein Bier mit auf die Couch. Vielleicht sollte ich Julie Bindel eine nette gemischte WG empfehlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[&lt;a href="http://media.photobucket.com/image/retro/mhanna0406/retro-6.jpg?o=5"&gt;Bild&lt;/a&gt;]&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-4328871678767481163?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/4328871678767481163/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/01/forget-about-good-old-days.html#comment-form' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/4328871678767481163'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/4328871678767481163'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/01/forget-about-good-old-days.html' title='forget about the good old days'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-4266831415302232369</id><published>2010-01-02T18:08:00.007+01:00</published><updated>2010-01-03T02:05:34.829+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>Katerfetzen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sz-Rb47plZI/AAAAAAAAAOU/09y7XG0tRow/s1600-h/DSC_0348.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 268px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sz-Rb47plZI/AAAAAAAAAOU/09y7XG0tRow/s400/DSC_0348.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5422212384702436754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Partymüde Denkblockaden zum Start ins neue Jahr, während ein paar Fetzen Kater noch an mir kleben wage ich den ersten Gang zum Laptop in 2010. Ein Ortswechsel für die Nacht zwischen den Jahren, zu Hause ist man vielleicht doch erst dort, wo man Silvester verbracht hat. Die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Spielarten&lt;/span&gt; des prickelnden Alkoholkonsums bleiben die gleichen, einzig ein neuer roter Taschenkalender markiert eine Art von Wechsel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Silvester in einer Stadt, in der Neujahrsspaziergänge auf nach 22 Uhr verlegt werden, blasse Gesichter ohne Oma, Opa und &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Hund&lt;/span&gt;.  Die Zeit des Zwischenzustands wird mit cineastischen Rückblenden überbrückt, Teekanne und Bettdecke, Bücherstapel und leer bleibendem&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://missy-magazine.de/wp-content/themes/missymagazine01/img/top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 220px; height: 75px;" src="http://missy-magazine.de/wp-content/themes/missymagazine01/img/top.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Notizpapier. Während ich mich noch von den Überresten einer Nacht befreie, die in hämmerndem Kopfschmerz auf gesetzten Polstermöbeln endet, sammle ich sprunghafte Gedanken ein für meinen Januar beim &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Missy Blog&lt;/span&gt;: zweimal wöchentlich werde ich diesen Monat auch dort &lt;a href="http://missy-magazine.de/2009/12/31/new-girl-on-the-blog/"&gt;zu lesen sein&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einstweilen bleibt es bei dem Versuch, mit einem ersten Glas Weißwein seit Donnerstagnacht, circa 5 Uhr morgens, die geistigen Spuren des Aufbruchs ins neue Jahrzehnt zu beseitigen, dabei wünsche ich fürs neue Jahr dem neuen Lieblingsfeind Kristina Köhler ein paar Kinder inklusive &lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/im-spagat-glanzen.html"&gt;bitterfotziger Erlebnisse&lt;/a&gt; an den Hals und meinem Blog ein frohes Neues. Letzteren als eine der besten Neuerungen der letzten 12 Monate, neben gemeinsamem Wohnzimmer, Küche, Bad und Leben. Wer sonst noch mit mir anstoßen will, muss die nächsten Tage auf grünen Tee ausweichen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-4266831415302232369?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/4266831415302232369/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/01/katerfetzen.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/4266831415302232369'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/4266831415302232369'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2010/01/katerfetzen.html' title='Katerfetzen'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sz-Rb47plZI/AAAAAAAAAOU/09y7XG0tRow/s72-c/DSC_0348.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-1054920383947635535</id><published>2009-12-28T12:10:00.003+01:00</published><updated>2009-12-28T12:33:34.201+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>Postrebellion</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://gi0006.photobucket.com/groups/0006/G5PAK3TBQS/janine512003.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 518px; height: 364px;" src="http://gi0006.photobucket.com/groups/0006/G5PAK3TBQS/janine512003.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Kitschigkeit des Moments, in dem sich die Vormittagssonne in den gläsernen Weihnachtsbaumkugeln bricht, wird mit der dritten Tasse Kaffee nur beinahe weggespült. Thank God, thanks to who ever, it's monday, ein Stückchen Alltag in angetrockneter &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Bratensoße&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schmatzende &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Kussmünder&lt;/span&gt; in die Wohnzimmer, in denen eine Frau in ihrem Buch versunken auf der Couch logiert während irgendjemand telefonischen Kontakt zum Pizzalieferanten aufnimmt, Wohnzimmer, denen beschürzte Vollweibchen fremd sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzte Fahnen von Fonduegeruch und süßlichem Parfüm halten sich hartnäckig bis Silvester in der Zimmertannenkrone, stillhalten bis 24 Uhr, der Stoff für Neujahrsansprachen ist bereits gesammelt. &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Das liebe Kind&lt;/span&gt; braucht indessen eine kleine &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=fwaNwUTVdIA"&gt;Prise hingerotzter Postrebellion&lt;/a&gt;, gute Vorsätze werden vertagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[&lt;a href="http://media.photobucket.com/group/image/color%20splash/G5PAK3TBQS/janine512003.jpg?o=10"&gt;Bild&lt;/a&gt;]&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-1054920383947635535?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/1054920383947635535/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/12/postrebellion.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1054920383947635535'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1054920383947635535'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/12/postrebellion.html' title='Postrebellion'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-721615820030380460</id><published>2009-12-21T11:13:00.010+01:00</published><updated>2009-12-21T19:43:36.443+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>Auf Pause drücken</title><content type='html'>Anti-Wirklichkeit, eine Seifenblase aus Puderzucker, Plätzchen und Tee, das dezente Rauschen im Hintergrund bestreitet die wunderbare &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=tWg8yZMng7U"&gt;Simone White&lt;/a&gt;. Die Kälte jenseits der Haustüre bewegt mich zu arktischen Vergleichen, Pflicht und Sollen werden gegen Ende des Jahres verschwindend gering, gipfelt in der Nichtkonfrontation mit einem sonntäglich anmutenden Montagvormittag mit dem Unterschied, dass ein offener Supermarkt nebenan für unerfüllte Frühstückswünsche zur Verfügung steht. Universitäres Lernpensum wird für ein paar geisterhafte Tage durch Schöngeistigkeit ersetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inmitten literarischer Avancen junger SchriftstellerInnen, benutzter Weingläser und Teetassen ein Film über junge deutsche Geschichte, Studentenproteste, Rote Armee Fraktion und drei herausragende Biografien, die unterschiedlicher, teils schockierender nicht sein könnten: &lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Die Anwälte&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="560" height="340"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/tw1SRt_BV_A&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/tw1SRt_BV_A&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine rückwirkende Ehrung verblassender Autoritäten meiner Schulzeit, die damals mein Verlangen nach Grundlagen erkannten, dieselben, die heute zu verstehen scheinen, dass ein Jurastudium, "die Juristerei das Beste ist, was sie hätten machen können". Die grundlegenden Bestimmungen einer Gesellschaft erkennen zu wollen, sich einer Wissenschaft anzunähern, deren Ambivalenz in den Schicksalen der drei RAF-Anwälte Otto Schily, Hans-Christian Ströbele und Horst Mahler fast greifbar wird. Einst verbunden durch die Auflehnung gegen die Strukturen einer naziverkrusteten Bundesrepublik und den Protest für ein Mehr an Freiheit zeigt der Film durch alte Aufnahmen und Jetzt-Interviews die grundverschiedene Entwicklung beeindruckender Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erinnere mich an einen grünen Teddybären mit roter Hose, den man lange bevor ich zu politischem Verständnis in der Lage war &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Otto Schily&lt;/span&gt; taufte - nach dem grünen Realpolitiker, der sich eines Tages rote Hosen überstreifte und als Innenminister der rot-grünen Regierungskoalition von einem Grundrecht auf Sicherheit fantasierte, den Weg ebnete für Vorratsdatenspeicherung und den Ausbau von Kompetenzen des BKA, die Entwicklung eines Polizeistaates, den er selbst in den siebziger Jahren kritisch beäugte. Seine Geschichte handelt davon, wie wandelbar das Verständnis eines Rechtsstaats sein kann. Für die außerparlamentarische Opposition der 68er-Bewegung war Schily als Teil der damaligen Anwalts-Elite, der sein Talent den Demonstranten zur Verfügung stellte, eine intellektuelle Instanz, gleichzeitig einer, der nie von Systemumstürzen träumte. Heute sagt er über persönliche Wandlungen, es sei idiotisch, sich nicht weiterzuentwickeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Ströbele&lt;/span&gt; hingegen entbehrt zu jedem Zeitpunkt einer Vorreiterrolle - eine Tatsache, die sich nur im ersten Moment defizitär gibt. Er war derjenige, der nicht zur Schah-Demo erschien, der vom Schicksal Benno Ohnesorgs durch häppchenweise Gerüchte erfuhr. Der nicht wie Schily 1983, sondern erst '85 für die Grünen in den Bundestag einzog. Über sich selbst erzählt er von seinem bereits als Kind besonders ausgeprägten Gerechtigkeitsgefühl. Seine Entwicklung wirkt bedächtig, zurückhaltend und überlegt. Er bleibt der Einzige der Drei, der seine Vorstellungen über Freiheit, Gerechtigkeit und Pazifismus noch heute verfolgt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Horst Mahler&lt;/span&gt; durchquert das politische Spektrum, beschreibt selbst eine biografische Wanderung vom linken zum rechten Rand. Er saß für die RAF, heute sitzt er für die Leugnung des Holocaust. Während seines ersten Aufenthalts hinter Gittern brachte ihm Otto Schily Hegels gesammelte Werke. Dessen Philosophie über eine Wahrheit, die im Widerspruch liegt, habe ihn zum Nationalisten gemacht, konstatiert der heutige Mahler. Die schillerndste Persönlichkeit der drei RAF-Anwälte markiert die schandhafteste Entwicklung vom Freiheitskämpfer zum Menschenverächter, der wegen seines Intellekts im Laufe eines halben Lebens zu einer der größten Gefahrenquellen aus der rechten Szene avancierte. Dieser Intellekt ist es, der seine Kehrtwende so schwer begreifbar macht. Zurück bleibt allein die Vorahnung einer Unbekannten, dem unnahbaren Mehr als bloßem Verlangen nach einer Rolle als Staatsfeind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rückschritte. Aus der Perspektive des ihnen gemeinen Jurastudiums sehe ich als heutige Betrachterin drei Sichtweisen auf den Rechtsstaat in frappierender Differenz, einen unglaublichen Film über die Ambivalenz sowohl des Rechts als auch des Menschen. Ein Film, der Diskussionen nach sich zieht über polizeistaatliche Handlungsmethoden, persönliche Schicksale und NPD-Verbot in einer gezuckerten Stadt, überfüllt mit &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Shoppingtouristen&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bevölkerung einer süddeutschen Stadt tauscht sich aus, jeden Tag folgen mehr Studierende einer bestimmten &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Bratenduftfahne&lt;/span&gt; nach Hause, gestresste Eltern aus den umliegenden Käffern stürmen die Fußgängerzone. Unwirkliche Lossagung von einer Wahlheimat für einen begrenzten Zeitraum zwischen zwei Jahren, letzte gemeinsame Mittagessen, auch wenn die darum gruppierten Vorlesungen an verschwindenden Auditorien leiden. Wenige Tage bis zu meiner Heimreise, glasiert mit süßer Untätigkeit, Musik und noch mehr Büchern und Filmen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-721615820030380460?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/721615820030380460/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/12/auf-pause-drucken.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/721615820030380460'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/721615820030380460'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/12/auf-pause-drucken.html' title='Auf Pause drücken'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-7283862462950621128</id><published>2009-12-18T14:06:00.008+01:00</published><updated>2009-12-20T21:37:28.461+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>Fummeln auf dem Dancefloor</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Auletta // 17.12. // Heidelberg, Karlstorbahnhof&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Angesicht blondgefärbter Teenkätzchen in Begleitung fummelnder siebzehnjähriger Jungens fühle ich mich zunächst nach Verirrung, ein kaltes Bier hilft, um mich an die Begebenheiten anzupassen. Eine Expedition per Fahrrad durch die späte Dezemberkälte, aber man nimmt ja einiges auf sich für eine musikalische Lieblingsentdeckung des &lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/new-international-music.html"&gt;letzten Septembers&lt;/a&gt;. Und die nicht ganz so siebzehnjährigen Jungs von &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Auletta&lt;/span&gt; trösten mit Lachsalven bei der Frage, ob die kreischende erste Reihe nicht doch eher den Weihnachtsmann meint. Dabei hätten wir doch etwas verpasst, hätten wir alle zehn Finger bei jedem Konzert stets am eigenen Körper behalten. Kein Wort zu Begeisterungsanfällen, die sich dem Spektrum üblicher Tonlagen nach oben hin entziehen. Alles ist gut, ich kann weitertanzen, wenn auch mit der Feststellung, die postpubertäre Konzertknutschphase unweigerlich überwunden zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nie alt genug zu sein, die Aufforderungen ihres Openers nicht wörtlich zu nehmen. &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;"Schrei und tanz bis du die Erde nicht mehr spürst // scheiß' mal auf heute, auf Sorgen, und morgen sowieso"&lt;/span&gt; - überhaupt tragen Text und wunderbar rockende Gitarrigkeit in einer Location mit Blick über den nächtlichen Neckar, in Verbindung mit kaltem Beck's, dem alten Jugendbier, rotzige Retrospektiven eines siebzehnjährigen Lebens in sich. Und ein verdammt gutes Gefühl dabei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist das fast vergessene Bäume-Ausreißen, das besinnungslose Tanzen in staubigen Indiekellerlöchern, die beseelende Wut auf eine träge und satte Gesellschaft gepaart mit ungetrübter Aufbruchstimmung und naiver Verliebtheit. Nach einer unglaublich kurzen Ewigkeit steige ich die Treppen Richtung Ausgang hinunter, der letzte Schluck Bier schmeckt immernoch schal. Gut, das alles mal aufgefrischt zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/zuTGkw4PNyo&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/zuTGkw4PNyo&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-7283862462950621128?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/7283862462950621128/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/12/fummeln-auf-dem-dancefloor.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/7283862462950621128'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/7283862462950621128'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/12/fummeln-auf-dem-dancefloor.html' title='Fummeln auf dem Dancefloor'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-195524124378024656</id><published>2009-12-17T11:23:00.006+01:00</published><updated>2009-12-17T18:16:14.073+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>Jahresfetzen</title><content type='html'>Die letzten Fetzen liniertes Klausurpapier für dieses Jahr sind beschrieben, abgegeben, die letzten Besäufnisse in WG-Räumlichkeiten geplant, bevor man sich auf die Reise in küchenwarme Harmoniesümpfe zu Weihnachten begibt. Zu lernen gibt es nicht mehr viel für dieses Jahr, meine Eltern würden nicht glauben, wie voll der Aschenbecher neben mir ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Einstimmung lese ich beim &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Freitag&lt;/span&gt; eine &lt;a href="http://www.freitag.de/wochenthema/0951-weihnachten-familie-horror-feiern"&gt;Abrechnung&lt;/a&gt; mit den Feiertagen am Ende eines jeden Jahres und fühle mich mit einem pizzagefüllten Bauch fast behaglich bei meinen ersten Berührungspunkten mit beruflichen Weihnachtsfeiern als studentische Hilfskraft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(255, 102, 102); font-weight: bold;"&gt;"...die eigentliche Herausforderung kommt ohnehin dann, wenn alle Geschenke besorgt sind: Wenn man wieder das Kind zu sein hat, das man war und – manchmal zeitgleich – eine Mama oder einen Papa darstellen soll, die man nie sein wollte. In dem Moment der Bescherung, der innerhalb weniger Augenblicke völlig reizüberflutete Kinder produziert."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch weitere Feststellungen des Artikels zum Weihnachtsfest werden getrost auf die Zukunft verschoben, mindestens hinsichtlich der Kollision mütterlicher und kindlicher Benimmregeln unterm Tannenbaum. Ich gebe mich einstweilen mit der Problematik zufrieden, mich für die letzten Tage des Jahres in die Architektur meiner Heimatstadt einzugliedern als ein Teil früherer Stammbelegschaft, der vor lauter Abwesenheit mit einer Tasse lauwarmem Glühwein in der Hand mitten in einer überfüllten Altstadt zum Überraschungseffekt avanciert. Gut zu wissen, dass ich nicht mit Großtanten zu rechnen habe, die mir mit schrägem Gesang im Kirchenchor die Show stehlen. Mindestens ebenso gut ist, in der Zeit zwischen Fondue, Raclette und Weihnachtsbraten auf beliebigen Polstermöbeln die letzten Jahresfetzen glimpflich passieren zu lassen. In dieser Umgebung ist es zugegebenermaßen von Vorteil, wenn die Überraschungseffekte gering ausfallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i0006.photobucket.com/albums/0006/findstuff22/Best%20Images/Holiday/xmslghts1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 295px; height: 295px;" src="http://i0006.photobucket.com/albums/0006/findstuff22/Best%20Images/Holiday/xmslghts1.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-195524124378024656?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/195524124378024656/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/12/jahresfetzen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/195524124378024656'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/195524124378024656'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/12/jahresfetzen.html' title='Jahresfetzen'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-5460971400268470088</id><published>2009-12-11T16:00:00.004+01:00</published><updated>2009-12-11T17:42:05.764+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>"I'm not the complaint department"</title><content type='html'>Zu Beginn eines triefend grauen Wochenendes ist zumindest der Weißwein schonmal kaltgestellt. Der Vernunft zuliebe halte ich es bis jetzt weiter mit Teebeuteln und Fleecedecken, keine Chance also für den Infekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Tag rinnt ebenso an mir vorbei wie die letzten drei, vier; ausgedehnte Aufenthalte in den heimischen Vierwänden neben pflichtmäßigen Kurzbesuchen in der Vorlesung. Ich unterziehe mich hierbei einem Feldversuch in: "wie langweile ich mich nicht zu Tode, wenn ich schon nicht lernen kann". Selbstverständlich alles zu Gunsten der virtuellen Weitergabe von neuerworbenem Wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;1. Cineastische Lücken auffüllen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die Mütze tief in die Stirn gezogen empfiehlt sich ein benebelter Blitzbesuch in der nächstgelegenen Videothek. Abzugreifen wäre zum Beispiel:&lt;br /&gt;+ Kill Bill &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=XKLeCjySMi8"&gt;Vol. 1&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=NSR7xRGBnOE"&gt;2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=3Za3bFBtMdo"&gt;Gegen die Wand&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=6dicR5s8SPQ"&gt;Julia&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2. Input aus dem Netz für jede Gemütslage&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://knicken.blogspot.com/2009/12/entdecker-ad.html"&gt;Entdecker a.D.&lt;/a&gt; - eine Abrechnung mit Frank Schirrmachers neuestem Schinken "Payback" bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;knicken&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2009-12/ip-adresse-strafverfolgung"&gt;Kinderpornoverdacht kann Unschuldige treffen&lt;/a&gt; - die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zeit Online&lt;/span&gt; über fragwürdige Ermittlungsverfahren&lt;br /&gt;+ herzhafter Lieblingstrash: &lt;a href="http://www.pimpettes.de/index.php/2009/12/10/lindsay-lohan-wenns-eklig-wird/#more-4426"&gt;Lindsay Lohan - wenn's eklig wird&lt;/a&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;/Pimpettes&lt;/span&gt;, &lt;a href="http://sexdrugsblognroll.com/2009/10/20/1300-kalorien/"&gt;1300 Kalorien&lt;/a&gt;  &lt;span style="font-style: italic;"&gt;/sexdrugsblognroll&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;3. Kurzer Ausflug über die Straße&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Sobald Kopf- und Gliederschmerzen weitestgehend erfolreich bekämpt wurden&lt;br /&gt;+ Jostein Gaarders &lt;a href="http://www.kino-zeit.de/filme/trailer/das-orangenmadchen"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Orangenmädchen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; im &lt;a href="http://kamera-kino-heidelberg.kino-zeit.de/"&gt;Kino&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;4. Nicht zu vergessen: der &lt;/span&gt;&lt;a style="font-weight: bold;" href="http://www.lykkeli.com/music.htm"&gt;Soundtrack&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; für die erkältungsbedingte Couchphas&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;e&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://www.lykkeli.com/music.htm"&gt;Lykke Li - Youth Novels&lt;/a&gt; /album&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://simonewhite.com/sw_02.html"&gt;Simone White - I am the man&lt;/a&gt; /album&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&gt;&gt;Lykke Li - Complaint Department&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Y5Ud4yKpI4k&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Y5Ud4yKpI4k&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-5460971400268470088?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/5460971400268470088/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/12/im-not-complaint-department.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/5460971400268470088'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/5460971400268470088'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/12/im-not-complaint-department.html' title='&quot;I&apos;m not the complaint department&quot;'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-1310721952794420067</id><published>2009-12-09T17:02:00.006+01:00</published><updated>2009-12-11T15:28:58.000+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><title type='text'>kränkelnd, Dezember</title><content type='html'>Heiße Zitrone gegen ausufernde Wintergrippen. Ich weigere mich, Schweine und andere Vierbeiner in die Definition meines kränkelnden Übergangszustands zu integrieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stattdessen lese ich über &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;kränkelnde Episoden der Strafjustiz&lt;/span&gt; im Rahmen einer neuen, angesichts meines Zustands durchaus nicht von Effektivität gekrönten Klausurvorbereitung. Schon letzten Monat hat mich die Thematik eines minder schweren Falls des Totschlags gemäß § 213 Strafgesetzbuch &lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/11/front-row-kitten.html"&gt;beschäftigt&lt;/a&gt; - ich drehe mich bisweilen im Kreis, mit Erfolg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sx_TvU9gFsI/AAAAAAAAAOM/Fl4L2-mVz-E/s1600-h/DSC_0010.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 268px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sx_TvU9gFsI/AAAAAAAAAOM/Fl4L2-mVz-E/s400/DSC_0010.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5413278087156602562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Laut der stetigen Rechtsprechung, die sich in diesem Punkt ausnahmsweise, zu Ungunsten eines modernen Ehebegriffs mit der Rechtslehre deckt, kommt ein Ehemann, der seine Gattin in flagranti beim Fremdgehen ertappt und daraufhin tötet, in der Regel in den Genuss einer Strafmilderung nach § 213. Dass dies für Ehefrauen umgekehrt noch lange nicht der Fall ist, wie ich vormals &lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/11/front-row-kitten.html"&gt;dargestellt habe&lt;/a&gt;, läuft einer geschlechtergerechten Justiz eklatant zuwider. Doch würde eine Gleichstellung von Männern und Frauen in diesem Themenkomplex weit reichen, geschweige denn zu einem zeitgemäßen Ergebnis kommen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielmehr liegt dieser Auffassung ein tiefer liegendes Problem zu Grunde: ein traditionell patriarchales Verständnis der Institution Ehe, deren unangefochtene &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Moralkrone&lt;/span&gt; den vom Ehemann begangenen Totschlag in der Bruch-Situation als Ausdruck seines &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gerechten&lt;/span&gt; Zorns milde lächelnd beinahe rechtfertigt. Heute, in einer Zeit, in der Ehen geschlossen und Ehen geschieden werden, fast gleich an der Zahl, sollte von mündigen Ehepartnern beiderseits verlangt werden können, die Ehe nicht als lebenslange Bindung zu betrachten, die keinen Widerspruch duldet. Ehen zerbrechen, jeden Tag, nicht erstrebenswert, aber durchaus natürlich, wenn sich zwei Menschen in verschiedene Richtungen entwickeln, die nicht mehr in Einklang zu bringen sind. Man sollte auch im Strafrecht verlangen können, dass zwei mündige Menschen nicht zur Waffe greifen, sobald der andere einem &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;lauwarmen Ehebett&lt;/span&gt; entflieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Berg aus lauwarmen Teebeuteln auf der Küchenablage wächst, von Erweiterungen meines Wissensstands erwarte ich für heute ansonsten nicht mehr viel. Serienmittwoch und Sofa sind in diesem Zusammenhang ein unwiderstehliches Abendprogramm.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-1310721952794420067?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/1310721952794420067/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/12/krankelnd-dezember.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1310721952794420067'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1310721952794420067'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/12/krankelnd-dezember.html' title='kränkelnd, Dezember'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sx_TvU9gFsI/AAAAAAAAAOM/Fl4L2-mVz-E/s72-c/DSC_0010.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-533656099585687902</id><published>2009-12-07T16:04:00.003+01:00</published><updated>2009-12-07T17:01:53.723+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='bibliothek'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><title type='text'>"Einsamkeit und Sex und Mitleid"</title><content type='html'>Um der unübersehbar glitzernden, flackernden, penetrant nach Bratwurst, Crepe, Glühwein oder Plätzchen duftenden Vorweihnachtsharmonie zwischendurch klammheimlich zu entfliehen, könnte man sich die maximale Katastrophe an Heiligabend ausmalen. Brennende Weihnachtsbäume, verkohlte Gänse oder unsäglich schiefe und dabei so gutgemeinte &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;O-Du-Fröhliche&lt;/span&gt;. Kleinere Katastrophen wie ein lächelndes Dankeschön an die Oma für den selbstgestrickten pinken Glitzerschal. Reifungsprozesse neigen dazu, von Großeltern über Jahre hinweg unbemerkt zu bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man könnte auch zu &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Helmut Krausser&lt;/span&gt; greifen. Dessen Erzählung &lt;a href="http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8384283/helmut_krausser_einsamkeit_und_sex_und_mitleid_3832180923.html"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Einsamkeit und Sex und Mitleid"&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; beginnt mit einem jungen Mann, dem Heiligabend nicht danach ist, sein Alleinsein biertrinkend in einem der unzähligen Berliner Dönerläden zur Schau zu stellen. Zur Wahl bleibt der Heimweg, er lässt sich ein Bad ein und fühlt sich, nackt und bei heruntergelassenen Rollläden seltsam beobachtet. Er überwältigt eine verschreckte Einbrecherin, die hauptsächlich seinen Kühlschrank geplündert hat und plündert mit ihr die letzten Reste - eine Flasche Aldi-Nord-Champagner für verklemmte Kundschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://media.libri.de/shop/coverscans/838/8384283_8384283_xl.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 255px; height: 382px;" src="http://media.libri.de/shop/coverscans/838/8384283_8384283_xl.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bild: &lt;a href="http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8384283/helmut_krausser_einsamkeit_und_sex_und_mitleid_3832180923.html"&gt;libri.de&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;&lt;br /&gt;"Es hätte Lokale gegeben, wenigstens ein paar türkische Kneipen, denen Weihnachten vollkommen egal war. Vincent spürte aber wenig Lust, sich zu betrinken. Später am Abend konnten sich noch Kundinnen melden, das war an Weihnachten gar nichts Ungewöhnliches, meist zeigten die sich dann über die Maßen spendabel.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Die Aussicht, auf irgendeiner Sammelstelle für melancholische Einzelgänger hinzudämmern, seine Einsamkeit zur Schau zu stellen, widerte Vincent an, und er überquerte die Straße, mit hochgeschlagenem Mantelkragen. Schneeregen fiel; im Standlicht eines Autos wirkten die Flocken wie Schwärme winziger Vögel, leuchteten auf, bevor sie am Boden zerschmolzen. Das Treppenhaus roch muffig. Vincent nahm drei Stufen auf einmal."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da ist Ekki, der frühpensionierte Lateinlehrer, der am 24. die Barkeeperin seiner Stammkneipe für römische Kaiser begeistern kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder die Managerin Julia, die bei der Zubereitung des Weihnachtsmenüs - Sushi - beschließt, das ihr Mann ein Klotz am Bein ist und ihn ohne lange zu fackeln vor die Tür setzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Geschichte separierter, gewollter oder unglücklicher Einzelgänger beginnt am Weihnachtsabend, verstrickt sich und wartet auf mit skurrilen Überraschungen. Es wird Mai, irgendwann, und noch später, manche bleiben einsam, manche drehen durch, manche finden sich selbst oder jemand anderen, der ihnen dabei hilft. Es ist viel Sex in diesem Buch, ein bisschen Mitleid. Und bissige Normalität, Ironie in einer zum Platzen gefüllten Harmonieseifenblase aus &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Glühweingeruch&lt;/span&gt;. Für Plätzchen bleibt zum Glück immernoch Zeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-533656099585687902?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/533656099585687902/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/12/einsamkeit-und-sex-und-mitleid.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/533656099585687902'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/533656099585687902'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/12/einsamkeit-und-sex-und-mitleid.html' title='&quot;Einsamkeit und Sex und Mitleid&quot;'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-2937323804330790285</id><published>2009-12-03T23:20:00.000+01:00</published><updated>2009-12-03T23:26:58.789+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='bibliothek'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><title type='text'>Popkulturelle Subjektivität</title><content type='html'>Vergangene Epochen der Frauenbewegung umschwebt ein Schleier der Unsexyness. Kapitale Vorurteile, die junge Frauen meiner Generation in der Regel davon abhalten, sich überhaupt mit der Thematik auseinanderzusetzen. Um sich als Frau eine moderne persönliche Klasse zuschreiben zu können, assoziiert man sich nicht gern mit Altlasten, seien die sozialen Verurteilungen auch noch so objektiv falsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht zuletzt als Folge daraus wird heute auch von Feministinnen kommuniziert: Feminismus ist sexy, macht frei und selbstbewusst und ist allem voran ein großer Spaß. Man findet für jede Bewegung schnell neue Schubladen, die nächste lautet &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Popfeminismus&lt;/span&gt; und wird assoziiert mit sämtlichen erfolgreichen Frauen von Charlotte Roche bis Silvana Koch-Mehrin. Dieser sei zu unpolitisch, undurchdacht, unterstütze lediglich unser aktuelles Modell einer Konsumgesellschaft und deren oberflächliche Populär- / kurz Popkultur, biete keine wesentlichen Auswege aus den Strukturen des Patriarchats.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.rebelart.net/diary/wp-database/uploads/2009/herakut1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 500px; height: 309px;" src="http://www.rebelart.net/diary/wp-database/uploads/2009/herakut1.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bild: &lt;/span&gt;&lt;a style="font-style: italic;" href="http://www.herakut.de/"&gt;Herakut&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; via &lt;/span&gt;&lt;a style="font-style: italic;" href="http://www.rebelart.net/diary/date/2009/03/"&gt;rebelart.net&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Feminismus ist sexy. Um nicht in Girlie-Kategorien abzurutschen muss jedoch weiter definiert werden. Das Statement meint keineswegs eine weibliche Anziehungskraft in Form der intermedialen Fleischbeschau, vielmehr geht es um Freiheit und Unabhängigkeit, um einen intelligenten Umgang mit sich selbst als Frau, um die Schönheit in der Überwindung unterdrückender Lebensformen. Sexy ist die Zufriedenheit der Selbstverwirklichung. Die Integration der Populärkultur in heutige Feminismen ist eine notwendige zeitgeschichtliche Weiterentwicklung, in der Frauen mit Erfolg für sich nutzen, um männlich dominierte Strukturen aufzubrechen, wie die riot-grrrl-Bewegung zeigt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center; font-style: italic;"&gt;„Mädchen und junge Frauen, die sich der "riot grrrl"– Kultur zugehörig fühlen,&lt;br /&gt;reorganisieren kulturelle Codierungen, um ihnen neue und oppositionelle&lt;br /&gt;Bedeutungen zu geben. Innerhalb der männlich dominierten Subkulturen&lt;br /&gt;wie der Punk- oder Hardcorebewegung gelingt ihnen durch Subversion,&lt;br /&gt;Ironie, Überzeichnung und Spiegelung eine Politik, die durch Irritation das&lt;br /&gt;patriarchal konstituierte Mädchen- und Frauenbild zerstört. So werden neue&lt;br /&gt;Handlungs- und Darstellungsebenen für Mädchen und Frauen erkämpft.“&lt;br /&gt;&lt;a href="http://ladyshake.de/spielartenpostfeminismusrrriot.pdf"&gt;Sabisch, Katja: Im Zeichen des Postfeminismus - postfeministische Zeichen?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Der herandiskutierte &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Makel&lt;/span&gt; des Popfeminismus ist bei näherer Betrachtung kein wirklicher. Indem der Feminismus sich aus einer rein politischen Ebene der kulturellen öffnet, ergeben sich eine Vielzahl von Möglichkeiten für Frauen, um in breiteren Gesellschaftsschichten als eigenständiges Subjekt wahrgenommen zu werden. Unsere Kultur bestimmt den Jetzt-Alltag durch Medien, Musik, Literatur oder bildende Kunst oftmals wesentlich direkter als die Politik. Es gilt auch hier, Klischees über starke und schwache Geschlechter auszuräumen, bröckelnden Putz zu beseitigen für freie Persönlichkeiten auf beiden Seiten. Beispielhaft ist die Diskussion über die männlich dominierte öffentliche Wahrnehmung von BloggerInnen - während einige Netzhengste die offline-Rezeption beherrschen, bleiben mindestens ebenso qualitativ hochrangige Blogs von Frauen in der Regel unerwähnt [mehr zum Thema in einem &lt;a href="http://www.freitag.de/alltag/0948-frauen-maenner-bloggen-blogosphaere-republica-vernetzung"&gt;Artikel von Verena Reygers beim Freitag&lt;/a&gt;].&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;Popkultur ist ein fließender Begriff, omnipräsent und ungreifbar. Ebenso wie Kultur nicht greifbar sein kann, birgt eine vorrangig kulturaffine Form des Feminismus die Gefahr, in deren stetiger Veränderung unterworfenen Strukturen zu &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;zerrinnen&lt;/span&gt;. Um der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Frauen ein dauerhaft gleichberechtigtes Gepräge zu geben ist es unumgänglich, sich der Politik und vor allem des Rechts zu bedienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Recht selbst als Mittel der Veränderung ist jedoch ein verfängliches Netz, sowohl als maskulinistisches Machtinstrument wie als System der Konservierung eines bestimmten Gesellschaftsmodells. Wir stehen als &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Einzelne&lt;/span&gt; vor dem Gesetz, verantworten uns für individuelles Handeln, besitzen Freiheiten und Pflichten, fordern und werden gefordert - von Seiten des Staates sowie im Privaten. Das Recht geht dabei von autonomen, unbelasteten Subjekten aus, worin manche einen vorrangig männlich geprägten Diskurs sehen, der lediglich die maskuline Fantasie eines unabhängigen, separierten Einzelnen transportiere (vlg. &lt;a href="http://www.rav.de/fileadmin/user_upload/rav/Infobriefe/rav_info102_web_k.pdf"&gt;Sonja Buckel: Zwischen Schutz und Maskerade - Kritik(en) des Rechts&lt;/a&gt;). Dem werde ich aus heutiger Perspektive widersprechen. Das Ziel ist nicht, aus Rücksicht auf &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Mutterschaften&lt;/span&gt; Frauen eine grundsätzliche Autonomie abzusprechen. Der Versuch, kollektivistische Fiktionen auf eine vom Individualismus geprägte Gesellschaft zu projezieren, wird immer ein Versuch bleiben. Davon ausgehend muss die für Männer reale rechtliche und soziale Autonomie ebenso für Frauen gelten, von ihnen ebenso beansprucht werden, sodass zwei unabhängige Subjekte die Verantwortung für eventuellen Nachwuchs zu gleichen Teilen tragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Worin also liegt der Gewinn, diese undurchdringliche Materie männlicher, hoheitlicher Machtkonservierung als Terrain der Auseinandersetzung im Ganzen abzulehnen? Das Recht als politisches Fundament wird dadurch nicht fassbarer, nicht gerechter und wird weiter &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;bestimmen&lt;/span&gt;, wie wir leben. Wenn wir emanzipatorische Projekte darin zu den Akten legen wird die Abtreibung weiter ein Tötungsdelikt sein, werden Ehegattensplitting und Herdprämie weiter die Wohnzimmer prägen. Solange das Recht tradierte Rollenbilder zementiert werden die daraus resultierenden steuerlichen oder anders gearteten "Vorteile" in Anspruch genommen, weil es bequemer ist, und billiger. Ebenso lange werden sich autonome Frauen für ihre Freiheit rechtfertigen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Radikale &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Subjektivität&lt;/span&gt;. Die Synthese von Feminismus und Pop allein wird das Heimchen nicht hinter dem Herd hervorlocken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;read more:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;+&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.rav.de/fileadmin/user_upload/rav/Infobriefe/rav_info102_web_k.pdf"&gt;Sonja Buckel: Zwischen Schutz und Maskerade - Kritik(en) des Rechts&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;+&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/genderstudies/kulturundgeschlecht/pdf/Trommer_Feminismus2010.pdf"&gt;Melanie Trommer: Feminismus 2010 - von Politik zu Popkultur?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-2937323804330790285?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/2937323804330790285/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/12/popkulturelle-subjektivitat.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2937323804330790285'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2937323804330790285'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/12/popkulturelle-subjektivitat.html' title='Popkulturelle Subjektivität'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-7950926436624747115</id><published>2009-12-01T15:07:00.003+01:00</published><updated>2009-12-01T15:58:43.719+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>Plastikglanz</title><content type='html'>Welt-Aids-Tag. &lt;a href="http://twitter.com/"&gt;Rote Tweets&lt;/a&gt; durchlaufen beständig meine Timeline, das &lt;a href="http://mittagsmagazin.zdf.de/ZDFde/inhalt/12/0,1872,1021100_idDispatch:9169310,00.html"&gt;Mittagsmagazin&lt;/a&gt; wartet auf mit einem Interview eines aidsinfizierten deutschen Ehepaars, in der Mensa gibt es Kondome umsonst. Der Papst hüllt sich in Schweigen während ich in Gedanken mit Jagdbombern über Kontinente fliege und Präservative vom Himmel regnen lasse. Schweigen ist angebrachter als alles, was man heute aus den Mündern katholischen Kirchenoberhäupter erwarten könnte, zumal sich diese heute zumindest in einer Hinsicht &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;zuprosten&lt;/span&gt;: Das Bundesverfassungsgericht entscheidet sich für die konservative Reaktion, für Sonntagsschutz und gegen das Gespenst "&lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Turbo-Kapitalismus&lt;/span&gt;", Schloss und Riegel für die Konsumgeilheit in einer ohnehin besinnlichkeitsfreien Adventszeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SxUu9cfGYMI/AAAAAAAAAOE/qiZ1A4eTGYs/s1600/DSC_0157.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 268px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SxUu9cfGYMI/AAAAAAAAAOE/qiZ1A4eTGYs/s400/DSC_0157.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5410282160509051074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Folgen eines heute in Kraft getretenen Lissabon-Vertrags werde ich weder mit roten, noch mit rosa Schleifchen versehen. Der politische &lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Adventskalender&lt;/span&gt; startet mit zwei neuen Amtsträgern ohne klar definierte Kompetenzen, mit persönlicher &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Unbelecktheit&lt;/span&gt; in europäischen Angelegenheiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer kurzen Mittagspause die Nachricht, dass nun beide &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102); font-style: italic;"&gt;harten Jungs&lt;/span&gt; aus Aachen wieder Hofgang statt Ausgang haben. Die Menschen von Essen bis zum Niederrhein können sich beruhigt ins vorweihnachtliche Kaufhausgedränge begeben, das Warenhaus stirbt erst nach dem Vierundzwanzigsten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kumulation der Ereignisse an einem ersten Dezember zieht an mir und meiner studentischen Existenz in der Heidelberger Altstadt voller &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Plastikglanz&lt;/span&gt; vorbei wie ein kurzer &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Glühweinrausch&lt;/span&gt;, zuckersüß überwürzt, Qualität spielt erst im Abklang eine Rolle. Die Kopfschmerzen werden auf postweihnachtliche Januartage verschoben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;read more:&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg09-134.html"&gt;Pressemitteilung zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts // Berliner Adventssonntage&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://www.freitag.de/politik/0948-sonntag-verfassungsgericht-konsum-verbot"&gt;"Sonntags bleibt der Laden zu" - der Kommentar beim &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Freitag&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=2113467&amp;amp;"&gt;"Was steht im EU-Vertrag? - die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;FR&lt;/span&gt; zum Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-7950926436624747115?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/7950926436624747115/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/12/plastikglanz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/7950926436624747115'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/7950926436624747115'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/12/plastikglanz.html' title='Plastikglanz'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SxUu9cfGYMI/AAAAAAAAAOE/qiZ1A4eTGYs/s72-c/DSC_0157.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-2583233563348368472</id><published>2009-11-27T17:28:00.006+01:00</published><updated>2009-11-30T22:44:54.370+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>Gespenster jagen</title><content type='html'>Der Mangel beginnt mit Jamaika im Saarland, einer grauen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Staatsmännin&lt;/span&gt; und müßigem Politgeplänkel um &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;lieblose Seifenblasen&lt;/span&gt;. Während manche mir anhand meines &lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/11/liebe-besetzerinnen-und-besetzer.html"&gt;Artikels über die Besetzungen&lt;/a&gt; im Rahmen des aktuellen Bildungsstreiks attestieren, ich würde lieber Cappuccino trinken als an der Umsetzung von Idealen zu arbeiten, attestiere ich den Mangel an selbigen auf weiter Flur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sw__tQgzpsI/AAAAAAAAAN8/E0whtkyS9ug/s1600/DSC_0115.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 268px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sw__tQgzpsI/AAAAAAAAAN8/E0whtkyS9ug/s400/DSC_0115.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5408822830487021250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das Zukunftsbild einer Tochter wird sich in ein paar Jahren noch immer zu fragen haben, ob sie sich in farblose Hosenanzüge zwängen muss, die Weiblichkeit gut hinter einem Berg aus neutraler Kälte und Kalkül gehalten, um in Schlüsselpositionen standzuhalten. Oder ob sie nach dem von-der-Leyenschen Traum besser den zu Scharen angewachsenen Nachwuchs morgens in die Kita bringt, um sich bei der Arbeit in Nebenrollen zu fügen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht werden wir uns ebenso zu fragen haben, wie wir jung und naiv die Grünen wählen konnten, sobald die letzte Claudia Roth &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;abgesägt&lt;/span&gt; ist und man dauerhaft Gefallen findet an Reggaekoalitionen zwischen blühenden Landschaften und sozialem Abstieg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis es soweit kommt verlieren sich die zu Beginn so traumtänzerisch verliebten schwarzgelben Koalitionäre in alten und neuen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Gespenstern&lt;/span&gt; wie Erika Steinbach und dem in seiner Unfähigkeit unbequem gewordenen Ex-Verteidigungsminister, verliert auch der Blut-und Geldadel auf neuem Posten seinen Glanz. Die Zeiten sind vorbei da Theo strahlte, sein neuer Kompetenzbereich beginnt bei Schadensbegrenzung. Die Steuersenkungsblase droht zu platzen, der Arbeitgeberverband als letzte Bastion des konservativen Spektrums erteilt den wilden Fantasien einer fantasielosen Kanzlerin bittere Absagen, dabei wollte sie doch nur schnell ein bisschen Applaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um den unpässlichen Fehlstart im Verborgenen unter alte Teppichkanten rutschen zu lassen plänkelt man stattdessen weiter um Betreuungsgelder für die ausschließliche Kindererziehung am heimischen Herd. Die Frage, ob Gutscheine oder Bares für Ursulas Schätzchen zu befürworten seien, tritt hinter dem &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Unwillen&lt;/span&gt; zur Bereitstellung ausreichender Betreuungsplätze zurück. Über den Ärger einer Feststellung, dass bei der fixen Idee für Kinder weder deren Bildung, noch Integration, alleinerziehende Berufstätige oder Doppelverdiener in den gedanklichen Dunstkreis der ErfinderInnen gelangten, droht die Resignation zu obsiegen. Die Tagespolitik besteht bereits zu weiten Teilen aus Maßnahmen zur Maximierung der Ungerechtigkeit. Ich bin, zum Glück, nicht Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den politischen Gefrierschrank nach einem angewiderten Blick wieder zuzuschlagen beseitigt nicht seine &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Existenz&lt;/span&gt;. Mit meinem Gang zum Briefkasten, noch im Halbschlaf, öffne ich die Tür jeden Morgen aufs Neue um nachzusehen, ob der Inhalt bereits schimmelt, ich lasse mir die Geschehnisse des Vortags zur ersten Tasse Kaffee in Papierform dokumentieren. Wenn ich Minuten später das Haus verlasse müsste ich jeden Morgen schmerzlich konsequent fragen, warum es sich Angela und ihre karrieregeile Familie auf den Chefsesseln der Republik so bequem machen konnten -&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;warum die Kätzchen unter den Kommilitoninnen Haut und Lächeln schaustellerisch zu kurzem männlichen Anklang führen bis sie eines Tages glauben, weit genug zu sein, um in den Hosenanzug zu wechseln. So lange grassierende Miesekatzigkeit den Wunsch nach ehrlicher Weiblichkeit verdrängt wird die Familienministerin in reaktionärer Ungestörtheit weiter die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Mutter&lt;/span&gt; vor der Frau platzieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus Mangel an Idealen wärme ich mich weiter an &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Takeawaybechern&lt;/span&gt;, die Weigerung, weder einem pragmatisches &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Katzenlächeln&lt;/span&gt; noch der gedanklichen Enge vermeintlich offener BesetzerInnen in der Uni Zutritt zu meiner Welt zu gewähren. Man kann sich wundern, wie ich fehlende Ideale an den Pranger ketten kann während ein bildungsstreikendes Uni-Umfeld diesen Mangel krampfhaft zu beheben versucht. Man wird das Wundern einstellen, wenn man die seltsamen Blicke gesehen hat, mit denen seltene Gäste der Besetzung ohne gelbes Zugehörigkeitsaccesoire bedacht werden. Es soll vertraute Gemütlichkeit herrschen bei der Selbstbeweihräucherung zur erträumten Revolte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir werden uns, alten Tiraden über Ideale hinterherhinkend, keinen Gefallen tun. Die Zusammenrottung in harmonischen Herden, welche stillschweigend die Angepasstheit ihrer Mitglieder verlangen um sich dem friedlichen Flow nicht zu entziehen, werden so lange an alten Pathos geklammert in Embryonalstellung verharren, bis sie selbst nicht mehr an &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Umstürze&lt;/span&gt; glauben. Es sieht aus, als müsste ich noch eine Weile an meinem Heißgetränk festhalten und mit milchschaumbenetzten Lippen nach den Unebenheiten im Einheitsbrei der sozialen Kälte Ausschau halten. Solange ich dabei keinen Hosenanzug trage kann es immerhin noch schlimmer kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;read more:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://flannelapparel.blogspot.com/2009/11/studenten-straen-1997.html"&gt;Studenten / Straßen / 1997 - Johannes Finke bei flannel apparel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Betreuungsgeld;art124,2933731"&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;Scharfe Kritik am Betreuungsgeld - der Tagesspiegel&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,663874,00.html#ref=rss"&gt;Nach dem Jung-Rücktritt - Spiegel Online&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0); font-style: italic;"&gt;Nachtrag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wenige Minuten, in denen ich in Worte vertieft war, haben Ursula von der Leyen nach Jungs Rücktritt zur Arbeitsministerin gemacht. An die Stelle verhinderter staatsmännischer Qualitäten tritt ein nur aus mütterlicher Perspektive beschriebenes Blatt. Mir fehlt das Fazit, arbeits- und frauenpolitisch, das letztere Themenressort markiert ohnehin eine leere Seite im Koalitionsvertrag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-2583233563348368472?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/2583233563348368472/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/11/gespenster-jagen.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2583233563348368472'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2583233563348368472'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/11/gespenster-jagen.html' title='Gespenster jagen'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sw__tQgzpsI/AAAAAAAAAN8/E0whtkyS9ug/s72-c/DSC_0115.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-98047527074728938</id><published>2009-11-23T14:58:00.005+01:00</published><updated>2009-11-23T17:52:34.135+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><title type='text'>Schräge Gitarren und ein letztes Bier</title><content type='html'>An einem Montagnachmittag Ende November beginnt die Sonne schon um 15 Uhr, sich langsam zu verabschieden. Mein Aufenthalt am Schreibtisch ist noch jung, meine Tasse lauwarm. Zögerliche Konfrontation mit Kleingedrucktem. Die zur Untätigkeit überwältigende &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;mondayness&lt;/span&gt; lässt sich mit grünem Tee kaum abschütteln, sodass ich stattdessen dubiose Programme in den Tiefen meiner Mediathek graben lasse und dabei dieses &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Schmuckstück&lt;/span&gt; wiederfinde:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/MKpWkrtqu5c&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/MKpWkrtqu5c&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tocotronic // Der achte Ozean&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Schräge Gitarrentöne geben ein Gefühl durchtanzter Nächte, das letzte Bier aus dem WG-Kühlschrank, das letzte Lied bevor man ins Bett fällt ohne vorher das Augenmakeup von den Lidern zu kratzen. &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-98047527074728938?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/98047527074728938/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/11/schrage-gitarren-und-ein-letztes-bier.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/98047527074728938'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/98047527074728938'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/11/schrage-gitarren-und-ein-letztes-bier.html' title='Schräge Gitarren und ein letztes Bier'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-8933955151660480510</id><published>2009-11-20T15:00:00.000+01:00</published><updated>2009-11-22T23:19:38.126+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>Liebe Besetzerinnen und Besetzer,</title><content type='html'>ihr fragt euch manchmal, in den besetzten Hörsäälen, euren &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Freiräumen&lt;/span&gt;, warum so viele vorbeigehen - trotz unübersehbarer Plakate eures Alternativprogramms, Umsonst-Kaffee und dem Hauptargument, dass es ihr nicht gutgeht, der freien Bildung. Warum so viele KommilitonInnen ignorant an der Freiheit vorbei in die Vorlesung strömen und danach statt zu euch in die Mensa, zum Lernen in die Bibliothek oder nach Hause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier in Heidelberg habt ihr euch einen kleinen Kosmos geschaffen im Hörsaal 14, Freiheit, Kaffee und Kuchen für alle, wenn denn nur alle kämen. &lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/11/protestpoesie.html"&gt;Man hat mir erzählt&lt;/a&gt; die anderen wären vielleicht zu resigniert oder hätten Angst vor &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;gesellschaftlichen Konsequenzen&lt;/span&gt;, das Hausrecht liege nunmal nicht in eurer Hand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SwamAGvEZGI/AAAAAAAAAN0/PX8vHmbIjG4/s1600/DSC_0131.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 214px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SwamAGvEZGI/AAAAAAAAAN0/PX8vHmbIjG4/s320/DSC_0131.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5406190923443102818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die anderen sind zum Beispiel ich, als Studentin und Bloggerin. Warum ich dieses Mal nicht zur Besetzerin wurde hat mehr Gründe als die Schwarzweißmalerei über Spießer und Revoluzzer. Ihr tretet ein für Ideale, die für sich betrachtet von einer überwältigenden Mehrheit der Studierenden Zustimmung finden. Eine Reform des Bologna-Prozesses wird mittlerweile auch von der Politik zu Recht als notwendig betrachtet, die soziale Selektion durch Studiengebühren hält außer vereinzelten Rechtskonservativen auch niemand mehr für eine gute Idee, ebenso das Ziel, mehr studentische Mitbestimmung an der Uni durchzusetzen, genießt vor Ort weitestgehend Beifall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erste Problem: die endlosen Listen eurer Forderungen wirken planlos und spiegeln das wieder, was sie sind - der Kompromiss eines Plenums, in dem niemals mehr als ein Minimalkonsens zustande kommt, da das Veto einer einzigen Person jegliche Vorhaben zum Scheitern bringen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die aktuellen Proteste haben noch keinen neuen Rudi Dutschke hervorgebracht, die Vertretung nach außen wirkt verwirrt und stets darauf bedacht, nichts zu äußern, was nicht vorher im Plenum abgesegnet wurde. Ihr habt Angst vor einer Spaltung sofern ihr eure Vorgehensweisen nicht einstimmig beschlossen habt. Dabei hält die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;lauwarme Konsenssoße&lt;/span&gt; vermutlich mehr Leute davon ab, überhaupt teilzunehmen als eine Spaltung je drohte. Für einen neuen Rudi Dutschke ist kein Platz in euren Plenarsitzungen, er würde auf den unteren Plätzen der Rednerlisten herumdümpeln und den Saal verlassen, bevor er eines Tages zu Wort käme. Dafür ist das Plenum weiter friedlich und geordnet, tumultartige Szenen, die Würze, wird man vermissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kindliche Naivität tropft herab von euren Plakaten zum Vortrag über &lt;span style="font-style: italic;"&gt;regulierte Anarchie in Afrika&lt;/span&gt; und wie man sich daran ein Beispiel für die politische Situation vor Ort in Heidelberg, in Deutschland nehmen könnte. Anarchie ist offenbar seit den Siebzigern immernoch machbar, Herr Nachbar. Ich bin zu sehr mit dem Pragmatismus der Jetzt-Epoche verhaftet, um an die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Träume vergangener Jugendzeiten&lt;/span&gt; glauben zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch vielleicht sollten mich anarchistische Spinnereien weniger geringschätzig sein lassen als das Kaffee-Chaos in&lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt; friedliebender süddeutscher Gemütlichkeit&lt;/span&gt;. Immerhin ein Häppchen politischen Inputs zwischen nervenaufreibenden Debatten um Alltäglichkeiten. Die Besetzung von Universitäten in ganz Deutschland hat dem Streit um die Bologna-Reform neuen Brennstoff gegeben, knapp einhunderttausend SchülerInnen, StudentInnen und sonstwie an Bildung Interessierte waren diese Woche auf der Straße, um sich einzusetzen. Eine großartige Leistung, die ich ebensowenig geringschätze. Veränderung im Bildungssystem ist dringend notwendig und Genugtuung angebracht im Angesicht der grauen Politprominenz, die sich einst auf den Weg nach Italien machte, um der guten Reputation deutscher Hochschulabschlüsse den Kampf anzusagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele von uns stammen aus Elternhäusern, in denen Protest zum &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;guten Ton&lt;/span&gt; gehört. Der CDU-nahe Studentenbund &lt;a href="http://www.rcds.de/"&gt;RCDS&lt;/a&gt;, der bisher als einziger den Bildungsstreik &lt;a href="http://www.rcds.de/"&gt;offen verurteilt&lt;/a&gt;, kann unter den Studierenden nur eine kleine Gemeinde unverbesserlich rückständiger Anhänger um sich versammeln. Die anderen sind nicht etwa abwesend, um sich von früheren Generationen abzugrenzen - sie sind der Diskussionen darum, ob man nun mit Idealen oder realistischen Forderungen an öffentliche Stellen herantreten will oder ob eine bestimmte Grußformel an den Rektor nun zu provokativ ist oder nicht, des Plenierens also, müde. Der Protest, die Besetzungen, die Demonstrationen an sich sind nicht zu verurteilen sondern eine natürliche und überfällige Reaktion des &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Bulimie-Lernens&lt;/span&gt; als ständiges Begleitsymptom eines Bachelorstudiengangs. Wir alle sind auf der Suche nach identifikationsfähigen Idealen, nach etwas, für das es sich heute lohnt, sich einzusetzen. Wir werden sie bei euch nicht finden, da ihr selbst nicht in der Lage seid, zwischen Systemspinnereien und Forderungen für den pragmatischen Uni-Alltag zu differenzieren. Es sieht aus, als streikte man für hehre Ziele und &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Biobrötchen&lt;/span&gt; in der Studi-Cafeteria.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Besetzerinnen und Besetzer, ich werde jederzeit wieder demonstrieren, für unabhängige und freie Bildung, die diesen Titel verdient. Ich werde jedoch nicht die Rednerlisten von hinten aufrollen um euch zu erzählen, dass Basisdemokratie noch keinem wehgetan hat. Und dass Vorträge über Anarchie in Afrika nicht über die eigene politische Trägheit hinwegtäuschen können. Vielleicht sehen wir uns wieder, beim nächsten Mal.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-8933955151660480510?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/8933955151660480510/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/11/liebe-besetzerinnen-und-besetzer.html#comment-form' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/8933955151660480510'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/8933955151660480510'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/11/liebe-besetzerinnen-und-besetzer.html' title='Liebe Besetzerinnen und Besetzer,'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SwamAGvEZGI/AAAAAAAAAN0/PX8vHmbIjG4/s72-c/DSC_0131.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-2842069570181004326</id><published>2009-11-16T22:31:00.009+01:00</published><updated>2009-11-16T23:18:39.291+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='leinwand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><title type='text'>Berlin</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SwHLZlLeeRI/AAAAAAAAANs/YoNaqExeMgU/s1600/DSC_0173.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SwHLZlLeeRI/AAAAAAAAANs/YoNaqExeMgU/s320/DSC_0173.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5404824668158720274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zurück von Raubzügen mit Blicken, die Füße halbtot wieder unter dem Schreibtisch platziert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin versucht, eine Hommage an die Stadt mit tausend Gesichtern zu schreiben, die am vergangenen Wochenende weitere Tropfen meines Herzblutes aufgesogen hat. Über &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Babykotze&lt;/span&gt; in Prenzlauer Berg und dessen wehrhaft heile Welt, die Dichte von Biosupermärkten getarnt zwischen Szenecafés oder Gesichter ohne Hoffnung in der U-Bahn neben Hippieröcken und bleistiftgrauem Business. Falafelduft aus Kreuzberg hängt hartnäckig in meinem Karoschal, meine &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;regennassen Finger&lt;/span&gt; wärmen nun ein paar metallicblaue Handschühchen aus Mitte, Bilder von Straßengraffiti mein Herz. Der Süden empfängt mich kompromisslos mit schwäbischem Akzent im Flieger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Statt ausufernder Worte &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Fotografie&lt;/span&gt; gegen die Schwülstigkeit meines Anflugs von Melancholie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SwHKXhSHSRI/AAAAAAAAANc/bdFwzWS0v7w/s1600/DSC_0128.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 262px; height: 393px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SwHKXhSHSRI/AAAAAAAAANc/bdFwzWS0v7w/s320/DSC_0128.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5404823533241452818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SwHLHpFP03I/AAAAAAAAANk/sk9UXSa_TVw/s1600/DSC_0135.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 259px; height: 387px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SwHLHpFP03I/AAAAAAAAANk/sk9UXSa_TVw/s320/DSC_0135.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5404824359968691058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SwHJo-BcnDI/AAAAAAAAANE/x-bM7J8kO-o/s1600/DSC_0106.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 255px; height: 381px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SwHJo-BcnDI/AAAAAAAAANE/x-bM7J8kO-o/s320/DSC_0106.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5404822733502323762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SwHKHpp6f_I/AAAAAAAAANU/BJnTeSkmBx0/s1600/DSC_0122.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 253px; height: 378px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SwHKHpp6f_I/AAAAAAAAANU/BJnTeSkmBx0/s320/DSC_0122.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5404823260610854898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SwHJ1K3o0pI/AAAAAAAAANM/PzSZEJpLogk/s1600/DSC_0107.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 256px; height: 382px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SwHJ1K3o0pI/AAAAAAAAANM/PzSZEJpLogk/s320/DSC_0107.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5404822943109272210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-2842069570181004326?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/2842069570181004326/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/11/berlin.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2842069570181004326'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2842069570181004326'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/11/berlin.html' title='Berlin'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SwHLZlLeeRI/AAAAAAAAANs/YoNaqExeMgU/s72-c/DSC_0173.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-6795658336802321417</id><published>2009-11-11T15:03:00.009+01:00</published><updated>2009-11-15T23:39:27.419+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><title type='text'>regentagssoundtrack</title><content type='html'>Der dritte Regentag in Folge und die Woche war bisher nicht unbedingt geeignet, Herzen zu erwärmen. Sonntagabend aus Stuttgart zurückgekehrt stehe ich bereits wieder mit einem Bein im Flugzeug nach Berlin. Morgen früh um halb acht, wenn die Welt noch nasser und kälter ist als ohnehin nehme ich den Zug zum Flughafen, mich festhaltend an obligatorischem &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Takeaway-Cappuccino&lt;/span&gt;, immerhin die Vorfreude bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SvsDhHpJ4lI/AAAAAAAAAM8/4Mba9IdMovc/s1600-h/autumn09+098.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SvsDhHpJ4lI/AAAAAAAAAM8/4Mba9IdMovc/s320/autumn09+098.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5402916045483270738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Währenddessen hat Angela Merkel öffentlich festgestellt was sie schon lange weiß: sonnige Zeiten gab es gestern, heute ist Krise. Zum Frühstück bei grauem, verhangenem Himmel attestiert die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;FR&lt;/span&gt; Merkels Regierungserklärung eine &lt;a href="http://fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2072426_Regierungserklaerung-Merkels-neue-Ehrlichkeit.html"&gt;neue Ehrlichkeit&lt;/a&gt;. Unverständnis für scheinheilige Wahrheiten bleibt kalt im Nacken kleben während sich eine neue alte Kanzlerin von den Regierungsfraktionen für unvermeidbare Funken an das Wahlvolk gerichteter Ehrlichkeit feiern lässt und der Außenminister ihres Vertrauens weiter mit aufgesetztem Lächeln über internationales Parkett &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;irrlichtert&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Hintergrund spielen sich zwielichtige Szenen ab. CDU und FDP wollen die Welt zumindest für deutsche Männer wieder sonniger machen, neue Perspektiven müssen her, zum Beispiel in Erziehungs- und Pflegeberufen. Während Frau Merkel in ihrer Geschlechtsneutralität einen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;blinden Augapfel&lt;/span&gt; hütet, kommen vermeintlich benachteiligte Männer aufs politische Tapet. Da das &lt;span style="font-style: italic; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;role model&lt;/span&gt; der CDU, Ursula von der Leyen, einige Kinder und Karriere vorzuweisen hat, besteht für Schwarzgelb frauenpolitisch kein Handlungsbedarf. Während Männer nicht dazu ermutigt werden, ihren Erziehungsurlaub zu gleichen Teilen zu nehmen sondern lieber die Kinder und Eltern anderer zu betreuen, lockt von der Leyen weiter zu mehr Gebährfreudigkeit an den Herd. Angela Merkel nennt den eingestaubten Rahmen der Szenerie &lt;span style="font-style: italic; color: rgb(255, 102, 102);"&gt;christliche Koalition der Mitte&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Währenddessen lege ich meine Wege durch die Stadt mit dem Fahrrad weiter im Regen zurück, konsumiere &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;lauwarme Informationen&lt;/span&gt;, passiere zwischen Vorlesungen und Kaffeepausen klanglose &lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/11/protestpoesie.html"&gt;Sit-Ins in der Uni&lt;/a&gt; und wünsche mir manchmal mehr &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Ideale&lt;/span&gt;, an denen ich mich aufwärmen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;read more: &lt;a href="http://fr-online.de/in_und_ausland/politik/meinung/?em_cnt=2053243&amp;amp;"&gt;Charisma Reinhardt - Kolumne zur schwarzgelben Männerpolitik in der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;FR&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;rainy days soundtrack: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=a39YktBYSbU"&gt;iron&amp;amp;wine - jezebel&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-6795658336802321417?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/6795658336802321417/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/11/regentagssoundtrack.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/6795658336802321417'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/6795658336802321417'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/11/regentagssoundtrack.html' title='regentagssoundtrack'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SvsDhHpJ4lI/AAAAAAAAAM8/4Mba9IdMovc/s72-c/autumn09+098.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-3950878264253341532</id><published>2009-11-09T18:47:00.011+01:00</published><updated>2009-11-11T13:52:36.746+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>protestpoesie</title><content type='html'>in unserer Uni duftet es nach Kaffee und und frischgebackenen Waffeln. Vor dem Hörsaal 14 stehen Sofas und Cafétische, ein Infostand mit Flyern und vergleichbaren Druckerzeugnissen dient als Einfallstor zu neuer Selbstbestimmtheit, der Hörsaal ist besetzt. Ob unsere Uni nun wie die besetzten Universitäten in Österreich und Teilen Deutschlands &lt;a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/490389"&gt;auch brennt&lt;/a&gt;(&lt;- Aktuelles bei &lt;a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/"&gt;jetzt.de&lt;/a&gt;), wollte ich heute in Erfahrung bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den Polstermöbeln liegen leere Gitarrenhüllen, meistens sitzt jemand daneben und spielt, zwischen anderen, die diskutieren oder sich zurücklehnen und ihren neugeschaffenen Freiraum betrachten. Im Hörsaal treffe ich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Paddy&lt;/span&gt;, der sich bereiterklärt, mir ein paar Fragen zu beantworten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Paddy ist kein Student und engagiert sich trotzdem, weil Bildung ein Thema für alle ist, wie er findet, seine kleine Tochter hat er dabei stets im Blick. Er fühlt sich wohl zwischen den StudentInnen, es gehe hier schließlich nicht um soziale Zugehörigkeit, sondern um das gemeinsame Ziel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://unsereuni.at/wp-content/themes/supermagazine/images/header.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 660px; height: 186px;" src="http://unsereuni.at/wp-content/themes/supermagazine/images/header.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Bild: &lt;a href="http://unsereuni.at/?p=6530"&gt;unsereuni.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Aus welcher Situation ist die Besetzung in Heidelberg entstanden?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Am vergangenen Montag bei der Vollversammlung des Bildungsstreiks gab es eine Live-Schaltung mit dem &lt;a href="http://unsereuni.at/?cat=16"&gt;besetzten Audimax in Wien&lt;/a&gt;, die Stimmung dort ist zu uns rübergeschwappt, sodass wir uns spontan dazu entschlossen haben, auch in Heidelberg einen Hörsaal zu besetzen, zunächst einmal aus Solidarität mit den Besetzungen in Österreich. Dann aber hatten wir nun diesen perfekten Zeitpunkt, um auch hier an den &lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/06/und-es-bewegt-sich-doch.html"&gt;Bildungsstreik letzten Sommer&lt;/a&gt; anzuknüpfen und dachten, dass wir uns die Chance nicht entgehen lassen können, das, was aus der Situation am Montag nun entstanden ist, zu nutzen, um jetzt am Thema dranzubleiben, unseren Forderungen Nachdruck  zu verleihen und weiter an der Sache zu arbeiten. Mittlerweile haben wir uns hier einen Freiraum geschaffen, jeder kann dazukommen, wir erklären und informieren in unserem Infocafé, das werden wir nicht freiwillig aufgeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wie ist euer Kontakt zu Rektorat und Polizei?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Im Moment sind wir hier vom Rektorat geduldet, es wurde noch nicht mit Räumung oder ähnlichem gedroht. Klar, der Rektor kann diesen Zustand jederzeit aufheben, aber wir arbeiten auch selbst daran, die Situation weitestgehen zu entschärfen. Beispielsweise kümmern wir uns um die Raumverteilung, da wegen der Besetzung keine Veranstaltung ausfallen soll, schließlich wollen wir nicht zu verschlechterten Lehrbedingungen beitragen. Leider befinden wir uns zur Zeit auch nicht in konkreten Verhandlungen mit dem Rektorat, dahingehende Kontaktversuche von uns wurden bisher abgebrochen oder übergangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Unserer Generation wird oft mangelnder Idealismus vorgeworfen. Wie pragmatisch ist euer Protest?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das stimmt, Pragmatismus ist in dieser Generation weit verbreitet. Das Problem ist jedoch zyklisch, jetzt müssen auch wir uns klarmachen, dass es ok ist, sich für seine Ziele einzusetzen. Und ich bin sicher, dass die Bereitschaft dazu wieder zunimmt. In Bezug auf unsere Ziele gibt es auch hier Pragmatiker und Idealisten. Der Protest wird maßgeblich von Studierenden getragen, da liegt es auf der Hand, das man erstmal mit universitätsinternen Forderungen startet, wie zum Beispiel die Einführung einer verfassten Studierendenschaft für mehr studentische Mitbestimmung. Allerdings wollen wir unsere Ziele auch der gesamten Bevölkerung nahelegen, es geht schließlich um freie Bildung, das ist ein Thema für jeden, generationsübergreifend. Wir wollen, dass sich die Leute fragen: was ist das eigentlich, freie Bildung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Der &lt;/span&gt;&lt;a style="font-weight: bold;" href="http://www.ruprecht.de/index.php"&gt;Ruprecht&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;, eine Heidelberger Studierendenzeitung, hat der Besetzung des Rektorats vergangenen Sommer unterstellt, dass der Rektor in derselben Situation 1968 womöglich Kaffee und Kuchen vorbeigebracht hätte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Unser Protest ist definitiv ein anderer als 1968, wo die Gefahr jederzeit greifbar war, dass Leute zu radikalen Hardlinern werden. Wir gehen das Ganze etwas ruhiger an, sind offen für Neues und bieten dem Einzelnen mehr Freiraum. Im Gegensatz zu damals wollen wir unsere Ziele friedlich, mit Witz und Charme vermitteln und verzichten auf Militanz.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Wie schätzt du die Resonanz auf den Protest unter den Studierenden ein? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wirklich schwer zu sagen. Ich kriege mit, das oft ein großes Interesse da ist, wir unterhalten uns viel mit den Leuten, die vorbeikommen. Um mitzumachen haben manche vielleicht zuviel Angst vor gesellschaftlichen Konsequenzen, oft spürt man auch einfach Resignation.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Womit wir wieder beim Pragmatismus wären.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ja, stimmt. Dabei sind wir offen für alle, die Lust haben, sich zu engagieren. Es geht hier nicht darum, wie man jemanden findet, persönliche Sympathien sind zweitrangig. Wir setzen uns hier in einem offenen Diskurs gemeinsam für unsere Ideale ein, das ist das einzig Wichtige.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich gehe spielt jemand anders auf dem Sofa Gitarre, weitere spülen Geschirr oder kochen. Einen Freiraum haben sie tatsächlich geschaffen, die Frage ist nur, ob die Besetzung unter dem Banner des Mottos &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;#unibrennt&lt;/span&gt; tatsächlich zum Flächenbrand gereicht, wie Paddy findet. Das Ringen um Konsens in den Plenarsitzungen der BesetzerInnen ist hart, Diskussionsbedarf gibt es stets an allen Ecken und Enden. Während die Einen plenieren ist man anderswo noch lange in der Position, sich jeglichen Verhandlungen zu entziehen, womöglich hoffend, dass die angeregten Debatten mit der Zeit an Hitze verlieren. Die Sondierung der neuen Freiheit zeigt ein Lagerfeuer im Hörsaal 14, einen belebten Fleck am regengrauen Unimontag, mehr ein alternatives Café denn politischen Aktivismus. Bevor eine Generation zu Idealisten erzogen werden kann gibt es noch einiges zu tun, Unsicherheiten zu überwinden. Dabei stünde uns, könnten wir endlich aus dem Schatten unserer Eltern treten, der Protest ebenso gut zu Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;links:&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://www.bildungsstreik-hd.de/"&gt;bildungsstreik-hd.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://unsereuni.at/"&gt;unsereuni.at&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-3950878264253341532?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/3950878264253341532/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/11/protestpoesie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/3950878264253341532'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/3950878264253341532'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/11/protestpoesie.html' title='protestpoesie'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-8768451357004607632</id><published>2009-11-05T17:33:00.001+01:00</published><updated>2009-11-05T19:27:03.297+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>front row kitten</title><content type='html'>Meinen Studiengang und mich verbindet zuweilen eine Art &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Hassliebe&lt;/span&gt;, Extreme zwischen der Empfindung als notwendiges Übel und Begeisterung für Inhalte von geballter politischer Brisanz. Die Strafrechtsklausur, die meine Aufmerksamkeit in den letzten Tagen und Wochen an Lehrbücher, Skripten, Urteile und Aufsätze gefesselt hat, liegt seit gestern, 18:17 Uhr hinter mir. Noch am gleichen Abend finde ich mich erneut am Schreibtisch wieder, die Augen auf dieselben Kommentare und Entscheidungen des Bundesgerichtshofs geheftet, nur die Lesart ist seitdem eine andere. In den Lernprozessen der vergangenen Wochen auf schematische Darstellungen und ein möglichst optimales Kurzzeitwissen bedacht, die modrigen Delikatessen zwischen den Zeilen nur abwesend gestreift, bringen mich ebendiese nun zurück an den Rand des Papierbergs zwischen Leselampe und Laptop.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Aufsehen erregen&lt;/span&gt;. Über beinahe ein Jahrhundert wurde wütenden Ehemännern, die ihre Frau auf frischer Tat beim Fremdgehen ertappt umgehend töteten, von höchster Stelle und ohne mit der Wimper zu zucken die Strafmilderung eines "&lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;minder schweren Falls des Totschlags&lt;/span&gt;" gemäß § 213 Strafgesetzbuch zugestanden, während Frauen in derselben Situation mit vermindertem Strafmaß keineswegs rechnen konnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SvMJPP7SpiI/AAAAAAAAAM0/_Vr-wFrmjq4/s1600-h/lampe.yokomono.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SvMJPP7SpiI/AAAAAAAAAM0/_Vr-wFrmjq4/s320/lampe.yokomono.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5400670535725262370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es ist keine neue Erkenntnis, dass das deutsche Rechtssystem nach wie vor von Männern dominiert wird. An manchen Stellen nimmt die hierdurch entstandene Privilegierung des eigenen Geschlechts jedoch besonders &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;skurrile Züge&lt;/span&gt; an. Rechtsprechung und Literatur nehmen in den Fällen des § 213 einen Ehebruch als Provokation des getöteten Opfers an, wodurch dem betroffenen Täter bei einer Tötung im Affekt sein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gerechter Zorn &lt;/span&gt;als strafmildernd angerechnet wird. Dass dies in den meisten Fällen für Ehemänner (selbst wenn die Trennung bereits vollzogen war und die Scheidung bevorstand), jedoch keineswegs für Frauen gilt, zeigen einschlägige Urteile des BGH bis weit in die 70er Jahre. Auch heute herrscht in der Rechtslehre weitgehend Einigkeit darüber, einen Ehebruch weiter als Provokation des Opfers im Sinne von § 213 zu betrachten - die Einigkeit darüber, lediglich Frauen in einer solchen Situation als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;agent provocateur&lt;/span&gt; zu betrachten, schwingt im Subtext mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei werden Frauen in der Rechtsprechung über Tötungsdelikte in Bezug auf das Strafmaß nicht durchweg benachteiligt. Viel weiter verbreitet ist die Situation, dass Frauen als abhängig und maßgeblich geprägt durch die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;psychische Gebundenheit&lt;/span&gt; an ihr soziales Umfeld betrachtet werden, während Männer als grundsätzlich &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;autonome Handlungssubjekte&lt;/span&gt; gelten - hieraus folgt ein höheres Maß der Vorwerfbarkeit bei männlichen Tätern. Die dahingehende Korrektur dieser &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Schieflage&lt;/span&gt;, dass sowohl Frauen zu autonomen und damit höher zu bestrafenden Handlungen durchaus in der Lage sind und umgekehrt auch die psychischen Grenzen der Verantwortlichkeit von Männern anerkannt werden müssen, lässt weiter auf sich warten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin kann ich mich nur wundern über die Kätzchen in der ersten Reihe, die, von Papa zum Studienbeginn mit dem sozialadäquaten Burberry-Schal &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;ausstaffiert&lt;/span&gt;, in der Vorlesung belustigt kichern, als die geschlechterspezifische Problematik von § 213 StGB angeschnitten wird. Der Hinweis, dass das Thema keineswegs mit dem Ende der Siebziger Jahre ebenso begraben wäre, lässt sie nur lauter kichern, sie haben es sich doch da vorne bereits hübsch zurechtgemacht. Die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;front row kitten&lt;/span&gt; von heute scheinen ebenso bereit, bei der Lösung einer Strafrechtsklausur einem wütenden Exfreund aufgrund der Kränkung seiner Mannesehre keine niedrigen Beweggründe beim Mord an der Verflossenen zu unterstellen, diese sei verständlich, der arme Verlassene hätte daher keinen Mord, sondern lediglich einen Totschlag begangen. Den Korrektor um Beifall anheischend wird die Lösung nach Ablauf der angesetzten zwei Stunden mit &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;reizendem Lächeln&lt;/span&gt; überreicht, für  immerhin ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;vollbefriedigend &lt;/span&gt;hat es in diesem Fall gereicht. Es wird ihnen nichts nützen, wenn der heimische Herd eines Tages langsam &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;abkühlt&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;read more:&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://books.google.de/books?id=G0z7Fq-lSdgC&amp;amp;pg=PA357&amp;amp;lpg=PA357&amp;amp;dq=geilen+festschrift+f%C3%BCr+%C2%A7+213&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=OTvMaYTt7f&amp;amp;sig=fS2tdQKQJFchjVEWJQxtDgewyV0&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=Ja3lSpPGJ4uI_AbL3um0Cg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=2&amp;amp;ved=0CA8Q6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=geilen%20festschrift%20f%C3%BCr%20%C2%A7%20213&amp;amp;f=false"&gt;Gerd Geilen - Kritische Betrachtungen zu § 213&lt;/a&gt; in: Festschrift für Eduard Dreher, S. 357 ff.&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://www.feministisches-studienbuch.de/studienbuch.shtml"&gt;Feministisches Studienbuch&lt;/a&gt; - Gewalt und Freiheit, S. 169&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-8768451357004607632?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/8768451357004607632/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/11/front-row-kitten.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/8768451357004607632'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/8768451357004607632'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/11/front-row-kitten.html' title='front row kitten'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SvMJPP7SpiI/AAAAAAAAAM0/_Vr-wFrmjq4/s72-c/lampe.yokomono.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-5402635203629196410</id><published>2009-10-29T13:21:00.011+01:00</published><updated>2009-10-30T09:27:24.942+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>worte klauben</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der Herr Professor will &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;frohen Mutes&lt;/span&gt; mit uns anfangen. Ihm liegt das Bürgerliche Recht sehr am Herzen, ins Schmunzeln gerät er über seine fast, nur fast schalkhafte Frechheit, den totgeglaubten Begriff "Fahrnis" für eine bewegliche Sache in die Gliederung seiner Vorlesung zu integrieren, um uns &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;en-passant&lt;/span&gt; mit Altbewährtem vertraut zu machen.&lt;br /&gt;Wie eine Datenmenge auf "so einem polulären &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Stick&lt;/span&gt;" aussieht, kann er sich allerdings nicht vorstellen, obwohl es sich sogar hier um ein Fahrnis handelt. Seine Stimme kiekst ein wenig bei der Betonung des Wortes, Stick, Abweichungen in der Tonlage untermalen die persönliche Distanz zum &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;modernen&lt;/span&gt; informationstechnologischen Wortschatz. Stick. Ein &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Fremdkörper&lt;/span&gt; in der Monotonie des jahrhundertealten Gesetzestexts, dafür sei er zu alt, meint er, der Herr Professor, akkurat mit Schlips und höchstens fünfzig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SumOztk1tbI/AAAAAAAAAMs/kX6kJo8LNVU/s1600-h/autumn09+072.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SumOztk1tbI/AAAAAAAAAMs/kX6kJo8LNVU/s320/autumn09+072.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5398002647438833074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Alltag in der Uni, ich pendele zwischen den wichtigsten Vorlesungen und dem heimischen Schreibtisch hin und her, Klausurtermine rücken näher ohne maßgeblichen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Erkenntnisgewinn&lt;/span&gt; in der verstreichenden Zeit. Abgehetzte gemeinsame Mittagspausen, Gespräche, die eine Zigarette dauern, manchmal auch nur zwei Schlucke meines &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Takeaway-Cappuccinos&lt;/span&gt;. Ich sehe mein virtuelles Kind leiden, mich vermissen, zu viele Dinge, die ich betexten und in Worte kleiden will, einen Moment lang stehenbleibend zwischen Bücherregalen in der Bibliothek. Bald zurück.&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Soundtrack:&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=zuTGkw4PNyo"&gt;Auletta // im Westen&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;, auf den kurzen Wegen mit dem Fahrrad durch die Stadt frischen Wind in den Ohren.&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-5402635203629196410?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/5402635203629196410/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/worte-klauben.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/5402635203629196410'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/5402635203629196410'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/worte-klauben.html' title='worte klauben'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SumOztk1tbI/AAAAAAAAAMs/kX6kJo8LNVU/s72-c/autumn09+072.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-5380219375483781726</id><published>2009-10-26T09:53:00.008+01:00</published><updated>2009-10-26T14:55:33.030+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><title type='text'>getagged: warum meine tasche eine tonne wiegt</title><content type='html'>Gestern in den späten Abendstunden aus Berlin zurückgekehrt sehe ich, dass mylady &lt;a href="http://frauen-zimmer.blogspot.com/"&gt;Frauenzimmer&lt;/a&gt; dazu einlädt, Inneres nach außen zu kehren und der Welt darzulegen, was meine Tasche zu einem Ziegelklotz macht, meine portablen Habseligkeiten für unterwegs. Gestern in der Nacht noch schnell meine Reisekostbarkeiten ausgepackt und abgelichtet komme ich der Einladung nach - mit größtem Vergnügen wird nun auch hier die Handtaschenfrage geklärt. Der Sportteil einer beliebigen Zeitung fehlt dem Innenleben meines schwarzen Lieblingsledermonsters, ich bedaure das Manko. Ein Sixpack Bier kann hinzugedacht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SuVnO747NTI/AAAAAAAAAMU/_AebhcjV_8I/s1600-h/DSC_0064.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 214px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SuVnO747NTI/AAAAAAAAAMU/_AebhcjV_8I/s320/DSC_0064.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5396833234765690162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SuVnbfiUJXI/AAAAAAAAAMc/Wb87GjsnJ3c/s1600-h/tascheninhalt.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 214px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SuVnbfiUJXI/AAAAAAAAAMc/Wb87GjsnJ3c/s320/tascheninhalt.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5396833450492962162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Lektüre für 6 Stunden Fahrt: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Prozesse&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt; von &lt;/span&gt;&lt;a style="color: rgb(102, 102, 102);" href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/personalie.html"&gt;Peggy Parnass&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Zigarettenpausenfilter&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;universitäre Pflichten I: Strafrechtslehrbuch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Geldbörse&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Mobiltelefon&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Aspirin, Kaugummi, Bonbon, Kugelschreiber, Lollipop mit Kirschgeschmack&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Kalender&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;universitäre Pflichten II: Strafgesetzbuch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;leere Kippenschachtel von Samstagnacht, sog. Geschenk eines offiziellen Nichtrauchers &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Lieblingsorte merken: City Notebook Berlin&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Lippenstift + Werbegeschenkfeuerzeug in Schallplattenform&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Kaufmanns Lippenrettungskindercreme&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Taschentücher&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Etui mit optimistischem Inhalt: Sonnenbrille&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Handschuhe&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;iPod&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;leere Bäckertüte, einstiger Behälter meines Reiseproviants, einem Putenbagel&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Zurück am Schreibtisch hat mich Berlin noch immer in seinen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;sanften Klauen&lt;/span&gt;, meine Rückkehr an den heimischen Schreibtisch noch begleitet von Widerborstigkeit. Ein Wochenende mit &lt;a href="http://www.facebook.com/home.php#/group.php?gid=80145135378"&gt;girls on web&lt;/a&gt;, einer alten Freundin und Schampus weicht nur ungern dem Prüfungsalltag. Kurz vor meinem Weg in die eine-Woche-vor-der-Klausur-obligate Strafrechtsvorlesung gebe ich in dieser Sache den Löffel ab an &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mercedes&lt;/span&gt; von &lt;a href="http://www.spazieromat.de/"&gt;Spazieromat&lt;/a&gt;. Zeig mir deine Unterwegsinspiration, meine Liebe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left; color: rgb(102, 102, 102);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-5380219375483781726?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/5380219375483781726/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/getagged-warum-meine-tasche-eine-tonne.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/5380219375483781726'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/5380219375483781726'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/getagged-warum-meine-tasche-eine-tonne.html' title='getagged: warum meine tasche eine tonne wiegt'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SuVnO747NTI/AAAAAAAAAMU/_AebhcjV_8I/s72-c/DSC_0064.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-1705490110123317661</id><published>2009-10-21T22:51:00.007+02:00</published><updated>2009-10-21T23:35:58.129+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>fußnoten</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/St973rqCITI/AAAAAAAAAMM/_n_Ymh2JrGI/s1600-h/autumn09+075.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 268px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/St973rqCITI/AAAAAAAAAMM/_n_Ymh2JrGI/s400/autumn09+075.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5395167075155190066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Neben mir auf dem Schreibtisch liegt zwischen Tabakpackungen, Aschenbecher, Stiften, Gesetzestexten und Fallbüchern und Teetassen mit einer dünnen Haut auf dem abgekühlten Bodensatz eine &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Spieluhr&lt;/span&gt;, in rosa Hochglanzpappe gezwängt.&lt;br /&gt;Kurze Notiz zur Klausurenphase, meine Bücher enthalten erst auf den vorderen Seiten hier und dort gekritzelte Randbemerkungen mit dunkelrotem Fineliner, weil die Allgegenwärtigkeit von &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;kugelschreiberblau&lt;/span&gt; nicht mehr zu Farbkleksen taugt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Spieluhr klebte auf einem Geburtstagsgeschenk, dem &lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/personalie.html"&gt;Buch von Peggy Parnass&lt;/a&gt;. Den Mann und mich erinnert sie an Kleinkindertage, im richtigen Tempo an der kleinen Metallkurbel drehend spielt sie die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Internationale&lt;/span&gt;. Unsere Eltern haben offenbar irgendetwas richtig gemacht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-1705490110123317661?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/1705490110123317661/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/funoten.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1705490110123317661'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1705490110123317661'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/funoten.html' title='fußnoten'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/St973rqCITI/AAAAAAAAAMM/_n_Ymh2JrGI/s72-c/autumn09+075.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-6401602420254835812</id><published>2009-10-16T23:48:00.004+02:00</published><updated>2009-10-17T02:27:56.250+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>gegenwartsroman</title><content type='html'>Ich werde nicht die Erste sein damit, feststellend, dass wir jung sind, dass wir viel wollen und alles gleichzeitig, ein &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Gehäuse&lt;/span&gt; für das Verlangen nach Geborgenheitsgefühlen neben der Sucht nach Fremde zwischen zwei Wimpernschlägen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind Anfang Zwanzig, unterhalten uns an langen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Mensatischen&lt;/span&gt; in kurzen Mittagspausen zwischen Vorlesungen, Arbeitsgemeinschaften, Bibliotheksaufenthalten über ziegelgroßen Kommentaren und Kompendien sogar über Kinder. Ab und an, halbernst, Lebensentwürfe zwischen undefinierbarer &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Kartoffelsuppe&lt;/span&gt; und Großküchenpudding.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/StkMfxW4CjI/AAAAAAAAAME/o13oIuF5AOQ/s1600-h/hamburg.deichtor.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/StkMfxW4CjI/AAAAAAAAAME/o13oIuF5AOQ/s400/hamburg.deichtor.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5393355768717642290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Schreibtischnotizen, Kontaktdaten der Sekretariate anderer Universitäten, weltweite Bewerbungsfristen - der Plan B auf Klebezetteln in greifbarer Nähe, aber man hat sich doch eingerichtet in der ersten Wahlheimat. Sprachkurse belegen für die vorderen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Listenplätze&lt;/span&gt; im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Erasmus&lt;/span&gt;-Programm, Auslandssemester gehören mindestens zum &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;guten Ton&lt;/span&gt;. Wir sind &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;angestrengt&lt;/span&gt; damit beschäftigt, uns zu individualisieren, das Selbst möglichst heftig zu erfahren. Während die einen auf Ritalin in der Bibliothek zum &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;großen Wurf&lt;/span&gt; ansetzen, dem vermeintlichen Befreiungsschlag, diskutieren die anderen über Spießigkeit mit dem einzigen Ausweg: weg von hier, wohin auch immer die einzige Maxime, &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;kafkaesk&lt;/span&gt;. Wir sind für alles zu haben, nur nicht für Mittelwege. Das Wort enthält zuviel Durchschnitt, daher beschränken wir die Auswahlkriterien für unsere Entwürfe auf die Stromlinie und deren radikales Gegenteil. Um dem kleinkarierten Jungspießer-Ehrgeiz zu entkommen begeben wir uns auf eine gehetzte Suche nach Umwegen, die Menschwerdung findet gerade woanders statt. Wir taufen das Modell kreative Lebensart und wollen sie dabei so dringend, die Tuchfühlung mit der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Popkultur&lt;/span&gt;. Vier Wände in schwarzweiß, noch zu früh, um zur Ruhe zu kommen und Bilder aufzuhängen. Studium bedeutet Freiheit, für die wir uns jederzeit mit Post-Its und Hinterkopfgedanken bereitzuhalten meinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Verschiebung von Begriffen mit weitreichenden Folgen - die Zeiten sind vorbei, in denen man ohne den Geschmack der Welt zwischen den &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Zähnen&lt;/span&gt; in Trier oder Marburg studieren konnte. Orts- und Studienwechsel, Nebentätigkeiten im politischen, kulturellen, sozialen Spektrum für eine Persönlichkeitsentfaltung auf Spitzenniveau - es kommt nicht ungelegen, im Vorbeigehen ein paar Softskills für den Lebenslauf abzugreifen. Wir haben den Individualismus &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;angepasst&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich frage mich, wann uns zuletzt an den langen Mensatischen Gedanken darüber kamen, &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;was wir wollen&lt;/span&gt; und wo sich unser Wollen und der sprunghafte Tatendrang berühren. Wann wir zuletzt etwas zum Selbstzweck getan haben. Oder ob wir verlernt haben, zu wollen, weil wir glauben nicht zu müssen, da wir frei zu sein wünschen und die Pläne B und C ohnehin dazu dienen, uns selbst und unseren Willen erst kennenzulernen. Wir werden bequem in der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Unverbindlichkeit&lt;/span&gt;, die uns in warme Wolldecken hüllt und in den Schlaf wiegt, indifferent wo wir aufwachen doch das Alte vermissend.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-6401602420254835812?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/6401602420254835812/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/gegenwartsroman.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/6401602420254835812'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/6401602420254835812'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/gegenwartsroman.html' title='gegenwartsroman'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/StkMfxW4CjI/AAAAAAAAAME/o13oIuF5AOQ/s72-c/hamburg.deichtor.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-1274064126882088812</id><published>2009-10-14T13:41:00.008+02:00</published><updated>2009-10-14T14:54:43.923+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='bibliothek'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wortkunst'/><title type='text'>personalie</title><content type='html'>Darf ich vorstellen: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Peggy Parnass&lt;/span&gt;. Die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;eigenwilligste&lt;/span&gt; Grande Dame des Journalismus, mit der ich, nicht aus Versehen aber doch zufällig am vergangenen Wochenende zum ersten Mal tatsächlich in Berührung kam. Man hatte mir ein Buch mitgebracht von ihr, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Prozesse&lt;/span&gt;, in neuester, nun &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;alles&lt;/span&gt; enthaltender Ausgabe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Name ist mir schon vorher begegnet, vor anderthalb Jahren, kurz vor dem Abitur, als ich mit meiner &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Studienwahl&lt;/span&gt; haderte. "Jura passt zu dir" haben damals einige gesagt, das sei auch nicht trocken, und wenn mir die klassischen Berufsbilder zu eintönig seien, "dann mach doch sowas wie Peggy Parnass, &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Gerichtsreporterin&lt;/span&gt;." Jaja habe ich gedacht, Gerichtsreporterin, klingt gut, vielleicht werde ich auch Chefredakteurin der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zeit&lt;/span&gt; - bei Jura bin ich letzten Endes geblieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/715N2J3BGCL._SL500_AA240_.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 327px; height: 327px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/715N2J3BGCL._SL500_AA240_.gif" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Karriere meines oktroyierten Vorbilds hingegen findet den einzigen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Überschneidungspunkt&lt;/span&gt; mit der Rechtswissenschaft im Gerichtssaal. Ihre Eltern, Vater Simon Pudl Parnass und Mutter Hertha Parnass fielen den Nazis im Vernichtungslager Treblinka zum Opfer, Peggy verbrachte den Großteil ihrer Kindheit in 12 verschiedenen Pflegefamilien in Schweden. Mit 14 begann sie sich selbst zu ernähren, schrieb Kolumnen, jobbte als Sprachlehrerin und übersetzte für die Kripo. Sie arbeitete als Schauspielerin in Film und Fernsehen und begann 1970, für die Zeitschrift &lt;span style="font-style: italic;"&gt;konkret&lt;/span&gt;, Gerichtsreportagen zu verfassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie selbst erzählt in einem &lt;a href="http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/1/nett-solange-ich-nichts-sage/"&gt;Interview der taz&lt;/a&gt;, dass sie sich vorher schon mit JournalistInnen in Verbindung gesetzt hatte, damit sie weniger gleichgültig über die NS-Prozesse schrieben. Später machte sie sich selbst zum radikalen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Gegenentwurf&lt;/span&gt;. Sie konnte es beispielsweise nicht ertragen, dass Souhaila Andrawes, eine zum Tatzeitpunkt neunzehnjährige Palästinenserin, deren körperlicher und seelischer Zustand vor Gericht an &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Vernehmungsunfähigkeit&lt;/span&gt; grenzt, für ihre Beteiligung an der Landshut-Entführung zu 12 Jahren wegen Mordes einwandert, während man alte Nazis beinahe schon laufen ließ, weil sie &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;kränkelten&lt;/span&gt;. Andrawes hat kein Menschenleben auf dem Gewissen (mehr zum Prozess &lt;a href="http://www.zeit.de/1996/48/Die_Schatten_der_Vergangenheit"&gt;hier&lt;/a&gt; in einem Bericht der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zeit&lt;/span&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihre Reportagen sind &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;schonungslos&lt;/span&gt; und persönlich, unglaublich nah und sezierend. Das ist ihr oft vorgeworfen worden, mindestens so oft wie man sie dafür bewundert und ausgezeichnet hat. 2008 ist sie mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Sie fühlte sich nicht recht wohl dabei, hatte man doch auch schon manchen SS-Offizier mit ebendiesem Blechschild dekoriert. Freunde überzeugten sie schließlich, dass sich die Zeiten geändert hätten, nachdem sie 2007 bereits einmal abgelehnt hatte, nahm sie die Ehrung doch in Empfang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit dem Wochenende ist sie für mich keine Unbekannte mehr, kein &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Name&lt;/span&gt;, von dem mir jemand vorschwärmt, Bekannte, die es gut gemeint haben mit mir. Ich lese in ihren &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Prozessen&lt;/span&gt; und lasse mir Kindsmörder vorstellen, Kleinkriminelle und große Fische, distanzlose Porträts die bewegen, oft schockieren. Nicht selten lässt mich allein Parnass' persönliche Beschreibung der Situation im Gerichtssaal nachdenken über Großes, Gerechtigkeit, Justiz und menschliche Abgründe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bild: &lt;a href="http://www.amazon.de/Prozesse-Peggy-Parnass/dp/3891363931/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1255523893&amp;amp;sr=8-1"&gt;amazon.de&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-1274064126882088812?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/1274064126882088812/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/personalie.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1274064126882088812'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1274064126882088812'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/personalie.html' title='personalie'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-4267451625926310397</id><published>2009-10-09T17:03:00.005+02:00</published><updated>2009-10-10T11:51:51.170+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>wochenendgedanken</title><content type='html'>es ist &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Freitag&lt;/span&gt;. Eine weitere Woche mit dem üblichen Pensum an Informationskonsum im Internet ist eben dabei, an mir vorbeizuziehen. Einige Dinge sind hängengeblieben, widerstreitende Debatten in meinem Kopf neben &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;personal entertainment&lt;/span&gt;. Man liest viel in letzter Zeit, in den vergangenen Wochen und Monaten, bald Jahren, über das &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Massensterben&lt;/span&gt; von Tageszeitungen, wegbrechende Anzeigenkunden und die Suche der Schuldigen im Internet - ich trage maßgeblich dazu bei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass es auch anders gehen kann zeigt &lt;a href="http://dasmagazin.ch/index.php/sind-zeitungen-tot/"&gt;dieser Artikel&lt;/a&gt; bei &lt;a href="http://dasmagazin.ch/"&gt;dasmagazin.ch&lt;/a&gt;: Tageszeitungen sind keineswegs &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;todgeweiht&lt;/span&gt;, sie müssen sich nur dem veränderten Konsumverhalten ihrer informationsgierigen Käufer anpassen. Der Text nennt drei Beispiele aus Holland, Schweden und Portugal, die zeigen, dass man sich mit ein paar wichtigen Neuerungen durchaus den maßgeblich durch das Internet veränderten Begebenheiten anpassen kann: Grundvoraussetzung ist zunächst, dass man von der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Informiertheit des Käufers&lt;/span&gt; ausgeht, die er ja bereits im Internet erworben hat, um darauf aufbauend die wichtigsten Meinungen zum jeweiligen Thema zu liefern. Die These lautet, dass das Netz die gewünschten Informationen zwar in ihrer gesamten Breite und zudem am schnellsten liefert, die Tageszeitungen diese jedoch nach Verlässlichkeit und Relevanz zu filtern in der Lage sind. Und relevante Informationen mit möglichst hohem Wahrheitsgehalt, das wollen wir ja alle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Ss-mkOEvkCI/AAAAAAAAAL0/ZB5CvN1FVOo/s1600-h/zeitung.stockholm.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 274px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Ss-mkOEvkCI/AAAAAAAAAL0/ZB5CvN1FVOo/s320/zeitung.stockholm.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5390710420169265186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ein weiteres Problem der Tageszeitung und deren Online-Auftritten: Man hätte gern, dass User die Tageszeitung auch im Netz von vorne nach hinten "durchblättern" - man hält also auch online weitgehend an der Gliederung in &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Ressorts&lt;/span&gt; fest. &lt;a href="http://www.elektrischer-reporter.de/"&gt;Mario Sixtus&lt;/a&gt; erklärt hierzu in einem anschaulichen &lt;a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/170/"&gt;Clip&lt;/a&gt; zur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zukunft des Journalismus&lt;/span&gt; beim &lt;a href="http://www.elektrischer-reporter.de/"&gt;elektrischen Reporter&lt;/a&gt;, dass ebendies nicht der Fall ist. Vielmehr gelangen viele über Seiteneingänge zum gewünschten Artikel: Verlinkungen von überallher aus den Tiefen des web 2.0. Wie aber können die Zeitungen, deren Werbeeinnahmen im Internet nicht annähernd mit denen von einst vergleichbar sind, in Zukunft noch ihrer für die Demokratie &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;zentralen Aufgabe&lt;/span&gt;, der kritischen Reflexion des politischen Geschehens für die breite Masse, noch nachkommen? Auch hierzu werden im Video ein paar grundsätzliche Fragen aufgeworfen, deren Beantwortung erst recht nicht aus dem Stehgreif erfolgen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer aber soll das eigentlich sein, der oder die durchschnittliche InformationskonsumentIn im Internet? Noch gibt es keine verlässlichen &lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Zahlen&lt;/span&gt; über die Anzahl der Twitter-NutzerInnen in Deutschland, die Angaben schwanken zwischen fünfzig- und hundertzwanzigtausend. Zieht man diejenigen ab, die Twitter lediglich als &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Werbeinstrument&lt;/span&gt; benutzen, so bleibt nur ein kleiner Bruchteil der Bevölkerung übrig - der schätzungsweise überwiegend aus TeilnehmerInnen mit publizistischen Interessen besteht (für den Freundes- und Bekanntenkreis bestimmte Veröffentlichungen mal ausgenommen). Meine Generation, die eigentlich weitestgehend mit dem Internet aufgewachsen sein sollte, nutzt dieses zunächst lediglich als &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Kommunikationsmedium&lt;/span&gt;. Twitter als hauptsächlichen Indikator für die Bereitschaft zu einer breiteren Webnutzung zu missbrauchen wäre sicherlich vermessen, aber es bietet sich hier zumindest ein Anhaltspunkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine KommilitonInnen posten &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Urlaubsfotos&lt;/span&gt; auf Facebook, hören Musik bei Youtube und checken ihre Mails, ein mittlerweile alltäglicher Betrieb im social web - dabei bleiben die viel weiter reichenden Kapazitäten des Internets größtenteils ungenutzt. Das Netz als Arbeitsplatz, Markt für Informationen jeglichen Genres sowie zum Echtzeit-Austausch im &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Mikroblogformat&lt;/span&gt; ist auch unter StudentInnen noch lange nicht mehrheitsfähig. Vielen genügt allein die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Möglichkeit&lt;/span&gt;, eine Zeitung ebensogut online lesen zu können, ob dies in vergleichbarem Maße praktiziert wird, steht auf einem anderen Blatt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich ist das Internet schon lange Teil meiner realen Welt, an der wiederum das Netz via Twitter, Blog und Facebook teilhat. Mein Blog ist das geliebte virtuelle &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Kind&lt;/span&gt;, an dem ich selbst wachse, mein Projekt, das Energie und Zeit und Liebe für sich beansprucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Woche im Netz hat ein paar feine Informationshappen für mich bereitgehalten. Mit einer Zusammenfassung meiner &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Link-Top-5&lt;/span&gt; verabschiede ich mich ins Wochenende. Ich werde &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;20&lt;/span&gt;. Zeit für ein bisschen Offline-Feiern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://maedchenmannschaft.net/hilfe-die-prinzessinnen-kommen/"&gt;Hilfe, die Prinzessinnen kommen&lt;/a&gt; - die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mädchenmannschaft&lt;/span&gt; über geschlechtsspezifische   Schulbücher&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://www.zeit.de/2009/42/Sie-verdient-mehr-42?page=5"&gt;Armer Mann, was nun?&lt;/a&gt; - die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zeit Online&lt;/span&gt; über Hetero-Beziehungen, in denen die Frau mehr verdient (ja, Abhängigkeit macht unglücklich - Frauen und Männer offensichtlich auch)&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://www.freitag.de/wochenthema/0941-recht-auf-anonymitaet"&gt;Justitias Augenbinde verrutscht&lt;/a&gt; - Rechtsphilosoph Bertram Keller beim &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Freitag&lt;/span&gt; über Anonymität und Selbstbestimmung&lt;br /&gt;+ ART. Entdeckung der Woche: &lt;a href="http://www.herakut.de/"&gt;herakut&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;+ nicht zuletzt: die Meldung des Tages. &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Barack Obama&lt;/span&gt; erhält den Friedensnobelpreis. Einen unter vielen lesenswerten Kommentaren dazu gibt's bei &lt;a style="font-style: italic;" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,654242,00.html"&gt;Spiegel Online&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-4267451625926310397?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/4267451625926310397/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/wochenendgedanken.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/4267451625926310397'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/4267451625926310397'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/wochenendgedanken.html' title='wochenendgedanken'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Ss-mkOEvkCI/AAAAAAAAAL0/ZB5CvN1FVOo/s72-c/zeitung.stockholm.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-1241158040152400536</id><published>2009-10-07T15:10:00.018+02:00</published><updated>2009-10-09T12:02:19.718+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='notiz'/><title type='text'>laufen lernen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;thoughts on Brigitte's turning away from professional models&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die Durchschnittsleserin der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Brigitte&lt;/span&gt; ist 48 Jahre alt und 23% schwerer als die abgelichteten Models, die Auflage sinkt, die Chefredaktion um Andreas Lebert tüftelt, wie man die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Verkäufe ankurbeln&lt;/span&gt; kann und kommt auf eine geniale, wenn auch nicht unbedingt neue &lt;a href="http://www.brigitte.de/mode/ohne-models-1037114/"&gt;Idee&lt;/a&gt;: den Verzicht auf professionelle sogenannte Magermodels zugunsten von "echten Frauen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es bleibt zunächst festzustellen: der anhaltende Trend zu knochigen Frauen auf dem Laufsteg ist ein Problem, sowohl in der Modelbranche (wie etwa das Beispiel des jetzigen Plus-Size-Models Crystal Renn erschreckend &lt;a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?titel=%22D%C3%BCnner+ist+tot%22&amp;amp;id=66970435&amp;amp;top=SPIEGEL&amp;amp;suchbegriff=crystal+renn&amp;amp;quellen=&amp;amp;qcrubrik=artikel"&gt;anschaulich zeigt&lt;/a&gt;) als auch für heranwachsende Mädchen, denen ein bizarres Schönheitsideal präsentiert wird und früh zu Identifikationsproblemen führt, die schlimmstenfalls ihr Ende in einer handfesten &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Anorexie&lt;/span&gt; finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://artefresco.files.wordpress.com/2008/09/herakut1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 480px; height: 372px;" src="http://artefresco.files.wordpress.com/2008/09/herakut1.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bild: &lt;/span&gt;&lt;a style="font-style: italic;" href="http://www.herakut.de/"&gt;herakut&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; via &lt;/span&gt;&lt;a style="font-style: italic;" href="http://nuart09.blogspot.com/2009_03_01_archive.html"&gt;nuart09.blogspot.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Für einen gesunden Umgang mit dem eigenen Körper, für mehr weibliche Selbstzufriedenheit und zur Bekämpfung eines einseitig &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;verzerrten&lt;/span&gt; weiblichen Schönheitsideals ist die &lt;a href="http://www.brigitte.de/mode/ohne-models-1037114/"&gt;Entscheidung der Brigitte&lt;/a&gt;, von nun an auf magere Mädchen zu verzichten grundlegend und wichtig; erst bei der Umsetzung wird dieses hehre Projekt jedoch wirklich interessant. Jeanie Chung etwa &lt;a href="http://www.salon.com/mwt/broadsheet/feature/2009/10/06/brigitte/index.html"&gt;fragt sich&lt;/a&gt; bei &lt;a href="http://www.salon.com/"&gt;salon.com&lt;/a&gt;, wie die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Brigitte&lt;/span&gt; "normale Frauen" abbilden will und wer das überhaupt sein soll. Andreas Lebert denkt dabei beispielsweise an Angela Merkel, Steffi Graf und Ursula von der Leyen - weiße, erfolgreiche Frauen mittleren Alters also. Das auch solche Vorschläge nicht dazu geeignet sind, weiblichem Facettenreichtum ein Forum zu bieten liegt ebenso auf der Hand wie sich die Vermutung erhärtet, dass man in Hamburg nicht die Frauenwelt verbessern, sondern in erster Linie die Verkaufszahlen ankurbeln will. Denn Frauen wie Merkel und von der Leyen sind eher in der Lage, für den betagten Teil der Leserinnen eine Art Ideal zu verkörpern - dabei wollte man doch eben keine Idealvorstellung bieten, sondern Frauen wie du und ich? Vielfältige Schönheit, Charakter, Individualität? Die beiden Politikerinnen entsprechen zwar keinem gängigen Schönheitsbild, haben dafür aber ein Maximum an Macht und Karriere vorzuweisen - und Steffi Graf einen durchtrainierten Sportlerinnenkörper und nebenbei eine Model-Vergangenheit. Man dreht sich im Kreis in der Redaktion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was vor allem aus marktpolitischen Erwägungen für die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Brigitte&lt;/span&gt; von Nutzen sein kann, gilt zudem noch lange nicht für die anderen. Pubertierenden Mädchen, vollauf mit der eigenen Entfaltung beschäftigt, wird es nicht helfen, wenn eine Zeitschrift, die im Altersdurchschnitt deutlich über der eigenen Zielgruppe liegt, Vielfalt ab vierzig präsentiert. Und die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Süddeutsche&lt;/span&gt; titelt indessen "&lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/749/490129/text/"&gt;Es bleibt ein Knochenjob&lt;/a&gt;", denn: führende Modemagazine wie die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vogue Deutschland&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Instyle&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Cosmopolitan&lt;/span&gt; winken bereits dankend ab. Zurück bleibt ein weiteres tragisches Fazit der Anti-Magermodel-Kampagne: weder die zerbrechliche Welt eines nach Identifikation suchenden Teenagers noch die Welt der Models wird von der Brigitte berührt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei ist die Idee an sich wundervoll und das nicht erst seit gestern: Beispiele sind der &lt;a href="http://women.timesonline.co.uk/tol/life_and_style/women/fashion/article6489243.ece"&gt;Vorstoß von Alexandra Shulman&lt;/a&gt;, Chefredakterin der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;britischen Vogue&lt;/span&gt;, die führende Designer anklagte, die Magazine zur Wahl von Models mit hervorstehenden Knochen zu zwingen oder die Verbannung von zu dünnen Models bei der Fashionweek in Madrid 2006. Die Brigitte hofft nun offenbar, auf den fahrenden Zug aufspringen zu können und möglichst dabei einen Meilenstein zu setzen, der die Auflage in die Höhe treibt. Es ist zu befürchten, dass in diesem Zug noch nicht ausreichend &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;namhafte Fahrgäste&lt;/span&gt; sitzen, die Fahrt unwirtschaftlich wird, weil keiner mehr einsteigen will - es braucht mehr als eine (wenn auch zumindest in Deutschland einflussreiche) Zeitschrift für Frauen mittleren Alters, um dem betrachtenden Auge individuelle Schönheit und &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Charakter&lt;/span&gt; zurückzugeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die größte Hürde wird es jedoch sein, sich von zwanghaften Vorstellungen einer &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Norm&lt;/span&gt; zu lösen. Andreas Lebert will &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;alle&lt;/span&gt; Kleidergrößen zeigen, alles sei erlaubt. Dabei ist der Kampfbegriff "Magermodels" ebenso hinderlich wie das zementierte Frauenbild der Modeindustrie. Ehe wir blinzeln hat sich es sich ein neues Vorurteil hübsch zurechtgemacht: die Dünnen sind schuld. Die wachsende gesellschaftliche Aufmerksamkeit für Essstörungen aller Art ist angebracht und doch bigott: schleichend wird jede Kundin der Größe-34-Abteilung zum potentiellen Opfer einer &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Selbstwahrnehmungsstörung&lt;/span&gt;. Ziel sein muss, dass tatsächlich alles erlaubt ist: große Brüste, kleine Brüste, dünne und dicke Frauen mit oder ohne fulminante Rundungen, Falten, Alltag und das feine &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;brilliante Detail&lt;/span&gt; in jeder Einzelnen von uns.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-1241158040152400536?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/1241158040152400536/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/laufen-lernen.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1241158040152400536'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1241158040152400536'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/laufen-lernen.html' title='laufen lernen'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-8401810873032813719</id><published>2009-10-05T14:34:00.005+02:00</published><updated>2009-10-05T15:53:21.965+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='leinwand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><title type='text'>artsy monday</title><content type='html'>noch immer zehre ich von den Eindrücken aus &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;drei Tagen Hamburg&lt;/span&gt;. Vergangene Woche, bei meinem &lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/new-international-music.html"&gt;Trip zum Reeperbahnfestival&lt;/a&gt;, habe ich die Zeit maßgeblich genutzt, um ausgiebig Kaffee zu trinken und abends auf dem Kiez Musik und Atmosphäre zu konsumieren. Während ich mir einen ordentlichen touristy harbour boat trip geschenkt habe, konnte ich mit etwas mehr Zeit einen Ausflug ins Haus der Photographie // Deichtorhallen auf mich wirken lassen. Die derzeitige &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Veto&lt;/span&gt;-Ausstellung mit dem Untertitel &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zeitgenössische Positionen in der deutschen Fotografie&lt;/span&gt; hinterlässt unweigerlich Spuren; die Denkprozesse des Alltags sind komplex und nicht selten verworren, es fühlt sich also jedes Mal neu und gut an, vor Fotografien und Bildserien zu stehen, dazu gezwungen, sehend zu verarbeiten. Der &lt;a href="http://www.deichtorhallen.de/649.html"&gt;Pressetext&lt;/a&gt; zur Ausstellung bietet zum Einstieg eine gute Zusammenfassung dessen, was es denn zu sehen gibt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Seit der Erfindung im frühen 19. Jahrhundert gilt die Fotografie als&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Spiegel der Wirklichkeit. Aber nicht erst mit dem Aufkommen der digitalen Bildbearbeitung und ihren Möglichkeiten der Manipulation wurde dieser Anspruch radikal infrage gestellt. Acht künstlerische Positionen jenseits der Wirklichkeitstreue der Fotografie st&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;ellt die Ausstellung „VETO – Zeitgenössische Positionen in der &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;deutschen Fotografie“ vom 4. September bis 15. November 2009 im Haus der Photographie in den Deichtorhallen vor.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;[...]&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;Gemeinsam ist den für VETO ausgewählten fotografischen Positionen, dass sie offen angelegt sind, mit multiplen Perspektiven spielen, die den Betrachter zur aktiven Auseinandersetzung mit dem Medium herausfordern. Digitale Konstruktionen, Bezüge zur Zeichnung, Filmbild oder Malerei sowie die Verbindung neuer und alter Techniken sind künstlerische Strategien, mit denen sich die Fotokünstler gegen die Vorstellungen einer schnell erfassbaren (Medien-)Bilderwelt stellen. Das Bild hat keinen Belegcharakter mehr für das Reale, sondern formuliert seinen Glauben an das Kunstwerk als ästhetisches Objekt mit seinen eigenen Gesetzmäßigkeiten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt neun Künstlerinnen und Künstler, darunter &lt;a href="http://www.andreasgefeller.com/"&gt;Andreas Gefeller&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.kunstaspekte.de/index.php?action=webpages&amp;amp;k=3851"&gt;Beate Gütschow&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.natalieital.de/"&gt;Natalie Ital&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.sunder-plassmann.de/"&gt;Andrea Sunder-Plassmann&lt;/a&gt; zeigen durch individuelle Ansätze und Techniken in einer von digital Geknipstem beinahe vollständig durchfluteten Bilderlandschaft, dass es sich lohnt, stehenzubleiben, die Welt anzuhalten und sich die sichtbaren und unsichtbaren Linien des Bildes zu durchdringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://arttattler.com/Images/Europe/Germany/Hamburg/Deichtorhallen/Veto/08-ItalBioboxburger3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 515px; height: 587px;" src="http://arttattler.com/Images/Europe/Germany/Hamburg/Deichtorhallen/Veto/08-ItalBioboxburger3.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Natalie Ital&lt;/span&gt;, aus der Serie &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Bio Box Burger&lt;/span&gt;, Fotogramm (2005)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://arttattler.com/Images/Europe/Germany/Hamburg/Deichtorhallen/Veto/11-SunderLarva04.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 520px; height: 734px;" src="http://arttattler.com/Images/Europe/Germany/Hamburg/Deichtorhallen/Veto/11-SunderLarva04.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Andrea Sunder-Plassmann&lt;/span&gt;, aus der Serie &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Selbst&lt;/span&gt;, Plattenkamerafotografie (1986)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Zwischen den Bildern ein weißer Raum, Ruhe, entfernte, leise und bedächtige Schritte, die Abwesenheit von Zeitanzeigen, maximale Wirkung der Kunst auf das betrachtende Auge. Keine der Fotografien wäre nur halb so gut an der heimischen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Wohnzimmerwand&lt;/span&gt;. Manche Eindrücke kann ich nur in Gedanken konservieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Bilder: &lt;a href="http://arttattler.com/germanyhamburg.html"&gt;arttattler.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-8401810873032813719?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/8401810873032813719/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/artsy-monday.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/8401810873032813719'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/8401810873032813719'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/artsy-monday.html' title='artsy monday'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-5157373482142731952</id><published>2009-10-01T11:39:00.013+02:00</published><updated>2009-10-01T16:13:00.320+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='bibliothek'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>im spagat glänzen</title><content type='html'>"&lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Man muss sich nicht entschuldigen, weil man seine Seele besitzen will&lt;/span&gt;" schreibt Erica Jong in &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Angst vorm Fliegen&lt;/span&gt;, dem feministischen Klassiker aus den 70ern, eine weibliche Maxime, die auch in Maria Sevelands &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bitterfotze&lt;/span&gt; noch 2009 kein Stück ihrer erhabenen Würde und der darin liegenden &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Zerbrechlichkeit&lt;/span&gt; eingebüßt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Rückfahrt von Hamburg habe ich begonnen, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bitterfotze&lt;/span&gt; zu lesen, während am Fenster windige Landschaften und graue &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Vorstadtbahnhöfe&lt;/span&gt; unter einem bedeckten Himmel  mit hoher Geschwindigkeit an mir vorbeiziehen , der Mann hat neben mir die Beine übereinandergeschlagen, sein Knie liegt auf meinem Oberschenkel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sara, die Protagonistin, entflieht dem dunklen Stockholm im Januar für eine Woche um allein nach Teneriffa zu fliegen. Allein - obwohl sie einen zweijährigen Sohn und einen Mann zu Hause hat. Diese Tatsache bringt mich nicht ins Grübeln, wohl aber ihr Umfeld, alle reisen mindestens zu zweit, &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Pärchen und Kleinfamilien&lt;/span&gt; so weit ihr Auge reicht, im Flieger, im Bus zum Hotel, im Frühstücksraum. Eine Frau allein in dieser urlaubsbedingten Harmoniehölle ist ein Novum, und wie sie nur ihr Kind allein lassen kann, dieser zügellose Egoismus. Das Buch spielt, wie gesagt, 2009, die Autorin lebt in Schweden, einem als politisch fortschrittlich empfundenen Land (man sehe sich nur die hervorragenden Pisa-Ergebnisse an) und findet offenbar, dass sie auch hier und heute als Frau noch unzählige Gründe hat, bitterfotzig zu sein - obwohl sie das gar nicht will, nie wollte. Das Buch führt mir wie eine &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Ohrfeige&lt;/span&gt; vor Augen wie schwer es noch immer ist, in Europa und erst recht sonstwo auf der Welt, nach einer Schwangerschaft nicht zum Muttertier zu mutieren, stark zu sein, berufstätig zu sein, unabhängig zu leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SsSxS8Z_xSI/AAAAAAAAALc/S-m4Uzxnzqw/s1600-h/cherries.street.hh.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SsSxS8Z_xSI/AAAAAAAAALc/S-m4Uzxnzqw/s320/cherries.street.hh.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387625993252881698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Maria Sveland hat ihrem Buch diesen unglaublich destruktiven Titel gegeben, damit es kein anderer tut, ich kann nur sagen: gut gemacht. Keine Frau will bitterfotzig sein, aber es will auch keine Gründe dafür haben. Die Autorin hat mit der Wahl dieses Buchtitels KritikerInnen der Möglichkeit beraubt, sie selbst als Bitterfotze abzustempeln und gleichzeitig die Chance wunderbar genutzt um zu zeigen, wie viele Hoffnungen, Träume, Freiheit und Lebensklugheit in einer Feministin stecken können. Unsere Zeit zerrinnt für Frauen zwischen Emanzipation, vielgepriesener und manchmal gelebter &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Unabhängigkeit&lt;/span&gt;, auf der anderen Seite die schwer verdaulichen Fakten, Webseiten, Verhaltensweisen, gesellschaftlichen Normen und Zwängen, welche Kehrseiten erahnen lassen. Vor kurzem &lt;a href="http://www.zeit.de/karriere/2009-09/interview-carste-wippermann"&gt;interviewte&lt;/a&gt; die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zeit Online&lt;/span&gt; den Soziologen Carsten Wippermann zu seiner Studie über Frauen in Führungspositionen. Die Ergebnisse führen einem unweigerlich vor Augen, dass es sich bei der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Gläsernen Decke&lt;/span&gt; nicht um einen hohlen Kampfbegriff, sondern um gelebte Berufsrealität handelt. Aus verschiedensten Motiven bleibt der Weg für Frauen in die Machtetagen von Konzernen hart und oftmals gänzlich versperrt (mehr dazu &lt;a href="http://www.zeit.de/karriere/2009-09/interview-carste-wippermann"&gt;hier&lt;/a&gt;) - eines von vielen Hindernissen, die eine Frau noch heute überwinden muss, sofern sie die Kraft und den Willen dazu hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Buch begegnet Sara, mit ihrem Sohn im Park unterwegs, einem Vater mit Kinderwagen und einem Shirt mit der Aufschrift &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vaterurlaub&lt;/span&gt;. Er hat es von der Krankenkasse geschenkt bekommen und Sara fragt sich, warum Männer T-Shirts kriegen für das, was für die Mütter eine Selbstverständlichkeit ist, die zum Himmel stinkt. Ich schaue auf und sehe das Profil des Mannes, der ohne T-Shirt Kinderwägen schieben wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sara hat früh begonnen, sich mit Feminismus zu beschäftigen, hatte Spaß daran, als Studentin zügellos Männer aufzureißen, ohne &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Anklang&lt;/span&gt; zu erwarten, wohlwissend, welche Provokation eine erobernde Frau darstellen kann. Sie entscheidet sich für den, der nicht wegläuft, als sie ihn fragt, ob er "einen harten pochenden" habe, der sich stattdessen mit ihr im Bett verkriecht, so lange bis absolut nichts mehr zu Essen im Haus ist. Derselbe Mann, der sie Jahre später nach der Geburt wochenlang mit dem Kind allein lässt, weil er arbeiten muss. Weil er einen Vertrag unterschrieben hat, lange vorher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und heiraten. Sara heiratet und freut sich und ist verliebt und fühlt sich fremd dabei. Es ist die Sehnsucht nach Nähe, nach einem Menschen der beständig an ihrer Seite ist, vielleicht auch nach kleinen jungen Kinderleben, in deren Adern das eigene Blut fließt.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;Bitterfotze&lt;/span&gt; hat ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;heteronormatives Ende&lt;/span&gt;. Während Isadoras Eheschicksal in &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Angst vorm Fliegen&lt;/span&gt; offen bleibt, stellt Sara am letzten Urlaubstag fest, dass sie schwanger ist und fliegt zurück nach Hause mit dem Willen weiterzukämpfen für Unabhängigkeit und Liebe, Geborgenheit und Freiheit, alles gleichzeitig, &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;maximales Glück&lt;/span&gt;, fast unerreichbar - aber nur fast.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lese und frage mich, in ein paar Tagen noch immer &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;zarte 20&lt;/span&gt; Jahre alt, wie ich stets so überzeugt, so unzerrüttet glauben konnte, dass alles, das maximale Glück, einfach so eintreten, für mich funktionieren würde. Im Hinterkopf zu behalten, dass es möglicherweise nicht leicht gelingen kann, eines Tages eine &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;freie Mutter&lt;/span&gt; zu sein, ist etwas anderes, als diese Ohrfeige auf einem &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;grellpinken Tablett&lt;/span&gt; serviert zu bekommen. Einhalten und nachdenken, mit 20, bevor die Dinge entgleiten und ich mich womöglich frustriert und abhängig, in 24 Stunden eines Tages gebunden wiederfinde. Und ich stelle fest, dass ich trotzdem alles will, mehr denn je und ohne mich jemals dafür entschuldigen zu müssen, dass ich meine Seele besitzen will. Und einmal mehr bin ich mir bewusst, wie gut sie tun, all die Männer, die mit uns auf Augenhöhe leben,  zusammenarbeiten und klar denken. &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Der Feminismus&lt;/span&gt; lebt mit ihnen und kann nicht ohne sie, um an das Ziel einer Gleichberechtigung zu gelangen, die ihren Titel verdient, unerreichbar ohne beiderseitige Akzeptanz und Respekt und nicht zuletzt Liebe, platonisch oder sexuell oder beides gleichzeitig, Augenhöhe als Maßstab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SsSx4iP6qeI/AAAAAAAAALk/3imcvwmY8As/s1600-h/P1030670.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SsSx4iP6qeI/AAAAAAAAALk/3imcvwmY8As/s320/P1030670.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387626639066311138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir sind jung und wollen viel, Bildung und Beruf und die Feinheiten des Lebens in vollen Zügen genießen, Zeit um ungestört Gedanken nachzuhängen, Bücher zu lesen, flach auf dem Boden liegen und Musik hören, zur selben Zeit geborgen sein, einen Menschen bei uns haben, dessen Hand wir halten können wann immer wir wollen, &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;gemeinsame &lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Stunden, Tage, Wochen&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;verbringen, die Welt sehen und zurückkehren und allein sein mit einer &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Tasse Tee&lt;/span&gt;. Der Spagat zwischen Freiheit und Geborgenheit scheint schwer, beinahe unerreicht und doch möglich, wenn man sich früh genug und schonungslos darüber klar wird, was es bedeutet, ich zu sein. Mit allen Träumen und Wünschen, Wahr- und Eigenheiten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-5157373482142731952?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/5157373482142731952/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/im-spagat-glanzen.html#comment-form' title='14 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/5157373482142731952'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/5157373482142731952'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/10/im-spagat-glanzen.html' title='im spagat glänzen'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SsSxS8Z_xSI/AAAAAAAAALc/S-m4Uzxnzqw/s72-c/cherries.street.hh.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>14</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-8170677419595152212</id><published>2009-09-28T15:09:00.014+02:00</published><updated>2009-09-28T22:14:41.631+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='nachtasyl'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='soundtrack'/><title type='text'>new international music</title><content type='html'>mit müden Montagsaugen sitze ich wieder in der Bibliothek und lasse Hamburg hinter halb geschlossenen Lidern an mir vorbeiziehen. Tagsüber Cappuccino um Cappuccino geleert, durch die Straßen und Cafés gezogen um abens von Kneipe zu Kneipe ziehen zu können, quer über den Kiez, das &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Reeperbahnfestival 2009&lt;/span&gt; hat Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glücklicherweise sind es nicht lediglich Spuren der Müdigkeit, die mich das vergangene Wochenende Revue passieren lassen, sondern Menschen, Musik, Stil und &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Nac&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;htkultur&lt;/span&gt;. Um das Erlebte in eine einigermaßen logisch nachvollziehbare Ordnung zu bringen, sollte ich wohl chronologisch vorgehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstag, 24. Sept., 17:30 Uhr: Ankunft in Hamburg, Hauptbahnhof. Meinen karierten Rollkoffer hinter mir her zerrend bewege ich mich Richtung U-Bahn, Gepäck bei Bekannten abstellen, keine Zeit für längere Zwischenstops, da wir nicht vorhaben, uns allzu viel des dichten Programms entgehen zu lassen. Also zurück in die U3 bis &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;St. Pauli&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SsENZqlHVYI/AAAAAAAAAKs/NQ7jyqsvSwo/s1600-h/P1030643.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SsENZqlHVYI/AAAAAAAAAKs/NQ7jyqsvSwo/s320/P1030643.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5386601363889673602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;First Stop: &lt;a href="http://www.doktorjewski.de/"&gt;Doktorjewski&lt;/a&gt; treten auf, in der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Meanie Bar&lt;/span&gt; am Spielbudenplatz. Die kleine Kneipe &lt;span style="font-style: italic;"&gt;packed with people&lt;/span&gt;, inmitten von Menschen mit Astraflaschen singt ein hellblonder Typ in ausgewaschenen Jeans über &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Revolutionen zwischendurch&lt;/span&gt;, eine Frau namens Katharina, die ihn benutzen soll, zusammen mit einem braungelockten Typen, rotzig-poppiger &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Deutschpunk at its best&lt;/span&gt;. Die Akklimatisierung funktioniert auch für mich mit einem kalten Astra in der Hand ganz wunderbar, irgendwie machen wir das ab jetzt immer so, mit dem neuen Bier kommt neue Musik. Mit ab und an leicht verwirrtem Blick den Lageplan zückend schlagen wir uns weiter durch den Kiez, sehen einen berührenden &lt;a href="http://www.kleinhenz.se/"&gt;Björn Kleinhenz&lt;/a&gt; in der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Hasenschaukel&lt;/span&gt; und drei schwächelnde Elfen aus New York, zusammengesetzt als &lt;a href="http://www.aurevoirsimone.com/"&gt;A&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.aurevoirsimone.com/"&gt;u Revoir Simone&lt;/a&gt; im &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Imperial Theater&lt;/span&gt;. Während die letzten nicht in der Lage sind, mich mit ihren unglaublich &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;gewollt märchenhaften &lt;/span&gt;Keyboardklängen und wehenden Stimmchen zu überzeugen, bin ich hin und weg von der Musik des Schweden Kleinhenz. Er steht einfach da und singt, als würde er niemals irgendetwas anderes tun, begleitet sich selbst mit einer einfachen Akustikgitarre. Eine Frau mit kurzen weißblondierten Haaren lehnt neben mir an der Wand während ihr Tränen über die Wangen rinnen, das beste &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Kompliment&lt;/span&gt;, was dieser Mann von ihr bekommen kann. Ich stehe daneben, angerührt. Zum Schluss verpassen wir die letzte U-Bahn und begeben uns auf eine windig-kalte nächtliche &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Odyssee&lt;/span&gt; per &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Nachtbus&lt;/span&gt; und Taxi durch Hamburg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SsEP8h7BvYI/AAAAAAAAAK8/tH6XP340OCQ/s1600-h/DSC_0038.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SsEP8h7BvYI/AAAAAAAAAK8/tH6XP340OCQ/s320/DSC_0038.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5386604161884339586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nach einem Tag mit Läden gucken, dem besten Apfelwalnusskuchen der Welt im &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Yoko Mono&lt;/span&gt; // Karoviertel und einigen weiteren Cappuccinos finden wir uns auch am Freitagabend am Spielbudenplatz wieder. Dort entern wir ohne große Umwege den &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;D-Club&lt;/span&gt; um zu Pöbelei und Poesie die Arme in die Luft zu reißen, denn die Jungs von &lt;a href="http://www.auletta.de/a/start"&gt;Auletta&lt;/a&gt; wollen mit uns pöbeln und machen mich tanzen zu ihrer mit rockigen Gitarrenriffs unterlegten Straßenpoesie, die Nacht nimmt einen guten Anfang. Ein paar Straßenecken weiter kehren wir in die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Hasenschaukel&lt;/span&gt; zurück um mit &lt;a href="http://dancostellomusic.com/"&gt;Dan Costello&lt;/a&gt; weiterzutanzen. Der New Yorker kreuzt mit Hut und Gitarre auf, die Location ist auch heute wieder voll, immer mehr festivalstreunende Menschen drängen sich in der Tür, auch wenn man drinnen keine Gliedmaßen weiter als 2 Zentimeter vom Körper wegbekommt. Ich unterhalte mich nach dem Konzert noch mit ihm als ich zwei seiner drei Alben erstehe, ich kann &lt;span style="font-style: italic;"&gt;any price&lt;/span&gt; dafür bezahlen, er will einfach nur, dass jeder seine Musik haben kann, der sie gerne möchte. Ich kann nur sagen: es lohnt sich zu wollen. Der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;retrogitarrige Indietanzmusiktouch&lt;/span&gt; tut gut, in der U-Bahn, morgens zum ersten Kaffee oder wann und wo immer, tanzen und Bier trinken dazu funktioniert ebenso.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SsEMlzWnB2I/AAAAAAAAAKk/9TqBATNsS_0/s1600-h/DSC_0048.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SsEMlzWnB2I/AAAAAAAAAKk/9TqBATNsS_0/s320/DSC_0048.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5386600472891557730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;dan costello&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Der letzte Abstecher des Abends geht danach ins Knust zum abgedrehten Sound von &lt;a href="http://www.stageway.no/katzenjammer/"&gt;Katzenjammer&lt;/a&gt;. Die vier Damen kommen dabei nicht etwa wegen ihres Namens aus Deutschland, sondern aus Norwegen und jammern nicht, sondern machen Tanzmusik vom Allerfeinsten. Dazu benutzen sie eine eigenwillige Instrumentkombination aus unter anderem Banjos und Mandolinen und fragen das Publikum, ob jemand on a date hier sei. Wer mit seinem Date nicht nur knutschen sondern rumspringen und Leben genießen will, dem seien die vier Damen wärmstens ans Herz gelegt, starke Frauen mit unglaublich gutem Sound.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Der dritte Festivalabend steht also noch aus. Der Koffeinkonsum am Tag erreicht seinen wochenendlichen Höhepunkt während der Astrakonsum im Vergleich zu den vergangenen beiden Nächten deutlich abfällt, &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Ermüdungserscheinungen&lt;/span&gt;, die sich aber in Sekunden verflüchtigen als wir uns von &lt;a href="http://www.myspace.com/orkaonline"&gt;Orka feat. Yann Tiersen&lt;/a&gt; gleich zu Beginn des Abends im &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Übel&amp;amp;Gefährlich&lt;/span&gt; den Sound ihrer selbstgebastelten Instrumente um die Ohren dröhnen lassen. Ich brauche etwas länger als die anfänglichen Sekunden, um mich an die zunächst widerwillig als Lärm empfundene Musik zu gewöhnen (es muss ja etwas bedeuten, wenn der zu Recht gefeierte Komponist Yann Tiersen mit ihnen durch Europa tourt), bis ich beginne, die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Strukturen&lt;/span&gt; darin zu entdecken. Nicht unbedingt empfehlenswert als Hintergrundmusik für ein gemütliches Frühstück, denn Orka sind besitzergreifend. Man sollte die Musik lautdrehen und sich flach auf den Boden legen, für andere Tätigkeiten lässt dieser Sound keinen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Millimeter&lt;/span&gt; Platz. Ich stehe schräg rechts von der Bühne und höre ihnen zu, ohne tanzen oder nebenbei im Takt mit dem Fuß wippen zu können, Orka müssen und wollen nicht tanzbar sein, denn wenn man die erste Schreckminute überwunden hat, sind sie melodisch, tief und beeindruckend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SsEQ1OGZF2I/AAAAAAAAALE/p8WSsDoDAwc/s1600-h/DSC_0085.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SsEQ1OGZF2I/AAAAAAAAALE/p8WSsDoDAwc/s320/DSC_0085.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5386605135815841634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;orka feat. yann tiersen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Zwei Singer-Songwriter-Typen begleiten uns weiter durch die Nacht: zunächst der schüchterne &lt;a href="http://www.myspace.com/ianwhooper"&gt;Ian Hooper&lt;/a&gt; in der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Washington Bar&lt;/span&gt;, der jedoch sichtbar aufblüht sobald er zu singen anfängt und dabei wahnsinnig rührend ist. &lt;a href="http://www.waxmannequin.com/"&gt;Wax Mannequin&lt;/a&gt; in der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Hasenschaukel&lt;/span&gt; verfolge ich hingegen nur am Rande, ab und an hinhörend während mich das &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;samtige grüne Flohmarktsofa&lt;/span&gt; im hinteren Bereich der Bar vollständig in Beschlag genommen hat. Obwohl sich die Musik des Kanadiers von meinem Polstermöbelplatz aus unglaublich gut, neu, interessant und sowohl leichtfüßig-poppig als auch abgründig und darin irgendwie ergreifend anhört, die weichen Sprungfedern sind stärker. Sobald aber der Auftritt der wundervollen &lt;a href="http://www.myspace.com/simonewhite"&gt;Simone White&lt;/a&gt; näherrückt, scheint auch wieder ein bisschen Leben in meine asphaltgeschundenen Füße zu kommen. Trotzdem nehmen wir eines der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Velotaxis&lt;/span&gt; zum &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Grünspan&lt;/span&gt; am Ende der Großen Freiheit, lassen uns also auf einem umgebauten Fahrrad über den voll und ganz vom Saturday Night Fever befallenen Kiez tragen. Simone White hat schon angefangen zu singen als wir die Location erreichen. Sie sitzt auf einem Hocker, nippt zwischen den Liedern an einer Wasserflasche und zerschneidet daraufhin den Raum mit ihrer glasklaren Stimme, die mich ebenso einhüllt wie eine Fleecedecke sonntagmorgens auf der Couch. Dabei singt sie von &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;großen Gefühlen in kleinen Geschichten&lt;/span&gt;, unterlegt nur von ihrer Gitarre, und von Krieg und davon, dass die Amerikaner vergessen haben, wofür sie eigentlich kämpfen. Dieses Konzert ist ohne Zweifel mein mit großem Abstand nachträglich favorisiertes Erlebnis rund um die Reeperbahn, ich lasse mich auf einen Barhocker fallen und genieße.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.reeperbahnfestival.com/img/pressphotos/artists/simonewhite_press.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 412px; height: 424px;" src="http://www.reeperbahnfestival.com/img/pressphotos/artists/simonewhite_press.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;simone white (Quelle: &lt;/span&gt;&lt;a style="font-style: italic;" href="http://www.reeperbahnfestival.com/pressefotos.php?lang=de"&gt;reeperbahnfestival.com&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Dagegen kommen hinterher auch &lt;a href="http://www.kantemusik.de/"&gt;Kante&lt;/a&gt; nicht an, ein paar Meter weiter in der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Großen Freiheit 36&lt;/span&gt;. Sie klingen rockig, die Texte sind &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;naivpoetisch&lt;/span&gt;, sie legen sich ordentlich ins Zeug und spielen nicht schlecht, reißen mich aber doch nicht wirklich mit - keine Ahnung, ob das an meiner Müdigkeit liegt, an ihrem nach ein paar Liedern etwas eintönigen Sound oder daran, dass ich die blonde &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Metalmähne&lt;/span&gt; des Leadsängers nicht mag, vielleicht hört mein Auge mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist 1:25 Uhr. Kante waren die letzten, wir können uns nun dem Kiez oder unserer Müdigkeit hingeben. Wir landen auf ein letztes Bier in der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;3-Zimmer-Wohnung&lt;/span&gt;, einer wunderbar retrogemütlichen Bar, die tatsächlich aus einer Küche, einem Wohnzimmer und einem Schlafzimmer besteht, wo man im letzteren auf dem Bett liegend Playstation spielen kann. Oder eben auf dem Wohnzimmersofa gammeln. Wir entscheiden uns für die verlockende Couch und trinken ein letztes Bier dazu bevor wir die U-Bahn nehmen. 3 Tage, vollgestopft mit neuer Musik, die mich begeistert und nach mehr schreien lässt - die Veranstalter des Reeperbahnfestivals sind den Erwartungen seines Untertitels &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;new international music&lt;/span&gt; mehr als gerecht geworden. Schon unterwegs habe ich massenhaft Geld ausgegeben, um meinen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Hamburgsoundtrack&lt;/span&gt; mit nach Hause nehmen zu können, wo ich mittlerweile angekommen bin und Simone White höre und weiß, wo ich nächstes Jahr am letzten &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Septemberwochenende&lt;/span&gt; wieder sein will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SsES0Uuf8SI/AAAAAAAAALU/Ks2-ed7pkuE/s1600-h/DSC_0161.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 214px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SsES0Uuf8SI/AAAAAAAAALU/Ks2-ed7pkuE/s320/DSC_0161.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5386607319438061858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;3-Zimmer-Wohnung&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Nebenbei habe ich lange nicht mehr so viel &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Döner&lt;/span&gt; gegessen wie an diesem Wochenende, für mehr Abendessen blieb meistens keine Zeit. Die letzten drei Tage vor der Bundestagswahl sind zumindest politisch weitestgehend spurlos an mir vorbeigerauscht, und ich frage mich, ob es denjenigen, die noch eifrig Informationen konsumiert haben, nicht ähnlich ergangen ist. Ein Blick in die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Hamburger Morgenpost&lt;/span&gt; im Café hat mich nicht weiter neugierig gemacht auf die immer hohler werdende Wahlkampfmakulatur. Gestern Abend wieder in Heidelberg angekommen stehe ich vor vollendeten Tigerententatsachen und wünsche der SPD eine gute Regeneration auf der Oppositionsbank. Hello again Atomkraft, not nice to meet you.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-8170677419595152212?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/8170677419595152212/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/new-international-music.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/8170677419595152212'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/8170677419595152212'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/new-international-music.html' title='new international music'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SsENZqlHVYI/AAAAAAAAAKs/NQ7jyqsvSwo/s72-c/P1030643.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-8909650722528017420</id><published>2009-09-23T19:10:00.004+02:00</published><updated>2009-10-01T16:04:49.871+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='bibliothek'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><title type='text'>who wants to be a porn queen</title><content type='html'>ich habe da so ein Programm, eins das vermutlich beinahe jeder bloggende Mensch zumindest irgendwann mal gehabt hat, eins welches meine Besucher zählt, Referrer (d.h. die Seite, von der aus jemand auf meinen Blog gestoßen ist) anzeigt und die Suchwörter bei Google auflistet, welche die NetzsurferInnen an ihren Laptos, PCs, Smartphones und ähnlichem technischem Gerät irgendwo dort draußen zu meiner Seite führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer "stadtpiratin" bei &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Google&lt;/span&gt; eingibt, sucht mich, höchstwahrscheinlich. In der Liste finden sich ansonsten Begriffe wie "Feminismus", "Feministische Rechtswissenschaft", "Jura Hausarbeit", unzählige weitere. Unter den Suchwörtern findet sich jedoch auch "Sex Mädchen", "gemeinsam wichsen Heidelberg", "Manuela Schwesig nackt", "wichsen wie oft" oder "Mädchen hat Sex mit Frau". Dank einer vorangegangenen Überschrift, "&lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/08/dein-sex-madchen.html"&gt;Dein Sex, Mädchen&lt;/a&gt;" weiß ich zumindest, wo es herkommt. Gut möglich, dass ich auch "wichsen" schon einmal ausgeschrieben benutzt habe und spätestens nach diesem Post werden die Masturbationsvorlagen googelnden BesucherInnen meiner Seite nicht weniger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kopfzerbrechen bereiten mir davon die Wenigsten, &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Verwunderung&lt;/span&gt; ist dabei über diejenigen, welche die SPD-Familienexpertin Manuela Schwesig offenbar nackt sehen möchten. &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Ekel&lt;/span&gt; lediglich bei dem Suchbegriff "kleine Sexmädchen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir schwindelt bei der ungeheuren Zahl Menschen, die sich täglich im Internet auf die Suche nach pornographischem Material begeben. Dabei ist weder der Pornokonsum noch die schiere Masse an Konsumenten einzeln betrachtet erschreckend.  Der alltägliche mediale Sexkonsum umgibt mich und packt mich sanft in &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Daunen&lt;/span&gt;, die Omnipräsenz werbewirksam platzierter sexueller Anspielungen, die vermeintliche Abgeklärtheit meiner Generation, man kann uns nichts mehr vormachen. Mein sezierendes Interesse an der erdrückenden &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Dunkelziffer&lt;/span&gt; Sexsuchender im Internet zeichnet ein anderes Bild, die KonsumentInnen sind offenbar vorhanden, still, eine gesellschaftliche &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Grauzone&lt;/span&gt;, der Datentransfer geschieht im Verborgenen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SrpWBu3nLtI/AAAAAAAAAKc/hZOabpUF2v4/s1600-h/feet.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SrpWBu3nLtI/AAAAAAAAAKc/hZOabpUF2v4/s320/feet.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384710892235992786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Thematik streift mich täglich, oft unbemerkt, dann wieder &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;frontal&lt;/span&gt; wie etwa in "&lt;a href="http://www.paradiso.berlinverlage.de/"&gt;Paradiso&lt;/a&gt;", einem Roman von Thomas Klupp, den ich gestern nacht zu lesen begonnen habe. Der Protagonist Alex will eigentlich nur per Mitfahrgelegenheit von Potsdam nach München zu seiner Freundin. Als jedoch der erwartete gelbe Passat nicht auftaucht, lässt er sich von einem alten Schulfreund mitnehmen, der ihn an einem verlassenen Standstreifen sich selbst überlässt, worin eine außergewöhnlich surreale Odyssee über Deutschlands Autobahnen ihren Anfang nimmt. Unterwegs landet Alex in der "&lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Erothek&lt;/span&gt;" einer süddeutschen Autobahnraststätte, ich lese und genieße gierig die Schonungslosigkeit, die mir nur umgeben von Mauern des Selbstschutzes begegnen kann - der Fiktion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(255, 102, 102); font-weight: bold;"&gt;"Die Farben auf den Schutzhüllen [der Videokassetten] sind bereits verblichen, und viele Schauspielerinnen haben Frisuren, wie es sich heutige Pornodarstellerinnen gar nicht mehr erlauben könnten. Blondierte Dauerwellen und auftoupierte Ponys, und die Männer tragen noch Schnauzbärte und Vokuhilas, und einer hat sogar einen Blaumann an und hält eine Rohrzange in der Hand, weil er der beliebteste Klemptner der gesamten Nachbarschaft ist. Im Vergleich zu den DVD-Motiven wirkt das alles so freundlich, so als wären das Pornos für Kinder und Jugendliche, also ganz naive und harmlose Pornos, als wäre der Sex und alles nur gespielt, jedenfalls nicht so klinisch glatt und brutal wie die heutigen Filme, wo den Frauen am Schluss gleich von sechs Schwänzen isn Gesicht gespritzt werden muss, damit es noch jemanden interessiert."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wonach suchst du, nächtlicher Besucher meiner Seite, oder ist es erst Nachmittag? Sitzt du im Büro, in deiner Studentenbude, in weitläufigen Schlafgemächern oder bist du unterwegs, mit dem Smartphone in der S-Bahn auf der Suche nach sexuellen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Anregungen&lt;/span&gt; für einen einsamen Abend? Sucht ihr vielleicht gemeinsam und warum, aus welchen Beweggründen sucht ihr womöglich nach klinischer Brutalität?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Oktober 2007 schreibt &lt;a href="http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc%7EE1BDDE09228C6406F8618B36C9947D428%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"&gt;Alexander Marguier in der FAZ&lt;/a&gt; über den alarmierend ansteigenden Konsum von Gewaltpornographie und dessen Auswirkungen auf die Gesellschaft. Alice Schwarzer als Herausgeberin der Emma, die sich ebenfalls einige Monate zuvor mit der Thematik &lt;a href="http://emma.de/auf_der_suche_nach_der_unterhose_2007_5.html"&gt;beschäftigt&lt;/a&gt; hat, kommt im Netz seiner Zeilen nicht gut weg. An mancher Stelle komme ich nicht umhin, ihm zuzunicken, denn in der Emma finde ich &lt;a href="http://emma.de/dossier_por_no_5_2007.html"&gt;folgende Definition&lt;/a&gt; von Pornografie: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"... ist die Verknüpfung in Text oder Bild von sexueller Lust mit Lust an Erniedrigung und Gewalt (Es geht also bei der Kritik an Pornografie nicht um Kritik an Nacktheit, Erotik oder Sexualtität)."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn hier also nicht mit dem &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Vorschlaghammer&lt;/span&gt; die Erotik zetrümmert wird bleibt für mich im Dunkeln, warum andererseits pauschalisierend jegliches pornographisches Material aus feministischer Sicht verwerflich sein soll. Wenn auch möglicherweise nicht in vergleichbarem Maße, so gibt es doch auch &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Konsumentinnen&lt;/span&gt; von Pornographie. Wird mit der Sichtweise der Emma nicht ungenutztes weibliches Potential sexuellen Lustempfindens bereits im Vorhinein verteufelt und damit einer von Männern sowohl auf Seiten der Konsumenten als auch in der Produktion dominierten Branche jegliche Möglichkeit der weiblichen Einflussnahme entzogen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugegeben, die Beschäftigung mit dem Thema Pornographie bewegt sich stets auf einem schmalen Grat zwischen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;sexueller Toleranz&lt;/span&gt; und deren von Nacktheit und Lust verschleierten Schattenseiten - vornehmlich extreme Brutalität und die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Reduktion der Weiblichkeit&lt;/span&gt;, deren trauriges Resultat das Objekt ist. Ich will nicht über gesellschaftliche Auswirkungen von Pornographie spekulieren, wie es 2007 der &lt;a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/sexuelle-verwahrlosung-voll-porno-581936.html"&gt;Stern&lt;/a&gt; getan hat. Fakt ist zumindest, dass die Herstellung und Verbreitung von pornographischem Material, welches Gewalttätigkeiten zeigt, in Deutschland gemäß &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;§ 184a Strafgesetzbuch&lt;/span&gt; verboten ist. Hier gehen jedoch, wie die Strafrechtsprofessorin Tatjana Hörnle in der FAZ &lt;a href="http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc%7EE1BDDE09228C6406F8618B36C9947D428%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"&gt;zu Protokoll gibt&lt;/a&gt;, Gesetz und Realität unter Umständen auseinander.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mich interessiert zunächst, was die Menschen vor ihren Bildschirmen berührt, worüber sie nachdenken und warum sie sexuelle Gewalt konsumieren, denn ohne etwa sadomasochistische Neigungen undifferenziert aburteilen zu wollen gehe ich davon aus, dass die Mehrheit der Deutschen von anderen Dingen träumt als von Schlägen und ähnlichen sexuellen Liebenswürdigkeiten. Zudem hat die Gewalt in Pornos nicht unbedingt einen ästhetischen Aspekt - ob man gewisse Vorlieben teilt oder nicht, woher kommt der klammheimliche, fast stumme, im Verzehrverhalten dagegen lautstarke, räumlich greifbare Schrei nach &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;mehr&lt;/span&gt;? Und wenn ein Mehr an Gewalt die Erniedrigung der Weiblichkeit weiter vorantreibt, den Blütenblättern ihre letze Kraft raubt bis nurnoch der verdorrte Stamm übrigbleibt, wie hat eine Frau diesem zu begegnen ohne die eigene sexuelle Freiheit zu beschränken?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die dünne Eisdecke der aufgeklärten Toleranz ist &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;brüchig&lt;/span&gt;, die Risse werden tiefer je weiter sich die Befriedigung körperlicher Bedürfnisse mit Gewalt verselbstständigt. Kein einziges bedeutendes Tabu ist gebrochen, so lange man sich wenn überhaupt mit verschämtem Grinsen versteckt in Nebensätzen über &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Youporn&lt;/span&gt; unterhält, ohne persönlichen Bezug, man hat davon gehört so wie man immer alles irgendwo hört, niemand hat jemals irgendetwas mit eigenen Augen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;angestarrt&lt;/span&gt;. Und womöglich dabei etwas wie Lust empfunden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-8909650722528017420?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/8909650722528017420/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/who-wants-to-be-porn-queen.html#comment-form' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/8909650722528017420'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/8909650722528017420'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/who-wants-to-be-porn-queen.html' title='who wants to be a porn queen'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SrpWBu3nLtI/AAAAAAAAAKc/hZOabpUF2v4/s72-c/feet.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-7209208842176898407</id><published>2009-09-18T15:39:00.006+02:00</published><updated>2009-09-18T18:14:31.958+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><title type='text'>mit suchendem blick</title><content type='html'>Gestern Abend, nach einem weiteren Tag des Hausarbeitschreibens habe ich die angeforderten &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Briefwahlunterlagen&lt;/span&gt; in der Post vorgefunden. Ich werde am Wahlsonntag zu spät aus Hamburg zurückkehren, Ankunft &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;nach 18 Uhr&lt;/span&gt; in meinem Wahlkreis Heidelberg/Weinheim. Um halb neun werde ich zurück sein, mit neuen Klängen, Bands, Locations und sonstigen Eindrücken vom Reeperbahnfestival. Und trotzdem bei Betreten des WG-Wohnzimmers Fernseher und Laptop zur Rate ziehen um die aktuellen Hochrechnungen, nicht aber die Zukunft unseres Landes zu begutachten.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SrOsihzaVAI/AAAAAAAAAKU/gfNTcKdaj9I/s1600-h/bundestag.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 208px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SrOsihzaVAI/AAAAAAAAAKU/gfNTcKdaj9I/s320/bundestag.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5382835688827409410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Informiert zu sein ist ein hartes Stück &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Arbeit&lt;/span&gt;, ich lese Zeitungs- und Webartikel, diskutiere, schreibe, sehe politsch fern, halte sogar bei Maybrit Illner und Anne Will wie sonst selten bis zum Ende der Sendung durch, quäle mich durch ein in 90 Minuten mäßig informatives TV-Duell und bin an keiner parteispezifischen Front begeistert, bisher vermochte kein Wahlprogramm meinen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;suchenden Blick&lt;/span&gt; an sich zu binden, meine Augen rutschen bisweilen ab an der glatten &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;asphaltgrauen Oberfläche&lt;/span&gt;. Informierte WählerInnen brauchen, wie ich eigens und erneut festgestellt habe, zunächst mal eines: &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Ausdauer&lt;/span&gt; - besonders in einem Wahlkampf nach vier Jahren Politik zum &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Minimalkonsens&lt;/span&gt;. Hoffnungen habe ich in diese Schlacht mit stumpfen Waffen trotzdem investiert, nicht zuletzt solche voyeuristischer Natur. Ein handfester Skandal hätte mir vielleicht die Entscheidung mittels zwei Kreuzen auf dem Stimmzettel maßgeblich erleichtern können oder vielleicht eine bisher geheimgehaltene &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Sponti-Vergangenheit&lt;/span&gt; von FWS. Wenig ist passiert, das bürohengstige Image des SPD-Kanzlerkandidaten ist beim neunzigminütigen Duettmarathon vergangenen Sonntag möglicherweise durch ein leicht angestrengtes Macher-Lächeln ein wenig vermenschlicht worden, politisch hielt man den Ball vorsichtshalber flach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hätte gerne irgendetwas revolutionäres angefangen mit meiner ersten Stimme zur Bundestagswahl, aber mir fehlt es hierfür entweder an &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Idealismus&lt;/span&gt; oder an Alternativen. Die Piraten hätten noch vor einigen Monaten zumindest Potential gehabt, zu einer ernsthaften Wahlalternative zu avancieren. Neue &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Denkstrukturen&lt;/span&gt; für Netz und Urheberrecht, ein Kampf für mehr Datenschutz - gegen den gläsernen Bürger und für einen transparenten Staat. Zur Bundestagswahl hatte ich jedoch ernsthafte Alternativen im Bereich zahlreicher nicht zwingend netzbezogener Themen erwartet - vergeblich. Ohne außer Acht zu lassen, dass es sich um eine sehr junge Partei handelt, müsste sie um meine Stimme zu ergattern zu einem breiteren Themenspektrum Stellung beziehen - nicht zuletzt in puncto Frauenpolitik, Antidiskriminierungsmaßnahmen und Familienpolitik. &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Latest results&lt;/span&gt;: eine hitzige Debatte in der politischen Blogosphäre über die Frauenpolitk der Piraten inlusive niveauloser, teils frauenverachtender Kommentare und weiter ohne Stellungnahme der Partei, vielleicht, weil man dort gar nicht will. Eine gute Zusammenfassung liefert hier der &lt;a href="http://genderblog.de/index.php/2009/09/14/noch-einmal-pirat_innen/"&gt;Genderblog&lt;/a&gt;.  Weiter ein umstrittenes Interview des Piraten-Vize mit einem Nazischmierenblatt, der "Jungen Freiheit".  Andreas Popp will gar nicht gewusst haben, um was für eine Zeitung es sich hier handelt und die Zeit fragt zu Recht: "&lt;a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2009-09/piratenpartei-kompetenz-2"&gt;Fehlt der Piratenpartei die Offline-Kompetenz&lt;/a&gt;?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht nur die Piratenpartei hat meine Erwartungen bezüglich Frauenpolitik unterboten im Regen stehen lassen. Von der CDU und deren auf höchste &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Geschlechtsneutralität&lt;/span&gt; bedachten Kanzlerin war schon vorher nichts außerordentlich emanzipatorisches zu holen, aber auch die SPD brachte mit der jungen Familienpolitikerin Manuela Schwesig keinen nennenswerten &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Gegenvorschlag&lt;/span&gt; an die Wahlkampfstartlinie (siehe meinen Beitrag zur &lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/08/die-kinderministerin.html"&gt;Kinderministerin&lt;/a&gt;). Die Grünen finden, dass Frauen nach oben gehören, kein schlechter Ansatz eigentlich, jedoch wäre hier ein informativer Diskurs von Nutzen gewesen. &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Wo ist eigentlich oben&lt;/span&gt;, wie genau sollen Frauen dorthin und welche Grundlagen sind dafür zunächst einmal "unten" zu schaffen? Auch wenn ich nicht wie &lt;a href="http://maedchenmannschaft.net/kann-eine-feministin-die-gruenen-waehlen/"&gt;Antje Schrupp&lt;/a&gt; der Ansicht bin, dass es sich hier um eine absurde Forderung handelt, ist für mich vordergründig wichtig, dass Gleichberechtigung in allen gesellschaftlichen wie privaten oder beruflichen Höhen stattfinden muss.  Die Thematik gesellschaftlicher Schichten, die soziale Gleichberechtigung zwischen arm und reich, Chefetagen vs. Hartz IV - das alles steht wiederum auf einem anderen, nicht weniger bedeutenden &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Stück Papier&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Bilder/Aktionen/teaser_plakate_225/frauen_nach_oben_225.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 225px; height: 591px;" src="http://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Bilder/Aktionen/teaser_plakate_225/frauen_nach_oben_225.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;(Bild: &lt;a href="http://www.gruene.de/no_cache/einzelansicht/artikel/die-kampagne-zum-download.html"&gt;grüne.de&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt ist der Wahlkampf wenig weiblich, wie auch Tessa von flannel apparel &lt;a href="http://flannelapparel.blogspot.com/2009/09/mit-pinker-tinte.html"&gt;festgestellt&lt;/a&gt; hat, zudem hart, grau und undurchdringlich; eine Frau zu sein, fernab von Gebährfähigkeit und Sex, dringt nicht an die politische Oberfläche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut &lt;a href="http://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2009/main_app.php"&gt;Wahl-O-Mat&lt;/a&gt; soll ich &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;die Linke&lt;/span&gt; wählen, höchste Übereinstimmung nach meiner persönlichen Themengewichtung. Wie wählbar aber ist diese Partei? Und wie regierungsfähig? Die SED-Vergangenheit vieler Parteifunktionäre bereitet mir ebenso Kopfzerbrechen wie die Schwarzweißperspektive vieler Forderungen der Partei. 10 Euro Mindestlohn, Reichtum besteuern und am besten sofort aus der Nato austreten. Das klingt alles ganz nett, und ist damit doch nur die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;kleine Schwester&lt;/span&gt; von, genau. Obwohl auch ich die Entwicklung unserer einstigen Verteidigungsarmee in Afghanistan mit zwei kritischen Augen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;anglotze&lt;/span&gt; und soziale Gerechtigkeit gerade jetzt für eines der wichtigsten Themen halte, die es sowohl im Niedriglohnsektor als auch bei Kinderarmut und steigender Arbeitslosigkeit neu zu denken gilt, halte ich die nur auf dem Wahlkampfpapier einfachen Standpunkte der Linkspartei für größtenteils unrealistisch - da wirkt beispielsweise die Kampagne der Grünen, der sogenannte &lt;a href="http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/unser-wahlprogramm.html"&gt;Green New Deal&lt;/a&gt; durchdachter. Vielleicht kann die Linke zunächst ihre Regierungskompetenz in Thüringen unter Beweis stellen, doch auch hier ergeben sich &lt;a href="http://www.freitag.de/politik/0938-ramelow-thueringen-linkspartei-ministerpraesident"&gt;Anlaufschwierigkeiten&lt;/a&gt; (-&gt; &lt;a href="http://www.freitag.de/"&gt;der Freitag&lt;/a&gt; über den Verzicht von Bodo Ramelow und die Reaktionen innerhalb der Partei).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;So erschöpft sich eine meiner besten Wahlkampferfahrungen 2009 in einem &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Plakat&lt;/span&gt;, dass den heutigen Besuch von Frau Merkel in Hamburg ankündigt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.spreeblick.com/wp-content/imagemagic/4aaf2b79ef3e97378ce744cf24a163ba.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 499px; height: 374px;" src="http://www.spreeblick.com/wp-content/imagemagic/4aaf2b79ef3e97378ce744cf24a163ba.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;(Bild via &lt;a href="http://www.spreeblick.com/"&gt;spreeblick.com&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;Yeaahh. Intonation: trocken, bissig, ironisch. So enthusiastisch wie meine Stimmabgabe.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-7209208842176898407?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/7209208842176898407/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/mit-suchendem-blick.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/7209208842176898407'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/7209208842176898407'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/mit-suchendem-blick.html' title='mit suchendem blick'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SrOsihzaVAI/AAAAAAAAAKU/gfNTcKdaj9I/s72-c/bundestag.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-1164312507235619054</id><published>2009-09-14T17:49:00.011+02:00</published><updated>2009-09-14T23:28:19.575+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>sofort knutschen</title><content type='html'>Mitte September. Nieselregen bei 18°C Außentemperatur, schon wieder finde ich mich teetrinkend auf der Couch wieder; grünen diesmal, nachdem ich es nach monatelangem auf meiner imaginären to-do-liste Herumdümpeln heute nach geringfügigem Voranbringen meiner Strafrechtshausarbeit endlich auf die Reihe gekriegt habe, im Supermarkt ein paar Teefilter zu erstehen. Alltäglicher Lebensmitteleinkauf in Heidelberg Mitte, Ort des Geschehens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.neon.de/img/Magazin/cover/0910_home.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 197px; height: 269px;" src="http://www.neon.de/img/Magazin/cover/0910_home.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;16:30 Uhr, erste VertreterInnen der arbeitenden Bevölkerung drängeln gepflegt zwischen den Regalen um sich heute Abend was hübsches zu zaubern, an der Kasse setzt feierabendliche Schlangenbildung ein. Meine eigenen Köstlich- und Nützlichkeiten für den Montag und hoffentlich auch ein paar Tage länger zusammengerafft reihe ich mich ein und überfliege beim Warten die aktuellen Zeitschriftencover. Das &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Knutschbild&lt;/span&gt; der Neon erlangt als erster Titel meine mit Krawatten und Einkaufswägen geteilte Aufmerksamkeit, vielleicht hätte ich in den Moment nutzen, den Blick abwenden sollen. Meine Neugier war schneller, musste ich mich schließlich zunächst fragen, ob die genießend gesenkten Augenlider nun die Story einer neuen sexuellen Revolution oder &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Liebe, Sex und Zärtlichkeit&lt;/span&gt; frei nach Bravo-Facon ankündigen. Bei näherem Hinsehen also: "Sofort verlieben! Warum wir der »Liebe auf den ersten Blick« vertrauen können - und wo man sie findet".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu fällt mir erstmal nicht viel ein. Und als nächstes nach Wenig, dass ich noch nie so glücklich war, die &lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/07/die-ich-generation.html"&gt;kurze Liason&lt;/a&gt; mit dem selbsterklärten &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Generationsversteher&lt;/span&gt; im Magazinformat bereits vor zwei Monaten einseitig aufgekündigt zu haben.  Vermutlich wäre es direkt nach der Ankunft im Briefkasten aufgrund seiner neonbunten Lächerlichkeit ohne größere Umwege in die Papiertonne befördert worden, freigegeben für das anschließende &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Recycling&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon vor einiger Zeit habe ich mich mit dem - ungeliebten - Stichwort "Generation Neon" &lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/07/die-ich-generation.html"&gt;auseinandergesetzt&lt;/a&gt;, die dort attestierte Entwicklung des Blattes zu einer Art Bravo für Mittzwanziger mit deplatzierter &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Ratgeber-Attitüde&lt;/span&gt; will man in München nicht mehr aufhalten. Entweder es funktioniert, oder die Kohle ist alle. Neben der neuen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Gefühlsheadline&lt;/span&gt; vermögen auch die anderen Cover-Artikel nicht zu überzeugen: der Tränenfaktor wird erneut plattitüdenhaft abgedeckt dank der Mein-Partner-ist-tot-Story, ein paar Inhalte aus der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Mikrowelle&lt;/span&gt; ("Schlacht im Meer - Wie militante Tierschützer versuchen, das Millionengeschäft der Walfänger zu stören") haben es daneben auch noch auf den Titel geschafft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch der Magazintext heiligt nicht das flache Cover. Ein paar Wissenschaftler, die erklären, dass man sich tatsächlich auf den ersten Blick verlieben kann. Ob Gruner&amp;amp;Jahr nun endgültig das Geld für &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Qualitätsjournalismus&lt;/span&gt; ausgeht oder ob ich ein weiteres Resultat eines lieblos zusammengezimmerten Generationsabbilds in Händen halte frage ich mich mehr, als mich der eigene &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Hormonhaushalt&lt;/span&gt; derzeit beschäftigt. Die Liebe entmystifizieren, das haben die Druckerzeugnisse meiner Teenagerzeit auch schon versucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie liegt also wie jeden Monat neu in der Zeitschriftenauslage, die Generation Neon, und wirbt mit Gefühlen und Geknutsche um Käufer innerhalb ihrer nach eigenen Angaben breiten Zielgruppe. Selbige umfasst bekanntlich meine Generation in allen altersmäßig vorhandenen Ausprägungen, von -Teen bis Mitte dreißig. Schon allein der Anspruch, ein Magazin für eine ganze Generation herausgeben zu wollen beinhaltet die Durchschnittlichkeit im &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Nebensatz&lt;/span&gt;. Diesen Monat gibt es dafür eine im Vorbeigehen hingeknutschte Liebesgeschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bild: &lt;a href="http://www.neon.de/"&gt;neon.de&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-1164312507235619054?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/1164312507235619054/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/sofort-knutschen.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1164312507235619054'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/1164312507235619054'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/sofort-knutschen.html' title='sofort knutschen'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-5435840898985675019</id><published>2009-09-13T19:06:00.001+02:00</published><updated>2009-09-19T16:07:22.656+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>frau im recht</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;dieser Text ist zum Semesteranfang zu lesen im Reader des Arbeitskreises kritischer JuristInnen Heidelberg.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Feminismus ist zunächst ein &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Schlagwort&lt;/span&gt;. Assoziationen: 70er Jahre, Alice Schwarzer, Frauenbewegung, Männerhass und unrasierte Beine. Die vielfältigen Konnotationen des Begriffs lassen ahnen, dass sich nicht jede junge und emanzipierte Frau gern eine &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Feministin&lt;/span&gt; nennt - zu sehr ist die Bezeichnung mit Unweiblichkeit und anderen negativen Aspekten verwoben. Doch ist die Gleichheit bereits erreicht, hat sich die Bewegung also selbst abgeschafft?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sq0qvL41dbI/AAAAAAAAAJw/dNhuVYRzA9A/s1600-h/tanz+in+den+mai+035.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sq0qvL41dbI/AAAAAAAAAJw/dNhuVYRzA9A/s320/tanz+in+den+mai+035.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381004119911003570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Keineswegs. Die öffentliche Diskreditierung des Begriffs, nicht zuletzt durch machtvolle Publikationsunternehmen wie den Springer-Verlag und das sogenannte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;false feminist death syndrome&lt;/span&gt; (die Totsagung des Feminismus durch die Medien - v.a. im angloamerikanischen Raum, mehr dazu &lt;a href="http://www.querelles-net.de/index.php/qn/article/viewArticle/510/518"&gt;hier&lt;/a&gt;), mag einen zunächst glauben machen, dass Feminismus erstens überflüssig, zweitens gestrig und drittens unweiblich ist. Der Wunsch jedoch, als Frau einen Beruf auszuüben, mit Männern auf &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Augenhöhe&lt;/span&gt; zusammenzuarbeiten, Familie und Karriere zu haben ist gerade im universitären Umfeld omnipräsent. Das Jurastudium als einstige Männerdomäne erscheint bei vollen Hörsäälen mit 50 Prozent weiblichem Anteil in den Bankreihen als Bild der Vergangenheit - und doch liegt der Anteil der Professorinnen an den juristischen Fakultäten bei nicht viel mehr als drei Prozent. Ebenso ist ein Großteil privatwirtschaftlicher &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Führungspositionen&lt;/span&gt; männlich besetzt, die Gleichstellung der Löhne zwischen den Geschlechtern kann bei weitem nicht als vollzogen betrachtet werden und auch im Privaten werden traditionelle Rollenbilder weiter &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;zementiert&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Alltagsbeispiel: bei der schwedischen Möbelhauskette unseres Vertrauens findet man Wickeltische auf Herrentoiletten. Man bemerkt dies anhand des Hinweisschilds mit einem erfreuten Grinsen während wenig später die Abwesenheit einer solchen Ausstattung für Väter an den meisten anderen öffentlich zugänglichen Plätzen bewusst wird (siehe hierzu die treffende Beobachtung bei der &lt;a href="http://maedchenmannschaft.net/wickeltische-fur-die-gleichberechtigung/"&gt;mädchenmannschaft&lt;/a&gt;) . Nach wie vor gilt die Frau in einer heterosexuellen Partnerschaft als maßgeblich für die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Kindererziehung&lt;/span&gt; zuständig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das von Vorurteilen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;zerknickte&lt;/span&gt; Bild des Feminismus auffrischend empfiehlt sich zunächst ein Blick ins Internet. Hinter vielen Blogs stehen junge Frauen (- und Männer!), welche Politik, Kultur, Kunst, Feminismus und nicht zuletzt Mode zu gleichberechtigten Ressorts ihres Mediums machen. Schnell wird deutlich: Feminismus ist weder unsexy noch hat er auch nur entfernt mit der Ablehnung des männlichen Geschlechts zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Feministische Rechtswissenschaft&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Zweig der juristischen Ausbildung, in Deutschland noch nicht in vergleichbarem Maße &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;etabliert&lt;/span&gt; wie etwa in Skandinavien oder Großbritannien, beschäftigt sich mit der Frage, wie Recht auf das geschlechterspezifische Machtungleichgewicht einwirkt. Der Ausgangspunkt lässt sich dort ausmachen, wo &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Frauenleben&lt;/span&gt; durch das Recht berührt und geprägt werden; die Zielsetzung liegt darin, faktische Gleichheit durch eine gleiche Machtverteilung sowie die gleichberechtigte Teilhabe an materiellen Gütern und Zuweisung von Rechten und Pflichten - sowohl gegenüber dem Staat als auch im Privaten - zwischen den Geschlechtern zu erreichen.&lt;br /&gt;Die Probleme, die hierbei in Erscheinung treten sind vielfältig und greifen durch ihre Bezüge zur Geschichte der Frauenbewegung unter anderem in Bereiche der Soziologie und Politik über.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Bezug auf frauenfördernde gesetzliche Regelungen liegt ein vieldiskutierter Punkt im sogenannten &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Dilemma der Differenz&lt;/span&gt;. Im Kern geht es dabei um die Behandlung der Frage, inwiefern zwischen den Geschlechtern Gleichheit gegeben ist und wo bzw. in welchem Maße durch Gesetze eingegriffen werden muss, um zumindest formale Gleichheit herzustellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Indem eine Frau in einer bestimmten Situation durch Recht gefördert wird, in die sie aufgrund ihres Geschlechts typischerweise gerät (etwa betreffend Schwangerschaft und Mutterschutz) gelten für jede Frau. Insofern werden dadurch nicht nur diejenigen Frauen durch das Recht in Schutz genommen, die tatsächlich diese Regelungen in Anspruch nehmen, sondern durch die (kaum anders zu handhabende) &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Pauschalisierung&lt;/span&gt; durch Recht wird gleichzeitig ein mitunter einseitiges Frauenbild bei einer Vielfalt möglicher Lebensentwürfe festgelegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch deutlicher wird besagtes Dilemma bei Förderungsmaßnahmen durch &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Quotenregelungen&lt;/span&gt;. Weibliche Kritik erfahren diese häufig, da sich Frauen in eine Art Opferrolle gedrängt fühlen, d.h. der Möglichkeit beraubt werden, sich auch ohne die Festsetzung eines bestimmten Frauenanteils gegenüber der männlichen Konkurrenz durchzusetzen. Auch hier liegt die Ambivalenz darin, durch Maßnahmen, die zur Beseitigung von Ungleichheiten geschaffen wurden, diese im selben Moment zu festigen. Berücksichtigtigen sollte man dabei im letzteren Fall, dass die Quoten dazu gedacht sind, sich eines Tages selbst überflüssig zu machen - letztlich ist dies jedoch ein Argument zwischen vielen, oft kontradiktorischen Positionen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inwiefern sollte man Geschlechtergerechtigkeit also durch Gesetze regeln, wo sind Freiräume für mehr&lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt; Eigenregie&lt;/span&gt; zu lassen um eventuell auch hierdurch ein Mehr an weiblicher Freiheit und Chancengleichheit zu ermöglichen? Zweifellos hat die Thematik zumindest weder an Aktualität eingebüßt, noch wäre der Bedarf einer Debatte erschöpft. Neue Impulse sind zudem willkommen in einer Phase, in der auch eine neue Generation die Maxime der Gleichberechtigung für sich entdecken, erkämpfen und definieren muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;read more:&lt;br /&gt;+&lt;a href="http://www.querelles-net.de/index.php/qn/article/viewArticle/510/518"&gt;false feminist death syndrome bei querelles-net.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;+&lt;a href="http://www.feministisches-institut.de/"&gt;feministisches institut hamburg&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;+&lt;a href="http://www.forum-recht-online.de/erstinfos/erst2/erst2nitschke.htm"&gt;tanja nitschke - recht weiblich. forum-recht-online.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;+&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3832922350/ref=s9_simz_gw_s0_p14_t1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;amp;pf_rd_s=center-1&amp;amp;pf_rd_r=04GVDWJMHJHQJSPKMQZV&amp;amp;pf_rd_t=101&amp;amp;pf_rd_p=463375193&amp;amp;pf_rd_i=301128"&gt;feministische rechtswissenschaft - ein studienbuch&lt;/a&gt;. herausgegeben von lena foljanty und ulrike lembke, nomos verlag&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;// girls on web:&lt;br /&gt;+&lt;a href="http://maedchenmannschaft.net/"&gt;mädchenmannschaft&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;+&lt;a href="http://flannelapparel.blogspot.com/"&gt;flannel apparel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;+&lt;a href="http://maedchenblog.blogsport.de/"&gt;mädchenblog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;+&lt;a href="http://missy-magazine.de/"&gt;missy magazine&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;and many more.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-5435840898985675019?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/5435840898985675019/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/frau-im-recht.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/5435840898985675019'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/5435840898985675019'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/frau-im-recht.html' title='frau im recht'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sq0qvL41dbI/AAAAAAAAAJw/dNhuVYRzA9A/s72-c/tanz+in+den+mai+035.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-299198179067277861</id><published>2009-09-12T19:17:00.007+02:00</published><updated>2009-09-12T22:26:45.723+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kleiderschrank'/><title type='text'>lila, der letzte versuch</title><content type='html'>wie Vanessa von &lt;a href="http://www.thepandafck.de/"&gt;panda fuck&lt;/a&gt; bereits im Juli festgestellt hat, haben wir jedes Jahr im Herbst ein altbekanntes &lt;a href="http://panda-fck.blogspot.com/2009/07/das-burgunder-problem.html"&gt;Burgunderproblem&lt;/a&gt;. Wie in letzter Zeit häufiger mit einem lachenden und einem krebsbefallenen Auge festgestellt, beschränkt sich das Phänomen in diesem Jahr jedoch nicht lediglich auf Textilhersteller für die Großelterngeneration, sondern auch mir möchten der &lt;a href="http://www.frontlineshop.com/SID=si60025369fd9cec2bb83451257652d1/index.php?screen=wo.specialcontent&amp;amp;pid=117803&amp;amp;look=true&amp;amp;lid=kw37_h_berrytones"&gt;frontlineshop&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.marc-o-polo-shop.com/index_de.html?wt_mc=qg_sem"&gt;Marc O'Polo&lt;/a&gt; und ungezählte andere Designer und Klamottenverkäufer auch in dieser Herbst-Winter-Saison - für mich genauso wenig erklärlich wie burgunder - weiterhin lila, brombeer, himbeer, aubergine und ähnliche Rohkost als Trendfarben verkaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.fashion-era.com/images/2008_9_fall_trends/colours/purplewine20.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 434px; height: 172px;" src="http://www.fashion-era.com/images/2008_9_fall_trends/colours/purplewine20.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Getarnt mit neuem Namen - statt längst sattgesehen lila oder im besagten Burgunderton verkauft sich die selbe Couleur nun unter der Rubrik "berry tones" - scheinen einige Boutiquen und Onlineshops nun die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Lagerbestände&lt;/span&gt; des letzten Jahres als vermeintlich heißen, tatsächlich &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;lauwarmen Trend&lt;/span&gt; an den Mann bzw. die Frau bringen zu wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mitte letzten Jahres noch mit einiger Begeisterung lila Stöffchen und Accessoires geshoppt stehe ich nun selbst abgekühlt in der Auslage, unlustig mein Auge erneut mit lila zu überreizen. Die vielen satten Violetttöne des letzten Jahres waren zunächst gewagt, schnell üblich und irgendwann &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;abgehakt&lt;/span&gt;, es will ja schließlich niemand jahrelang Flieder und Co. tragen - zuviel der beerigen Optik, ebenso wie man auf eine orangefarbene Tapete nach einer gewissen Zeit keine Lust mehr hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde, es ist auch bei frontline langsam Zeit für einen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Tapetenwechsel&lt;/span&gt;, we are kind of over it.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bild: &lt;a href="http://www.fashion-era.com/images/2008_9_fall_trends/colours/purplewine20.jpg"&gt;fashion-era.com&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-299198179067277861?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/299198179067277861/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/lila-der-letzte-versuch.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/299198179067277861'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/299198179067277861'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/lila-der-letzte-versuch.html' title='lila, der letzte versuch'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-7008787781142294771</id><published>2009-09-09T12:13:00.001+02:00</published><updated>2009-09-09T12:20:02.751+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>zu hause // retrospektiv</title><content type='html'>Lange nicht gesehen. Es fühlt sich gut an, hier oder dort und abhängig vom Ort des Geschehens bleibt die Wiedersehensfreude oder ein fader Nachgeschmack am Gaumen kleben. Manchmal schmeckt es nach Milchschaum, sonnengelb süß prickelndem &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Maracujaschorle&lt;/span&gt; und guten alten Zeiten, manchmal grau und zäh, wie zu spät entfernter Kaugummi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor einem Jahr ziemlich exakt bin ich ausgezogen, studieren und mir einen neuen Flecken auf der Landkarte zu Eigen zu machen. Die spärlichen Besuchswochenenden in der in den letzten zwölf Monaten mit Essen und zwischenzeitlicher Okkupation der heimischen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Polstermöbel&lt;/span&gt; verbracht bin ich gestern zurückgekehrt, wenn auch nur für ein paar Tage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Ortswechsel&lt;/span&gt; ist vollzogen. Auch die letzten meiner einstigen Banknachbarn haben es mir inzwischen gleichgetan, in der alten Heimatstadt die Segel zu streichen um irgendwohin aufzubrechen und die postabiturielle Zukunft zum Jetzt zu machen. Es gibt &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Cafés&lt;/span&gt; hier, in denen wir vor nicht allzu langer Zeit gemeinsam in den Tag gelebt haben, ein Nachtasyl, wo man an jedem Abend der Woche mindestens eine Hand voll bekannter Gesichter antraf und Nächte in Stuttgart, nach denen wir uns mit dem letzten Döner &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;abgefrühstückt&lt;/span&gt; betrunken im Nachtbus auf der Heimreise wiederfanden. Gestern: den Tag in Stuttgart verbracht sowie den Abend in einem der Wohnzimmer meiner Schulzeit mit einer alten Freundin, die ich aus Grundschultagen kenne. Ein wunderbarer Tag, das Gefühl der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Durchreise&lt;/span&gt; bleibt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqeAm-7mD2I/AAAAAAAAAJY/Pq1tzbFX1vQ/s1600-h/holland07+038.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqeAm-7mD2I/AAAAAAAAAJY/Pq1tzbFX1vQ/s320/holland07+038.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5379409687133687650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;alten Wohnzimmer&lt;/span&gt; haben entweder neue oder gar keine Bewohner gefunden, man muss sich verabreden, im Zweifelsfall bis &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Weihnachten&lt;/span&gt;, da werden sich wohl auch innerhalb der nächsten zehn Jahre noch alte Freunde am warmen Herd der Eltern versammeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht ohne ein selbstironisches Grinsen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;rekapituliere&lt;/span&gt; ich erste nächtliche Ausflüge in die Metropole nebenan, wir waren 14 und legten uns ordentlich ins Zeug um unserer Jugend einen angesagten nachtkulturellen&lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt; Anstrich&lt;/span&gt; zu verpassen, auch wenn wir uns nach einigen Türsteher-Absagen letzten Endes auf einer nicht besonders ruhmreichen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;u18-Party&lt;/span&gt; wiederfanden. Oder in den Clubs noch keiner tanzte, weil wir die letzte Bahn zurück kriegen mussten. Zur selben Zeit: Shoppingausflüge zu H&amp;amp;M in den Nachmittagsstunden, als die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Stadt unserer Kindheit&lt;/span&gt; noch nicht mit einer eigenen Filiale aufwarten konnte, mit nach stundenlanger Überzeugungsarbeit aus der elterlichen Rippe geleierten Fünfzig Mark in der Tasche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aktuell: Neunzehn Jahre Lebenszeit. Gestern Abend habe ich mich über Hunde und menschlichen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Nachwuchs&lt;/span&gt; unterhalten. Zu früh, noch, aber nach der Schule scheint alles möglich, auch dies belegen Beispiele meines weiteren Schülerinnenumfelds.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dem Ort, an dem wir uns bis in die frühen Morgenstunden zu Elektro und Indiemusik mit Bier in &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Bügelflaschen&lt;/span&gt; betranken trifft man nun ab und an die Kumpanen meines jüngeren Bruders oder niemanden. Das selbe Schicksal wie das des Ortswechsels scheint auch den Generationswechsel ereilt zu haben - &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;abgeschlossen&lt;/span&gt;, der Zusammenhang ist naheliegend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch fünfzehn Minuten Fahrt mit der S-Bahn von der dahinsiechenden Erinnerung getrennt: &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Stuttgart&lt;/span&gt;. Von jeher kein Ort, den man besucht, um innerhalb weniger Kilometer mehreren bekannten Gesichtern über den Weg zu laufen hat sich mein Konsum dieser Stadt über die Jahre verändert, wo die Möglichkeiten meiner deutlich kleineren Heimatstadt sind in diesem Punkt an ihre infrastrukturellen Grenzen stoßen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit 15 war Stuttgart dank Starbucks, H&amp;amp;M und einer Buchhandlung von annehmbarer Größe mein Paradies und &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Taschengeldgrab&lt;/span&gt;. Die Buchhandlung ist geblieben, die anderen beiden sind nun auch nach nebenan übergesiedelt. NewYorker und Pimkie sind auf meiner ShopsILike-Liste anderen, innovativeren, nicht zuletzt reiferen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Textilherstellern&lt;/span&gt; gewichen, in der Zwischenzeit wurde auch die Café- und Kneipenkultur erfolgreicher durchleuchtet. Das alles, um im Laufe des Wochenendes den Zug nach Heidelberg zu nehmen, Rückkehr: unbekannt. Weihnachten, spätestens.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-7008787781142294771?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/7008787781142294771/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/zu-hause-retrospektiv.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/7008787781142294771'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/7008787781142294771'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/zu-hause-retrospektiv.html' title='zu hause // retrospektiv'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqeAm-7mD2I/AAAAAAAAAJY/Pq1tzbFX1vQ/s72-c/holland07+038.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-5304466930753187587</id><published>2009-09-09T02:32:00.003+02:00</published><updated>2009-09-09T11:45:12.193+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kleiderschrank'/><title type='text'>boots revival</title><content type='html'>Kleidungsstück der Woche: my good old classy &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Doc Martens&lt;/span&gt;. Durch die Bilder der aktuellen Herbstkollektion von &lt;a href="http://www.comptoirdescotonniers.com/fr/fr/homepage.aspx"&gt;Comptoir des Cotonniers&lt;/a&gt; auf eine &lt;a href="http://www.comptoirdescotonniers.com/fr/fr/collections-mode/collection_femme.aspx"&gt;Idee&lt;/a&gt; gebracht, habe ich meine alten, über die Jahre eingestaubten Boots vom Dachboden geholt. Mit 15 in einem durch Punkoutfit zur Schau getragenen Protestauswuchs erstanden, habe ich sie damals ein klein wenig zerstört, um sie möglichst schnell besonders &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;abgenutzt&lt;/span&gt; und statusgerecht aussehen zu lassen. Die Macken meiner Punkphase mit einer ordentlichen Portion Schuhcreme beseitigt und mit neuen Schnürsenkeln versehen glänzen sie bereits wieder ein wenig.&lt;br /&gt;Bei Comptoir des Cotonniers wird dieser Schuhklotz mit leichten Stoffen und romantischen Schnitten kombiniert - mit einiger Überzeugungsfähigkeit, ich habe mich bereits zurückverliebt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.drmartens.com/images/products/lg/12309601.png"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 350px; height: 404px;" src="http://www.drmartens.com/images/products/lg/12309601.png" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bild: &lt;a href="http://www.drmartens.com/ProductDetail.asp?PID=12308601"&gt;drmartens.com&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-5304466930753187587?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/5304466930753187587/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/boots-revival.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/5304466930753187587'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/5304466930753187587'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/boots-revival.html' title='boots revival'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-3554999733440842303</id><published>2009-09-07T12:35:00.004+02:00</published><updated>2009-09-09T00:49:55.199+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wortkunst'/><title type='text'>demokratiegezeiten</title><content type='html'>Bevor ich mich heute erneut auf den Weg Richtung Stuttgart mache, um in ein paar Tagen alte Freunde zu treffen, Abende mit ein paar Gläsern Wein auf der Terasse zu verbringen und in Ruhe an ein paar Artikeln zu arbeiten, habe ich noch von einem &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Textwerk&lt;/span&gt; zu schreiben: "Die Republik vor Gericht // 1954-1974" mit dem vielversprechenden Untertitel "Erinnerungen eines unbequemen Rechtsanwalts". Diese in eine Chronik politischer Justiz gefassten Erinnerungen des besagten Anwalts, der Jurist und Schriftsteller Heinrich Hannover, habe ich im Urlaub zu lesen begonnen. Mein Vater hatte es mir gegeben bevor wir vor ein paar Wochen nach Frankreich gefahren sind, es würde mich sicher interessieren, nicht zuletzt als Jurastudentin. Nun denn.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TWG6YT7HL._SS500_.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 500px; height: 500px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TWG6YT7HL._SS500_.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Mit von Sonnencreme festgeklebten Sandkörnern an den Fingerkuppen durchblättere ich die ersten Seiten und lese mich schnell fest. Hannovers Kindheit während der Nazizeitund seine erzieherische Prägung durch ein konservativ-großbürgerliches Elternhaus lehrten ihn früh, den Kommunismus stets als angsteinflößendes &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Feindbild&lt;/span&gt; vor Augen zu halten. Damals konnte er nicht wissen, dass er zu einem späteren Zeitpunkt - während der Kommunistenverfolgung unter dem "Wegbereiter der Demokratie" Konrad Adenauer - einst Kommunisten und Anhänger der Friedensbewegung vor Gericht verteidigen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch ist hochgradig kritisch und liest sich nichtsdestotrotz durch den trockenen Humor und die &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;sezierende&lt;/span&gt; Sprache Hannovers erfrischend und regt dazu an, die Geschichte unserer Demokratie aus anderer Sicht zu betrachten. Der oft einseitige, im &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Geschichtsunterricht&lt;/span&gt; vermittelte Standpunkt war vor ein paar Jahren nicht in der Lage, mein politisches Verständnis zu fördern, sodass ein älterer Herr mit wachem Geist benötigt wurde, um mein kritisches historisches Bewusstsein nachträglich anzuregen. Am Strand, mit kühlem Seewind zwischen den Seiten, habe ich schockiert über den prekären Zustand der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Meinungsfreiheit&lt;/span&gt; für Kommunisten während des kalten Krieges gelesen. KPD-Verbot und die Ignoranz Adenauers bezüglich der sowjetischen Note von 1952, die möglicherweise bereits damals die Einheit Deutschlands mit der einzigen Bedingung ermöglicht hätte, dass Deutschland militärische Neutralität bewahrt. Umso streitbarer erscheint Adenauers &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Remilitarisierungspolitik&lt;/span&gt;, durch die er klar gegen die Sowjetmacht Stellung bezog und wenige Jahre nach dem zweiten Weltkrieg erneut einen (nicht zuletzt selbstverschuldeten) Krieg auf deutschem Boden riskierte. Anhänger der Friedensbewegung wurden als Kommunisten &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;diffamiert&lt;/span&gt; und abgeurteilt, um deren sinnvolle und für einen demokratischen und menschenwürdigen Staat dringend notwendige Aufklärungsarbeit zu behindern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hannover beschreibt die eigenen Erfahrungen als Verteidiger in den damaligen Prozessen politischer Justiz, beginnend 1954, um in diesem Band mit dem Kapitel über die Verteidigung Ulrike Meinhofs bis 1974 zu schließen. Nicht nur bezüglich des Kommunismus in der BRD hat sich deren Justiz im Laufe der Zeit einige traurige Denkmäler der geistigen Enge und politischen Unfreiheit geschaffen. In einem weiteren Band, der bis jetzt ungelesen an der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Bettkante&lt;/span&gt; liegt, führt Heinrich Hannover die Chronik seiner unbequemen Verteidigung bis ins Jahr 1995 fort. Nicht nur für JuristInnen, sondern für jede_n kritisch Interessierte_n bietet diese Geschichte der politischen Justiz die Möglichkeit, sich hintergründig zu informieren und einen Einblick in die Ambivalenz der Rechtswissenschaft zu erhalten. Und da die universitäre Juristenausbildung, ein Thema, mit dem ich mich viel &lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/07/wohnzimmerbericht-die-brisanz-der.html"&gt;auseinandersetze&lt;/a&gt;, an vielen Stellen konzipiert ist, die StudentInnen zu unhinterfragtem Rechtspositivismus auszubilden (eine Erfahrung, die übrigens auch Heinrich Hannover aus seinem Studium zog), bietet dieses Buch die Chance, anhand von plakativen Beispielen der Geschichte die Perspektive zu erweitern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Abspann&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Es wird Nachmittag. In der Spüle stapelt sich angeklebter Reis auf einem Teller von gestern Abend neben Kaffeetassen und einer Horde Müslischalen, deren Herkunft ich noch nicht durchschaut habe. Chaos beseitigen und dann ins Auto, A 81 Richtung Stuttgart.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-3554999733440842303?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/3554999733440842303/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/demokratiegezeiten.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/3554999733440842303'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/3554999733440842303'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/demokratiegezeiten.html' title='demokratiegezeiten'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-2028407762751333665</id><published>2009-09-06T14:57:00.014+02:00</published><updated>2009-09-06T22:37:20.428+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kleiderschrank'/><title type='text'>in between summer</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqPZ7JKRXCI/AAAAAAAAAIg/P53v_tU5bmo/s1600-h/sommersound09.france.co+025.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqPZ7JKRXCI/AAAAAAAAAIg/P53v_tU5bmo/s320/sommersound09.france.co+025.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5378381990105013282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich bin zurück. Finally, nach drei eigentlich kurzen Wochen, davon 2 größtenteils auf französischem &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Atlantikstrandboden&lt;/span&gt; und eine in Esslingen // Stuttgart, dem alten Heim. Trotz des mittlerweile gewohnten Dahinfliegens der Zeit unterwegs betrete ich vorgestern Abend unsere Wohnung in Heidelberg und freue mich über so alltägliche Dinge wie die Schönheit unseres Holzdielenbodens, die in der kurzen Zeit vor meinem inneren Auge &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;verblasst&lt;/span&gt; zu sein scheint. Dort konfrontiert mit einem übervollen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Briefkasten&lt;/span&gt;, mitunter eine Mahnung des Finanzamts (ich muss für unsägliche dreihundert Eurokronen Nebenerwerb in 2008 eine Steuererklärung abgeben), eine Wahlbenachrichtigung und Rechnungen für meinen Tageszeitungskonsum neben erfreulichen Dingen wie einer Postkarte aus Barcelona. Dank meines Briefkastens hat mich der Alltag also innerhalb von Minuten wieder zwischen den Zähnen, was ebenfalls ein seltsames Gefühl hinterlässt, nach drei Wochen (mehr oder minder) ohne Internet und Mobiltelefon (Akkuversagen). Meine elektronischen Kontaktwerkzeuge haben mir wenig gefehlt, und doch benutze ich sie mit wachsender Begeisterung seit meiner Rückkehr, das ist wohl der postsommerliche Lauf der Dinge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesem Phänomen rechne ich ebenfalls hinzu, dass ich jetzt an einem mit grauweißem Himmel bedeckten Sonntag im Kapuzensweater auf dem Sofa sitze und einen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Kräutertee&lt;/span&gt; trinke, in dessen Produktbezeichnung "Harmonie" vorkommt. Die warme Flüssigkeit rinnt in regelmäßigen Abständen warm meine Speiseröhre hinunter, wie herbstlich, ich muss mir die Ärmel ein Stück hochziehen, wenn auch nur aus Trotz, um meine nun sichtbaren Unterarme in französischer Atlantiksurfbräune zu betrachten, es kann noch nicht allzu lange her sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich nutze den von dicken Wolken abgeriegelten Sonntagnachmittag, um Urlaubsfotos zu sortieren, zu bearbeiten und mich währenddessen an viele kleine Begebenheiten zu erinnern, mich darüber zu amüsieren und das Geschehen via Mediathek und neuer Wiedergabeliste mit dem eben entstandenen Titel &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Der postsommerliche Lauf der Dinge&lt;/span&gt; mit &lt;a href="http://www.we7.com/#/track/On-Repeat%21trackId=1698332"&gt;Dillon&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=bgr55p1n1HQ"&gt;The Gossip&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=upnTg2GPgTM"&gt;Lykke Li&lt;/a&gt; zu intonieren.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqPbKpWN2eI/AAAAAAAAAIw/vArBfiEVJ4E/s1600-h/sommersound09.france.co+254.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqPbKpWN2eI/AAAAAAAAAIw/vArBfiEVJ4E/s320/sommersound09.france.co+254.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5378383355954715106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nachdem der Mann zwischenzeitlich das Steuer übernommen hat, wähle ich auf dem Weg nach Cap Ferret // Atlantik an irgendeiner schweizer &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Tankstelle&lt;/span&gt; zwischen Zürich und Bern die aktuelle &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Vogue&lt;/span&gt; zu meiner Autofahrtzeitschrift und fühle mich, das nicht enden wollende Anti-Aging-Specials durchblätternd, recht jugendlich. Mit dem Kommentar versehen, dass ein Vogue-Abo wohl schon allein wegen mangelden Alterserscheinungen zum gegebenen Zeitpunkt &lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/07/die-ich-generation.html"&gt;nicht in Betracht kommt&lt;/a&gt; (nach meiner &lt;a href="http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/07/die-ich-generation.html"&gt;Neon-Kündigung&lt;/a&gt; befinde ich mich immernoch auf der Suche nach Ersatz) weicht dieses Gefühl der abfälligen Verwunderung als ich zum Vogue Beauty Teil auf Seite 176 gelange, innerhalb dessen mit einer Portion Hochglanz lackierten sogenannten Inhalt ein "Gym-Set" aus dem Hause Louis Vuitton beworben wird. Unter der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Plastikfolie&lt;/span&gt; verbirgt sich ein Baumwollhandtuch sowie Schweißbänder für Stirn und Handgelenke, 215 Euro soll das kleine, Wellness und körperliche Ertüchtigung inszenierende Paket kosten, selbstverständlich dank des großflächig aufgetragenen Markenschriftzugs. Es ist ja nicht so als würde ich nicht wissen, zwischen den Seiten der Vogue das ein oder andere Designobjekt vorzufinden, welches mein studentisches Budget übersteigt. Aber, Entschuldigung, what the fuck? In der Regel genieße ich die neu geschöpften Innovationen in Schnitt und Stoff, verpackt in beeindruckender Modefotografie, oder von mir aus auch zwischendurch irgendwelche besonderen Körperpflegeartikel. Das in Plastik verpackte &lt;a href="http://modewelt.files.wordpress.com/2009/02/gym-set.jpg"&gt;Frottee-Erzeugnis&lt;/a&gt; kann meines Erachtens jedoch weder stilistisch noch zweckbetreffend eine besondere Eigenschaft für sich beanspruchen  - wem also gar nicht mehr einfällt, wie man das Geld noch gekonnter, nur vermeintlich stilvoll aus dem Fenster befördert: &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;bitte kaufen&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Währenddessen haben wir seit der Tankstelle zwei von leichtem Bauernhofduft umwehte Pfadfinderjungens auf der Rückbank, die auf jeden Fall heute noch nach Lyon kommen wollen. Wir nehmen sie mit bis Genf, wo wir uns von Rolexflagstores und ähnlichem Pomp umgeben für &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Mäc statt Schnecken&lt;/span&gt; zum Abendessen entscheiden.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqPaboOu3JI/AAAAAAAAAIo/ZefEDnE091I/s1600-h/sommersound09.france.co+281.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqPaboOu3JI/AAAAAAAAAIo/ZefEDnE091I/s320/sommersound09.france.co+281.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5378382548201036946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nach einem weiteren Tag und der folgenden Nacht auf einem als Campingplatz ausgewiesenen begrünten &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Acker&lt;/span&gt;, mit Sternenhimmel und der zugehörigen stillen Romantik einer Nacht im Nirgendwo erreichen wir den Zielort Cap Ferret. Weitere Ereignisse: &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Surf Lessons&lt;/span&gt;, ein Trip nach &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Bordeaux&lt;/span&gt; mit einiger Begeisterung für die Stadt - gemütlich durch viele kleine Gassen, beeindruckend durch teils imposante, teils schnörkelige Altbauten und mit ihren vielen kleinen Läden und Kaffees ebenso viel Zeit beanspruchend, um sowohl Menschen als auch die ein oder andere Klamotte zu betrachten. Weiterhin ein Abendessen in strandnahem &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Hinterhofrestaurant&lt;/span&gt; mit Austern, gegrilltem Thunfisch, Rosé und einem traumhaften Nachtisch, dessen Name mir entfallen ist. Es hatte mit karamellisierten Äpfeln zu tun, flambierten Teigstückchen und &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Vanilleeis&lt;/span&gt;. Ansonsten ist mein bestes Urlaubsmitbringsel brettförmig und heißt Polly. Ab und an stehe ich wohl darauf, Dingen Namen zu geben, mein Fahrrad heißt übrigens Rosi, soviel dazu.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqPHMabgJwI/AAAAAAAAAII/sof6itoTJ7Y/s1600-h/sommersound09.france.co+021.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqPHMabgJwI/AAAAAAAAAII/sof6itoTJ7Y/s320/sommersound09.france.co+021.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5378361396077537026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich bin weit von irgendeiner Form der Perfektion meiner Surfkünste entfernt und erinnere ich mich bereits mit Wehmutsanflügen daran rauszupaddeln, von der Welle getragen zu werden und auf dem Brett zu stehen, wenn auch gefolgt von schnellen Stürzen und honoriert mit monströsen Hämatomen an Knien und Becken. Da sich nun ein Brett mit dem Namen Polly mein Eigen nennt, wird die nächste &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;surfin vacation&lt;/span&gt; nicht lange auf sich warten lassen, im Warten war ich sowieso nie besonders talentiert.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqPJU_f8Y7I/AAAAAAAAAIQ/kbA8u7cyNv4/s1600-h/sommersound09.france.co+350.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqPJU_f8Y7I/AAAAAAAAAIQ/kbA8u7cyNv4/s320/sommersound09.france.co+350.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5378363742490485682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqPJlG_G_NI/AAAAAAAAAIY/Fu79QwFdxJ8/s1600-h/mycdcpulli.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 315px; height: 314px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqPJlG_G_NI/AAAAAAAAAIY/Fu79QwFdxJ8/s320/mycdcpulli.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5378364019378158802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;And sometimes, a &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;bag&lt;/span&gt; makes me happy. Dieses Exemplar hat unterwegs einiges durchgemacht, von Bordeaux nach Cap Ferret und den ganzen langen Weg zurück über Lyon, Genf, Zürich, Stuttgart bis nach Heidelberg. Und so herbstlich, wie sich dieser Sonntag bereits gibt, enthält meine strapazierfähige Tüte von &lt;a href="http://www.comptoirdescotonniers.com/fr/fr/homepage.aspx"&gt;Comptoir des Cotonniers&lt;/a&gt; die perfekte Klamotte für süddeutsche &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Septembertage&lt;/span&gt;. Schwerer schwarzer Strick, Baumwolle, toller Schnitt und ein Schleifchen. I like my first &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;autumn accessoire&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück vermisse ich das frische Baguette zum Frühstück, das Meer und die Möglichkeiten, die sich mit einem Campingplatz im Pinienwald direkt hinter der &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Düne&lt;/span&gt; ergeben. Täglich surfen zu gehen beispielsweise, oder die Zeit dazwischen für nichtstun, schlafen und Bücher lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und zurück geht der Wahlkampf in die heiße Phase, aber ich vermisse spannende Thesen und Kontroversen, das Spektakel erscheint&lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt; gesetzt&lt;/span&gt; und hat einen &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Graustich&lt;/span&gt;, das Stichwort Wattewahlkampf bestätigt seine Entstehungsgeschichte. Ich werde die nächsten Wochen bis zur Wahl nutzen, um irgendwie geartete Polit-Informationshappen zu ergattern; wer Lust hat, mitzudebattieren und sich etwas lebhafter zu informieren, dem sei an dieser Stelle die &lt;a href="http://www.freitag.de/arena"&gt;Wahlkampfarena&lt;/a&gt; beim &lt;a href="http://www.freitag.de/"&gt;Freitag&lt;/a&gt; empfohlen, die auch ich in nächster Zeit noch des Öfteren konsultieren werde. Von besonderem Interesse meinerseits wird unter anderem die Debatte, angestoßen durch die &lt;a href="http://julia-seeliger.de/boll-wahlblog-piratenpartei-wtf/"&gt;Nachfrage&lt;/a&gt; von &lt;a href="http://julia-seeliger.de/boll-wahlblog-piratenpartei-wtf/"&gt;Julia Seeliger&lt;/a&gt;, über den kümmerlichen Frauenanteil bei der Piratenpartei verfolgt, der bei geschätzten zehn Prozent angesiedelt wird. Man beachte die anschließende &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Diskussion&lt;/span&gt;, bei der die Frage zurückbleibt, warum eine sonst fortschrittliche neue Partei gerade an diesem gesellschaftlich elementaren Aspekt zu scheitern im Begriff ist. Hierbei ist es sicher zu einfach, die Thematik mit dem Hinweis abzulegen, dass der Ursprung der Partei, das Internet, aufgrund seiner technischen Bezüge zur männlichen Dominanz innerhalb der Piraten führt. Soweit zunächst zur anstehenden Bundestagswahl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zudem werde ich mich für einen Artikel für den Reader des Arbeitskreises kritischer JuristInnen Heidelberg mit &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;feministischer Rechtswissenschaft&lt;/span&gt; befassen, thematische Anregungen hierzu sind herzlich wilkommen. Und zuallererst: eine weitere Tasse Tee trinken und höchstwahrscheinlich heute Abend vor dem &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;Tatort&lt;/span&gt; das Sofa endgültig zum Möbelstück des Tages erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;foto // cardigan: &lt;a href="http://www.comptoirdescotonniers.com/fr/fr/eBoutique/P-cardigan_AW09WCA003.aspx"&gt;comptoir des cotonniers&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-2028407762751333665?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/2028407762751333665/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/in-between-summer.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2028407762751333665'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/2028407762751333665'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/09/in-between-summer.html' title='in between summer'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqPZ7JKRXCI/AAAAAAAAAIg/P53v_tU5bmo/s72-c/sommersound09.france.co+025.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-4958184603666143154</id><published>2009-08-14T12:31:00.010+02:00</published><updated>2009-08-14T13:13:39.412+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wortkunst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='streifzug'/><title type='text'>von a nach b und wo b eigentlich ist</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Die ständigen Unterbrechungen machen es schwierig, in diesen bestimmten Dämmerzustand zu verfallen, der nur auf Autobahnen vorkommt und nur bei Nacht, wenn sich bei hoher Geschwindigkeit die Bewegung selbst aufzuheben beginnt und es egal ist, wann man wo gewesen ist oder sein wird. Man könnte jedermann sein und überall, man kann von allem träumen."&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Juli Zeh // Adler und Engel&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SoU-nV2xLOI/AAAAAAAAAIA/r3fAUiWwSZw/s1600-h/sommer.abi.h%C3%BCpsch+503.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SoU-nV2xLOI/AAAAAAAAAIA/r3fAUiWwSZw/s320/sommer.abi.h%C3%BCpsch+503.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5369766976311864546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Während ich noch auf dem Balkon sitze, mit leichtem Sommerwind um die Nase, untermalt von gedämpftem &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Presslufthammergeräusch&lt;/span&gt; von der Baustelle um die Ecke, packe ich bereits in Gedanken meinen buntkarrierten Koffer voll mit Lieblingsklamotten, Büchern und Sonnencreme. Die stadtpiratin entfernt sich aus den heimischen &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Vierwänden&lt;/span&gt; und ihrer Stadt, um sich ein neues Stückchen Welt zu erobern. Ich freue mich fast ebenso sehr auf das von Juli Zeh so wunderbar beschriebene Nachts-auf-der-Autobahn-Gefühl wie auf &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Surfen&lt;/span&gt; an Frankreichs Atlantikküste oder all die Orte, deren &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Existenz&lt;/span&gt; ich mir bis jetzt vielleicht vage ausmalen kann, die uns auf dem Weg dorthin dazu überreden, mal rechts ran zu fahren. Und genauso gespannt bin ich auf die Geschichten, Bilder und &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Eindrücke&lt;/span&gt;, mit denen ich in ein paar Wochen zurückkommen werde, um sicher mit der ein oder anderen Sache meinen Blog zu füttern. Bis bald. Ich geh den Sommer kapern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;soundtrack:&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=TiZXjHxgMaQ"&gt;canned heat // on the road again&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=hMtf-jwrfDU"&gt;simone white // yakiimo&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;+ &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=fUB6IPm5nuc"&gt;the do // tammie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;books:&lt;br /&gt;+ juli zeh // adler und engel&lt;br /&gt;+ virginia woolf // mrs dalloway&lt;br /&gt;+ karl philipp moritz // anton reiser&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-4958184603666143154?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/4958184603666143154/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/08/von-nach-b-und-wo-b-eigentlich-ist.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/4958184603666143154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/4958184603666143154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/08/von-nach-b-und-wo-b-eigentlich-ist.html' title='von a nach b und wo b eigentlich ist'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SoU-nV2xLOI/AAAAAAAAAIA/r3fAUiWwSZw/s72-c/sommer.abi.h%C3%BCpsch+503.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-591051784207395717</id><published>2009-08-09T14:23:00.002+02:00</published><updated>2009-08-09T22:05:28.865+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><title type='text'>dein sex, mädchen</title><content type='html'>Charlotte Roche konnte mir auch nicht helfen. Letzten Frühsommer war es, da sie mit ihrem Bestseller "Feuchtgebiete" und einem angeblich &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;feministischen Im&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;puls&lt;/span&gt; im Gepäck durch die Republik tourte. Geschlechts- und generationsübergreifend wurde nun fleißig über die &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Analfissur&lt;/span&gt; der Protagonistin Helen Memel gelesen - und über ihr außergewöhnliches Sexempfinden. Da war was Neues, da musste man mitreden. Manch einer soll die leichte Lektüre gar als sexuell &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;anregend&lt;/span&gt; empfunden haben, faktisch war der pinke Schmöker mit dem Pflaster jedenfalls an jeder erdenklichen Ecke im Gespräch - sprichwörtlich in aller Munde.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sn6_VbAYxmI/AAAAAAAAAGw/QpWaUb4iWHI/s1600-h/sommersound09+284.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sn6_VbAYxmI/AAAAAAAAAGw/QpWaUb4iWHI/s320/sommersound09+284.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5367938180619748962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Charlotte Roche sagte weiter in jedem Interview fleißig das Sprüchlein ihrer zweifelhaften Mission auf - Frauen müssten ein unverkrampfteres Verhältnis zu ihren Körpersäften entwickeln und überhaupt lockerer werden im Umgang mit den Bedürfnissen ihrer biologischen Hüllen, soweit in etwa die &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Botschaft&lt;/span&gt;. Das ließ sich gut hören, bis sich beim Lesen der ersten Seiten die ersten Zweifel breitmachten. Was sie definitiv erreicht hat: man redete über Intimrasur, Avocadokerne als Liebeskugeln und Analsex "mit Schokodip" - jedoch beließ man die &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;heikle Thematik&lt;/span&gt; lieber bei Helen Memel. Und du selbst? Nein, nein, das ist mir doch zu krass. Die Dialoge griffen nie auf die persönliche Ebene über, denn Helen Memel war schlussendlich nicht mehr als eine &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Schockfigur&lt;/span&gt;. Dabei hätte es der sexuellen Emanzipation deutlich mehr geholfen, hätte Frau Roche statt ihrem &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Rasierklingengruselkabinett&lt;/span&gt; etwas über Frauen, ihren Körper und ihren Sex geschrieben, dass im erlebbaren Bereich jenseits der Ekelschwelle rangiert. So hat sie  lediglich geschockt und Geld sowie Aufmerksamkeit verdient, letztere währte jedoch nicht lange. Schock ist ein abruptes und &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;kurzfristiges&lt;/span&gt; Empfinden.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sn6-6QuFrpI/AAAAAAAAAGo/5oG2Lanr9QU/s1600-h/sommersound09+271.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sn6-6QuFrpI/AAAAAAAAAGo/5oG2Lanr9QU/s320/sommersound09+271.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5367937714002177682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gesellschaftlich befindet sich weibliches Lustempfinden noch immer in einer Art &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Tabuzone&lt;/span&gt;, wobei doch so viele junge Frauen dieses No-Go als längst nicht mehr zeitgemäß empfinden - und es doch wenn überhaupt nur zaghaft und leise überschreiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die wow-hatte-ich-gestern-tollen-Sex-Konversation kenne ich hauptsächlich aus den Mündern meiner männlichen Freunde, während die Damen sich an vielen Stellen weiter in &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;nichtzeitgemäßer Zurückhaltung&lt;/span&gt; üben. Sex hat man zu haben, aber die Details bleiben im Gespräch oft sicherheitshalber außer Betracht. Die Freundinnen, mit denen ich das persönliche Lustverhalten en detail erörtert habe, kann ich an zwei Fingern abzählen. Vielleicht wird es mit meinen jungen Neunzehn im Laufe der Zeit noch ein Finger mehr, unter Umständen werden es auch weitere zwei, aber die Hoffnung halte ich bisher eher klein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Frauen meines Alters schrecken in unserer so dermaßen aufgeklärten Zeit vor dem dermaßen verschobenen gesellschaftlichen Empfinden der weiblichen Sexualität zurück, denn: zu schnell gelangt man bei zu häufig wechselnden Partnern an ein dubioses Flittchen-Image - und das nicht nur in jener schwäbischen &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Kleinstadt&lt;/span&gt;, in der ich aufgewachsen bin. 90.000 Einwohner, unter denen sich die Jugendlichen im selben Alter alle über höchstens drei Ecken kennen oder einmal gekannt haben, man erfährt hier schnell, &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;wer mit wem&lt;/span&gt; was genau hatte, Sie wird bei entsprechender Frequenz One-Night-Stand-ähnlicher Vorkommnisse als &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;leichtes Mädchen&lt;/span&gt; gehandelt während Er nur eine weitere Trophäe für den Schrein seiner &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Männlichkeit&lt;/span&gt; ergattert, oft miterlebt. So niederschmetternd die Assoziation mit altem Mief daherkommen mag ist diese Form des &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;sozialen Urteils&lt;/span&gt; noch immer Gang und Gäbe.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sn6_rE7QFZI/AAAAAAAAAG4/gK7A_96FIeM/s1600-h/sommersound09+272.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sn6_rE7QFZI/AAAAAAAAAG4/gK7A_96FIeM/s320/sommersound09+272.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5367938552649749906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Fast jede_r in meinem Alter, plusminus einiger Jahre, kann sich vermutlich an die Szene aus dem Teeniefilm "Crazy" erinnern, in welcher ein paar pubertierende Jungs auf einen Doppelkeks wichsen, wer am nächsten trifft gewinnt. Auch abseits fiktiver Pubertätsgeschichten sehen Jungs mit Fünfzehn gemeinsam &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Pornos&lt;/span&gt;, erzählen sich nicht ohne eine gehörigen Portion Stolz gegenseitig von den ersten sexuellen Erfahrungen zu zweit während die Mädchen, soweit das Klischee, von &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Rosenduft&lt;/span&gt; und Kerzen träumen. Den heranwachsenden jungen Frauen wird ein ums andere Mal vom Dr.-Sommer-Team erzählt, dass es vielleicht ein bisschen &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;wehtut&lt;/span&gt; beim ersten Mal, darüber werden sich ein paar Gedanken gemacht, ansonsten hat man dann die Schwelle zum vermeintlichen Erwachsenwerden, den ersten Sex, irgendwann glücklicherweise überschritten, der Rest bleibt im &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Dunkeln&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Klischee ist hier von der Realität nicht weit entfernt. Wenn auch manches Mädchen mit dreizehn den Traum vom Bed of Roses nicht mehr träumt, bleibt das Gewaber der pubertätsbedingten hormonellen Übersteuerung ohne &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Ausdruck&lt;/span&gt;, zumindest jenseits der von Postern bedeckten vier Wände. Das männliche Pendant redet offener und guckt weiter erotische oder weniger erotische Filmchen, mann probiert sich aus und sammelt, wenn nicht am eigenen Leib, dann doch wenigstens visuelle Erfahrung.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sn7AS9wK9BI/AAAAAAAAAHA/pqQztOkOt0o/s1600-h/sommersound09+300.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sn7AS9wK9BI/AAAAAAAAAHA/pqQztOkOt0o/s320/sommersound09+300.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5367939237918995474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Unterschied zwischen dem männlichen und weiblichen sexuellen Empfinden mag vorhanden sein - und doch sind wir uns mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in unseren &lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Bedürnissen&lt;/span&gt; sehr ähnlich. Wenn auch mit der Zeit auf weiblicher Seite die &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Hemmschwelle&lt;/span&gt; sinkt, selbige zumindest gegenüber dem Partner zu artikulieren, bleiben die Details über Sex zu zweit oder allein in den meisten darauffolgenden Gesprächen in freundschaftlichem Umfeld im Verborgenen wie die Kiste Tittenheftchen, derer Mann sich ab einem gewissen Alter zu schämen beginnt. Denn auch unter Frauen besteht die Gefahr, den ein oder anderen schiefen &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Blick&lt;/span&gt; auf sich zu ziehen. Nicht anders lässt sich erklären, dass die Seite &lt;a href="http://www.the-clitoris.com/german/html/g_methods.htm"&gt;the-clitoris.com&lt;/a&gt; über weibliche &lt;a href="http://www.the-clitoris.com/german/html/g_methods.htm"&gt;Masturbationsmethoden&lt;/a&gt; einen Einzelfall auf weiter Flur im Web markiert. Man könnte weiter feststellen, dass die Existenz einer solchen Seite - im Übrigen ein positives Beispiel feministischer &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Unverkrampftheit&lt;/span&gt; - die ansonsten weit verbreitete Tabuisierung der Thematik anschaulich illustriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus heutiger Perspektive scheint die &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Nackt- und Freiheit&lt;/span&gt; der Siebziger eine nur kurzzeitig entfesselnde Wirkung gehabt zu haben. Unsere Zeit ist geprägt von der &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Schizophrenie&lt;/span&gt; zwischen medialer Omnipräsenz der Lust und der Biederkeit des Alltags, hinter der sich in den meisten Fällen leider vornehmlich Frauen verstecken.  Im Kino erschienen sie in Massen, Frauen zwischen Sechzehn und Sechsunddreißig, die sich mit High Heels beschuht zum Sex-and-the-City-Film tief im &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Kinosessel&lt;/span&gt; zurücklehnten und den Darstellerinnen begeistert dabei zuhörten, wie sie sich ungeniert über ihr Sexleben unterhielten. Und nach dem Film, als das zu völliger Dunkelheit gedimmte Licht im Saal wieder hochgefahren wurde, stöckelten sie hinaus, die Offenheit haben sie lieber an der Leinwand hängengelassen. Ich bin weit davon entfernt, die &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;dahinplätschernden&lt;/span&gt; Sexkonversationen der amerikanischen Serie zu einem Positivbeispiel sexueller Emanzipation zu stilisieren, sie bleiben dennoch ein Exempel der mir unverständlichen Ambivalenz junger Frauen bezüglich ihrer Bedürfnisse. Wie erholsam ist war es, als mich eine Freundin nach der ersten Nacht mit neuem Typen fragte "und, wie war's so? Also wird er zum Beispiel gern geritten?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt keinen Grund, sich hinter falscher Zurückhaltung zu verstecken, denn nicht durch Schweigen, sondern durch einen offenen Umgang mit der eigenen Sexualität besteht die Chance, Vorurteile und Befangenheiten nach und nach auszuräumen. Der Hochgenuss sexuellen Empfindens ist es nicht wert, unter längst eingestaubte &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Teppiche&lt;/span&gt; gekehrt zu werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-591051784207395717?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/591051784207395717/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/08/dein-sex-madchen.html#comment-form' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/591051784207395717'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/591051784207395717'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/08/dein-sex-madchen.html' title='dein sex, mädchen'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/Sn6_VbAYxmI/AAAAAAAAAGw/QpWaUb4iWHI/s72-c/sommersound09+284.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-7215641918460386951</id><published>2009-08-08T17:17:00.004+02:00</published><updated>2009-08-08T17:31:59.144+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kleiderschrank'/><title type='text'>kragentier</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.yam-yam-fashion.de/pic/00016825p.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 397px; height: 532px;" src="http://www.yam-yam-fashion.de/pic/00016825p.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bild: &lt;a href="http://www.yam-yam-fashion.de/s01.php?shopid=s01&amp;amp;cur=eur&amp;amp;sp=de&amp;amp;ag=1&amp;amp;pp=aa&amp;amp;bnr=00016825"&gt;yam-yam-fashion.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Man sieht sie überall, die flauschig-haarigen Fellwesten, derer ich aufgrund meiner latenten Schwäche für (schlicht kombinierte) Proloklamotten komplett verfallen bin. Mit schwarzen Slimfit-Hosen oder simpler blauer Jeans und Oberteil sicher ein Traum. Dieses Exemplar von &lt;a href="http://www.killah.it/"&gt;Killah&lt;/a&gt; hat auch noch gleich zwei schlagende Vorteile: für 139 Eurokronen befindet es sich in einigermaßen ansprechendem Budgetrahmen - und es hat kein Tier für das Teil sein Leben gelassen. Ich habe ja keinerlei Skrupel, in Lederaccessoires zu investieren - aber bei Pelz ist man dann doch irgendwie skeptisch. Achja, ich glaube den Kunstledergürtel würde ich einfach weglassen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-7215641918460386951?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/7215641918460386951/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/08/kragentier.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/7215641918460386951'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/7215641918460386951'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/08/kragentier.html' title='kragentier'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-3807579964018323846</id><published>2009-08-04T20:44:00.007+02:00</published><updated>2009-08-04T23:49:06.680+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><title type='text'>die kinderministerin</title><content type='html'>Manuela Schwesig ist ihrem Mann &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;hinterhergezogen&lt;/span&gt;. Sie habe sich auch in seine Heimatstadt Schwerin verliebt, so zitiert sie der &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/"&gt;Tagesspiegel&lt;/a&gt; in einem &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/wahlen2009/Manuela-Schwesig;art20195,2859066"&gt;Portät&lt;/a&gt;. Aber wer ist Manuela Schwesig eigentlich? Die junge Blonde ist auch in ihrer eigenen Partei, der SPD, bisher eher unbekannt, ist sie doch erst seit sechs Jahren Mitglied und hat somit unter anderem auch keine Juso-Vergangenheit vorzuweisen. Nun wird sie von Kanzlerkandidat Steinmeier in dessen &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Schattenkabinett&lt;/span&gt; berufen - auf den Familienposten. Sie lässt ihre &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;blonde Mähne&lt;/span&gt; bereits im Wahlkampfwind flattern und muss sich als fünfunddreißigjährige Newcomerin nun dafür rechtfertigen, dass ihr Mann nicht zu ihr gezogen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus der persönlichen Perspektive sehe ich das nicht so eng - wie ich aus eigener Erfahrung weiß, gibt es vielfältige Gründe, sich für die Heimat des Mannes zu entscheiden, völlig unabhängig von althergebrachten &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Geschlechterstereotypen&lt;/span&gt;, habe ich doch in vielerlei Hinsicht mein Herz in Heidelberg verloren. Rechtfertigen muss sich Frau Schwesig meiner Ansicht nach vielmehr für ihre Politik.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SniSZAuzZOI/AAAAAAAAAGI/tvjD71qqYV0/s1600-h/paris07+186.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SniSZAuzZOI/AAAAAAAAAGI/tvjD71qqYV0/s320/paris07+186.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5366199914402637026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Ich bin eure &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Kinderministerin&lt;/span&gt;" erzählt sie den Kleinen als frischgebackene Sozialministerin Mecklenburg-Vorpommerns auf einem Straßenfest. Auch auf Bundesebene liegt ihr Fokus auf den Jüngsten der Gesellschaft, sie will sich verstärkt gegen Kinderarmut einsetzen, zu weiteren Themen hat sie bisher nicht Stellung bezogen. Man könnte es sich nun einfach machen und dies mit ihren momentan eigenen Interessenschwerpunkten als junge Mutter erklären, oder abwarten und hoffen, dass noch mehr unter der schönen Schale steckt. Nach Ursula von der Leyen, die sich in der fast vergangenen Legislaturperiode grundsätzlich und ausschließlich um Familienpolitik mit Schwerpunkt &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Geburtenförderung&lt;/span&gt; (ganz im Zeichen des demografischen Wandels) beschäftigt hat, war meine Hoffnung groß, von der SPD einen Gegenvorschlag präsentiert zu bekommen. Ohne die Wichtigkeit fundierter Familienpolitik geringschätzen zu wollen: es ist nach vier Jahren konservativer Hochsteckfrisur an der Zeit, &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Frauenpolitik&lt;/span&gt; zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Ansicht scheinen jedoch nicht alle zu teilen. &lt;a href="http://www.welt.de/"&gt;Die Welt&lt;/a&gt; hält der aufstrebenden Jungministerin zum Beispiel zu Gute, dass sie mehr von Frau von der Leyen hält "als jene Parteifreundinnen, die bis heute die &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Frauenrhetorik der siebziger Jahre&lt;/span&gt; pflegen". Wie bitte, Frauenrhetorik, siebziger Jahre? Die Degradierung der Frauenbewegung zieht sich offensichtlich auch in der heutigen Zeit weiter durch die sogenannten seriösen Medien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da hat sie dann mit ihrer Kinderpolitik alle im Sack, die schöne Blonde für die &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Frauenquote&lt;/span&gt; im Kompetenzteam Steinmeier, das kann ja keiner schlecht finden, denn Kinderarmut ist schrecklich und überhaupt ist Kinder fördern immer gut, die bilden ja das Fundament und die Zukunft der Gesellschaft. Auch ich finde Kinder gut und bin gleichzeitig enttäuscht: ich wünsche mir mehr Statements von ihr als Frau -  gestandene Mütter haben wir nun zur Genüge kennengelernt - auch wenn in den Sternen steht, ob sie nach der Wahl einen Platz am Kabinettstisch ergattern kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für "&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;FWS&lt;/span&gt;" ist die Frauenquote in seinem Team sicher besonders wichtig, kämpft die SPD doch in den letzen Wochen zäh und hartnäckig um ihr längst vergangenes Mitte-Links-Image der Arbeiterklasse. Sicher dachte er, dass mit Manuela Schwesig nicht nur inhaltlich, sondern auch &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;optisch&lt;/span&gt; ein paar Sympathiepunkte beim Wähler zu machen seien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bisher ist sie lediglich jung und schön, der &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Inhalt&lt;/span&gt; hat mich noch nicht umgehauen. Dabei wäre Frauenpolitik in Zeiten, in denen, illustriert von der "Welt" mit ihren abwertenden Zeilen, die Eigenständigkeit von Frauen bemerkenswert beängstigend auf der politischen Agenda in irgendeiner unbedeutenden Fußnote dahindümpelt, ein wichtiges und insofern auch brisantes Thema, dass Frau Schwesig neben den Kleinen auf ihrer &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Fahne&lt;/span&gt; platzieren sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bild: street art // paris&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-3807579964018323846?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/3807579964018323846/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/08/die-kinderministerin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/3807579964018323846'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/3807579964018323846'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/08/die-kinderministerin.html' title='die kinderministerin'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SniSZAuzZOI/AAAAAAAAAGI/tvjD71qqYV0/s72-c/paris07+186.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-7301408502610002914</id><published>2009-08-01T12:18:00.007+02:00</published><updated>2009-08-02T17:43:51.127+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='feminismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blickwinkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='studentenleben'/><title type='text'>hey beautiful</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.vskrems-lerchenfeld.ac.at/arbeitsmaterialien/anlautbilder/lippenstift.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 205px; height: 350px;" src="http://www.vskrems-lerchenfeld.ac.at/arbeitsmaterialien/anlautbilder/lippenstift.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;manchmal ist der Griff in den Kleiderschrank ein Griff ins Klo. Und meistens grinst mir dabei in Reichweite des Spiegels eine &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;morgenblasse Fratze&lt;/span&gt; entgegen, die den Weg vom Bad zum Kleiderschrank angenervt erneut zurücklegt, weitere Fehlschläge später möglichst die perfekte Klamotte finden, erstes Tagesziel. Ich hätte es eben gern nett, so an mir dran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Traurig und bedrückend ist das Szenario dabei erst, wenn die Fratze im Spiegel nicht mehr grinst, sich stattdessen selbst zerfrisst über &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Schönheitsmakel&lt;/span&gt;, die man nur selbst sehen kann, dafür aber umso heftiger. Ohne Vorwarnung bohrt sich im Angesicht des Ich die äußerliche Unzulänglichkeit ins Auge, von dort immer tiefer nach innen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Scheinbar verachten größtenteils Frauen die eigenen &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Ecken und Kanten&lt;/span&gt;, das behaupte ich schon allein angesichts der monatlich neu erfundenen Diäten sämtlicher seichter Magazine für die &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Durchschnittsfrau&lt;/span&gt;. Die Konkurrenz ist groß mag man denken, zum Casting von Heidi's next Topmodel kamen sie schließlich zu Tausenden, die hageren Großaugen mit vollem Busen, und sie lauern auf jedem &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Hochglanzcover&lt;/span&gt;. Die Selbstwahrnehmung droht, im bunten Bilderzirkus unterzugehen, der Maßstab sollte doch eigentlich niemand sein - außer &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;mir&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Vergleich aus meiner Lebenssphäre: Ich bin Jurastudentin, das bringt auch den ein oder anderen Kommilitonen mit sich, dem man den ausgedehnten Aufenthalt vor dem &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Badezimmerspiegel&lt;/span&gt; auf einige Entfernung ansieht - jedoch mit einem völlig anderen Ergebnis als leider oft beim weiblichen Pendant: in der Regel findet sich der betreffende Herr ziemlich geil - und wird dafür respektiert. Man könnte ihn Lackaffen nennen, die Portion zuviel Haargel oder das in Verbindung mit Jurastudenten oft erwähnte Pferdchen auf der Brust belächeln, aber allgemein wird er wohl selbstbewusst geheißen werden, vielleicht auch zielstrebig oder sogar kultiviert; an &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;missgünstigen&lt;/span&gt; Adjektiven wird jedenfalls gespart.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die weibliche Variante ohne Polopferd, ich, bin hingegen gewohnt, ab und an &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;arrogant&lt;/span&gt; gefunden zu werden, denn: außer nach einer durchzechten Nacht mit beißendem Kater im Anschluss kann ich die Fratze im Spiegel ganz gut leiden. Warum eigentlich nicht, darf ich das nicht dürfen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mindestens so oft wie mir der bis zur völligen &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Keimfreiheit&lt;/span&gt; gepflegte Typ begegnet sehe ich wunderschöne Mädchen, die durch selbstzerfressende Kritik ein in sich gefangenes &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Mauerblümchendasein&lt;/span&gt; fristet. Das kann man sehen, viel zu oft, in den trüben gesenkten Blicken, die sich in scheinbar unbeobachteten Momenten in die &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Augäpfel&lt;/span&gt; schleichen.&lt;br /&gt;Männer hingegen gehen mit sich selbst und ihrem Umfeld deutlich gnädiger um. Zwar wirft auch Mann den ein oder anderen kritischen Blick in den Spiegel und nicht jeder auf sein Äußeres Bedachte ist deswegen affektiert, selbst die männliche Pferdchenvariante begegnet mir, selten zwar, aber doch ab und zu in sympathisch. Worum es mir aber geht ist der Vergleich zwischen der männlichen und weiblichen Version eines &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;selbstsicheren Menschen&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es handelt sich hierbei um keine wirklich neue Erkenntnis - Frauen sind selbst die größten &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Kritiker&lt;/span&gt; ihres weiblichen Umfelds, sei es in Bezug auf den beruflichen, privaten oder sonstwie gearteten Erfolg ihrer Geschlechtsgenossinnen oder eben auf deren Körper und &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Oberbekleidung&lt;/span&gt;. Ich gebe zu, auch mir fällt auf, wer in meinem kleinen universitären Kosmos welchen neuen Pickel zur Schau trägt, dabei passiert mir das jedoch geschlechtsunspezifisch, der alltägliche Klatsch und Tratsch bei Kaffee und Kippe vor der Uni. Die Thematik sitzt dabei &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;unbekümmert&lt;/span&gt; auf meiner leichten Schulter, jeder redet sowieso über jeden, alle wollen alles wissen und am besten besser, so what, nächstes Thema. Und doch kann ich meine Easygoingeinstellung nicht voraussetzen, womöglich sollte ich konsequenterweise ab und an mein &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Schandmaul&lt;/span&gt; halten, obwohl ich wünschte, dass jede Frau sich selbst im Spiegel sehen könnte, ohne ungezählte weibliche Vergleichsobjekte daneben aufzuhängen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe selbst ausreichend Erfahrung mit der bissigen Kritik anderer Frauen - ich bin ziemlich schlank und nebenbei auch noch selbstbewusst und meistens zielstrebig. Das lässt sich wohl auch objektiv ganz gut hören, dennoch weiß ich zu gut, dass manche Frau spielend bei jeder anderen das vermeintliche Haar aus der &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Suppe&lt;/span&gt; angelt. Wer mir mit 16 erzählte, dass ich magersüchtig sein müsse oder wenig später, dass ich doch recht überheblich rüberkäme, das waren ausschließlich die &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;femininen Betrachter&lt;/span&gt; meines jungen Selbst. Man könnte nun darüber nachdenken, ob es sich hier um Konkurrenzdenken, Neid oder andere ausgelutschte Substantive handelt; ich gehe zunächst von den Fakten meines &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Alltagshorizonts&lt;/span&gt; aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei &lt;a href="http://www.lesmads.de/"&gt;Les Mads&lt;/a&gt; ist mir vor kurzem zum ersten Mal einer der "&lt;a href="http://www.lesmads.de/2009/07/getagged_thema_komische_blicke_furs_styling.html"&gt;getagged: Komische Blicke fürs Styling&lt;/a&gt;"-Beiträge aufgefallen, die sich innerhalb einiger Tage quer durch die Modeblogosphäre zogen. Die Frage "Fällst du gerne auf?" wollte keine der Beitragenden mit einem glatten &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;ja&lt;/span&gt; beantworten, der Tenor war vielmehr, dass man es wohl ertragen könne, wenn jemand guckt. Warum nicht auffallen? Aus Angst, allzu seltsame Blicke - vornehmlich seitens der weiblichen Konkurrenz - auf sich zu ziehen? Warum sollte man sich davor scheuen herauszustechen, wenn man sich doch selbst mag und schön findet, so wie man der Welt begegnet? Klamotten als Teil des gesamten äußeren Erscheinungsbilds sind seit jeher Geschmackssache gewesen und ich sehe kein Problem, den eigenen &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Stil&lt;/span&gt; frei an sich selbst auszustellen. Jeder will ein möglichst großes Stück vom Individualitätskuchen mit &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Selbstverwirklichungssahnehäubchen&lt;/span&gt;, und dass wir was &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Besonderes&lt;/span&gt; sind hat Mama uns auch schon erzählt. Dabei sollten wir, denke ich, gelernt haben, dass wir allen Grund dazu haben, aus dem augenscheinlichen &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Raster&lt;/span&gt; zu fallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kenne zu viele junge Frauen, denen der Blick in den Spiegel zu oft an der Seele &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;nagt&lt;/span&gt;. Und ich möchte ihnen manchmal in die zerbrechlichen Gesichter schreien, dass ihre &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Weiblichkeit&lt;/span&gt; eine Macht ist, dass sie schön sind und das bitteschön wissen sollen. Dann wieder will ich ihnen zureden, die abgefallenen Blütenbläter aus dem &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt;Matsch&lt;/span&gt; sammeln oder ihnen eine Flasche Sekt in die Hand drücken und auf uns trinken, denn: wir haben alle allen Grund dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bild: &lt;a href="http://www.vskrems-lerchenfeld.ac.at/arbeitsmaterialien/anlautbilder/lippenstift.jpg"&gt;vskrems-lerchenfeld.ac.at&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5592321010738653598-7301408502610002914?l=stadtpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/feeds/7301408502610002914/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/08/hey-beautiful_01.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/7301408502610002914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5592321010738653598/posts/default/7301408502610002914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stadtpiratin.blogspot.com/2009/08/hey-beautiful_01.html' title='hey beautiful'/><author><name>eva.ricarda</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_DPUS2BLvzwE/SqQavid5IFI/AAAAAAAAAI4/tkNwb3XEl2U/S220/sommersound09.france.co+333.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5592321010738653598.post-4109882562521512261</id><published>2009-07-31T20:39:00.008+02:00</published><updated>2009-08-01T11:33:06.912+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/n
